{"id":37,"date":"2023-11-20T07:47:14","date_gmt":"2023-11-20T06:47:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www3.tuhh.de\/vpl\/gv\/?page_id=37"},"modified":"2024-01-11T15:12:12","modified_gmt":"2024-01-11T14:12:12","slug":"institutionalisierung","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www3.tuhh.de\/vpl\/gv\/institutionalisierung\/","title":{"rendered":"Institutionalisierung des Wirtschaftsverkehrs zur Umsetzung integrierter L\u00f6sungen"},"content":{"rendered":"\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\" open><summary>Institutionalisierung des Wirtschaftsverkehrs zur Umsetzung integrierter L\u00f6sungen<\/summary>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">auf nationaler Ebene<\/h2>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>Niederlande: Platform Stedelijke Distributie (PSD) &#8211; Forum Stadtdistribution<\/summary>\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Niederlande: Platform Stedelijke Distributie (PSD) &#8211; Forum Stadtdistribution<\/h3>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Schl\u00fcsselworte<\/h4>\n\n\n\n<p>Organisationsplattform, Informationsplattform, Public Private Partnership, interkommunaler Austausch, Beratung, Implementierung<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Raumbezug<\/h4>\n\n\n\n<p>St\u00e4dte in den Niederlanden<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Strukturelle Merkmale<\/h4>\n\n\n\n<p>Heute leben rund 90 Prozent der 16 Millionen Einwohner der Niederlande in St\u00e4dten mit wachsender Tendenz. Lediglich in f\u00fcnf St\u00e4dten wohnen mehr als 200.000 Einwohner.<\/p>\n\n\n\n<p>In den Niederlanden sind rund 6,6 Millionen Pkw, 550.000 Lieferwagen und 130.000 Lkw zugelassen.<\/p>\n\n\n\n<p>90 Prozent der Handelsunternehmen haben ihren Standort in st\u00e4dtischen Gebieten, wo rund 70 Prozent des Bruttoinlandsprodukt (BIP) erwirtschaftet werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Etwa 5 bis 6 Prozent des BIP entfallen auf den Logistiksektor.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Beteiligte Akteure<\/h4>\n\n\n\n<p>Das Forum repr\u00e4sentiert elf \u00f6ffentliche und private Institutionen bzw. Organisationen. Mitglieder des Forums Stadtdistribution (PSD) sind:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Kommunalverband: Vereniging Nederlandse Gemeenten (VNG)<\/li>\n\n\n\n<li>Verkehrs- und Wassermanagementministerium: Ministerie van Verkeer en Waterstaat (V&amp;W)<\/li>\n\n\n\n<li>Bau-, Raumordnungs- und Umweltministerium: Ministerie van Volkshuisvesting, Ruimtelijke Ordening en Milieubeheer (VROM)<\/li>\n\n\n\n<li>Wirtschaftsministerium: Ministerie van Economische Zaken (EZ)<\/li>\n\n\n\n<li>Verband der Provinzregierungen: Interprovinciaal Overleg (IPO)<\/li>\n\n\n\n<li>Verband f\u00fcr Empf\u00e4nger, Versender und private Transporteure: Association for shippers, recipients and private transporters (EVO)<\/li>\n\n\n\n<li>K\u00f6niglicher Transport-Verband: Koninklijk Nederlands Vervoer (KNV)<\/li>\n\n\n\n<li>Transport- und Logistikverband der Niederlande: Transport en Logistiek Nederland (TLN)<\/li>\n\n\n\n<li>Verband f\u00fcr kleine und mittlere Unternehmen: Koninklijke vereniging MKB-Nederland (MKB-Nederland)<\/li>\n\n\n\n<li>Einzelhandelsverband: Raad Nederlandse Detailhandel (Raad NDH)<\/li>\n\n\n\n<li>Gro\u00dfhandelsverband: Nederlands Verbond van de Groothandel (NVG)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Ausgangssituation<\/h4>\n\n\n\n<p>Die Sicherstellung eines funktionierenden Verkehrssystems wird von den Niederlanden als wichtiger Faktor f\u00fcr die Wettbewerbsf\u00e4higkeit angesehen. In den st\u00e4dtischen Gebieten entfallen 6 bis 10 Prozent der Fahrten auf den Distributionsverkehr. Der zunehmende motorisierte Verkehr f\u00fchrte zu steigenden Anspr\u00fcchen an die Infrastruktur sowie an den Umweltschutz. Daher kam auch der Wirtschaftsverkehr in Ballungsr\u00e4umen in den Niederlanden auf die politische Agenda.<\/p>\n\n\n\n<p>Die niederl\u00e4ndische Regierung setzt seit 1990 vermehrt auf Public-Private-Partnership.<\/p>\n\n\n\n<p>In den Jahren 1990 bis 1994 unterst\u00fctzte das Verkehrsministerium die Einrichtung von st\u00e4dtischen Distributionszentren an den st\u00e4dtischen R\u00e4ndern. Durch diesen staatlichen Eingriff in den liberalisierten Distributionsmarkt wurde jedoch das gew\u00fcnschte Ziel nicht erreicht. Im Jahre 1995 wurde daher ein Public-Private-Partnership, das Forum f\u00fcr Stadtdistribution (PSD), gegr\u00fcndet.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Zielsystem<\/h4>\n\n\n\n<p>Das Oberziel des PSD ist es, die Lebensbedingungen in den St\u00e4dten, die \u00f6konomische Vitalit\u00e4t sowie die Erreichbarkeit der Innenst\u00e4dte im Einklang zu halten und zu verbessern. Dies soll durch eine gute Logistik in Verbindung mit Stadtzugangsregelungen erreicht werden.<br>Als Teilziele des PSD wurden formuliert:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Verbesserung der Erreichbarkeit von St\u00e4dten<\/li>\n\n\n\n<li>Verbesserung des Lebensumfeldes auf st\u00e4dtischen Gebieten<\/li>\n\n\n\n<li>Erh\u00f6hung der Transporteffizienz<\/li>\n\n\n\n<li>Erhaltung und Verbesserung der wirtschaftlichen Situation der Innenst\u00e4dte<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Ma\u00dfnahmen<\/h4>\n\n\n\n<p>Momentan verfolgt das Forum eine Plattformstrategie, bei der gemeinsame Komponenten entwickelt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Statt teure und zeitintensive Projekte in verschiedenen Kommunen zu initiieren, konzentriert sich das Forum auf standardisierte Konzepte, die jede Kommune anpassen kann und die politisch akzeptiert und umsetzbar sind.<br>Diese Konzepte beziehen sich auf:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Die spezifischen Erfordernisse der Kommunen im Bereich der Distribution von Waren und Dienstleistungen durch ihre Unternehmen und Einwohner,<\/li>\n\n\n\n<li>die unternehmens\u00fcbergreifende Supply-Chain im Rahmen der nationalen und regionalen Perspektive der G\u00fcterdistribution in st\u00e4dtischen Gebieten,<\/li>\n\n\n\n<li>den administrativen und politischen Rahmen f\u00fcr Public-Private-Partnerships.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Wichtig ist dem Forum, dass die Eigenheiten und der Charakter einer Stadt bestehen bleiben.<\/p>\n\n\n\n<p>PSD hat bisher 40 bis 50 niederl\u00e4ndische Kommunen beraten oder dort Umsetzungsprozesse begleitet.<\/p>\n\n\n\n<p>Alle Produkte des Forums wurden aus Projekten und Experimenten in Kommunen heraus entwickelt. Diese Produkte werden st\u00e4ndig auf der Basis von Evaluationen und neuen Ideen verbessert und mit Hilfe des Forum-Sekretariats weiterverbreitet. Beispiele sind:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Ein systematischer Ansatz, um die Probleme mit den betroffenen Akteuren in der st\u00e4dtischen Distribution zu l\u00f6sen.<\/li>\n\n\n\n<li>Eine Checkliste &#8222;st\u00e4dtische Distribution&#8220;, die Indikatoren zur Zielerreichung und Evaluierungsmethoden f\u00fcr spezifische Ziele der st\u00e4dtischen Distribution beinhaltet, beispielsweise innerst\u00e4dtische Erreichbarkeit, Umweltschutz, Transporteffizienz und politische Akzeptanz.<\/li>\n\n\n\n<li>Eine Checkliste &#8222;st\u00e4dtische Infrastruktur&#8220;, die physische Engp\u00e4sse und M\u00f6glichkeiten f\u00fcr die effiziente st\u00e4dtische Distribution identifiziert.<\/li>\n\n\n\n<li>Das Internetportal www.venstertijden.nl (ndl. Fensterzeiten), das mittels einer Datenbank Informationen \u00fcber physische, fahrzeugspezifische (Gewicht, L\u00e4nge etc.) und zeitliche Zufahrtsbeschr\u00e4nkungen f\u00fcr 290 Gemeinden bereitstellt und die zust\u00e4ndigen Ansprechpartner in den jeweiligen Gemeinden nennt.<\/li>\n\n\n\n<li>Die Internetseite www.psd-online.nl, die Produkt- und Projektbeschreibungen, neue Entwicklungen im Bereich der st\u00e4dtischen Distribution, Ideen und Literatur vorstellt.<\/li>\n\n\n\n<li>Eine Bestandsaufnahme von innovativen Ma\u00dfnahmen und Regularien, wie z. B. Lkw\/Bus-Spuren, Schwachlastzeiten-Distribution, spezialisierte Distributionszentren mit Hybrid-Fahrzeugen oder neue Lieferkonzepte.<\/li>\n\n\n\n<li>Lieferkonzepte f\u00fcr Einkaufsstra\u00dfen und -gebiete.<\/li>\n\n\n\n<li>Ein Konzeptvorschlag f\u00fcr Kommunen, um eine regionale Abstimmung der kommunalen Ma\u00dfnahmen zu erm\u00f6glichen. Dieses Konzept soll als Grundlage einer Diskussion innerhalb der lokalen und regionalen Regierung dienen, um die Distributionsprobleme zu l\u00f6sen.<\/li>\n\n\n\n<li>Die &#8222;Fahrzeug-Matrix&#8220;, um eine einheitliche Klassifizierung bei den Zufahrtsbeschr\u00e4nkungen zu definieren. Sie besteht aus 4 Klassen ab einem zul\u00e4ssigen Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen.<\/li>\n\n\n\n<li>Die in der Entwicklung befindliche Internetseite www.urbizz.nl, die eine virtuelle Frachtenb\u00f6rse f\u00fcr Angebot und Nachfrage in der st\u00e4dtischen Distribution bieten soll und dabei insbesondere auf die wachsende Anzahl kleinteiliger Sendungen im E-Commerce-Bereich fokussiert.<\/li>\n\n\n\n<li>Ebenfalls in der Entwicklung befindet sich ein Benchmarkingmodell, welches darauf abzielt, die individuellen Ans\u00e4tze der St\u00e4dte zu harmonisieren.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Umsetzung<\/h4>\n\n\n\n<p>Das Forum wurde im Jahr 1995 gegr\u00fcndet. Bis zum Jahr 1997 wurden haupts\u00e4chlich Diskussionen gef\u00fchrt, um ein gemeinsames Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Hauptprobleme und deren L\u00f6sungen zu entwickeln.<\/p>\n\n\n\n<p>Zudem wurden Untersuchungen durchgef\u00fchrt, um herauszufinden, wie und in welchen Bereichen alle Beteiligten miteinander kooperieren k\u00f6nnen.<br>In folgenden Bereichen wurden dabei Projektinitiativen gestartet:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Speditionskooperationen<\/li>\n\n\n\n<li>24-Stunden-Belieferung<\/li>\n\n\n\n<li>Optimierung von restriktiven Zeitfenstern<\/li>\n\n\n\n<li>Integration der nationalen und lokalen Politik<\/li>\n\n\n\n<li>&#8222;upstream packaging&#8220;<\/li>\n\n\n\n<li>Im Gegensatz zu den Forderungen der gro\u00dfen Einzel &#8211; und Gro\u00dfhandelsunternehmen entschied sich die niederl\u00e4ndische Regierung gegen eine landesweit einheitliche Regulierung der st\u00e4dtischen Distribution. Vielmehr sollten angepasste L\u00f6sungen auf lokaler Ebene in Kooperation zwischen den eigenst\u00e4ndigen Gemeinden und den anderen Gliedern der Supply-Chain gefunden werden. Aufgabe des Forums ist dabei, f\u00fcr eine gewisse Harmonisierung zu sorgen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>In den Folgejahren bis 1999 fokussierte das PSD-Projektmanagement in Verbindung mit pro-aktiven Kommunikationsstrategien um dadurch Engagement, Einbeziehung und Interaktion der verschiedenen Partner in der Supply-Chain zu erreichen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Forum ist aktiv und m\u00f6chte sich bis zum Jahr 2003 auf die Implementierung seiner existierenden Produkte konzentrieren. Die Kooperation aller Beteiligten soll fortgesetzt werden und mit Hilfe von regionalen Task Forces sollen ma\u00dfgeschneiderte L\u00f6sungen f\u00fcr die Kommunen zur Verf\u00fcgung gestellt werden.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Ist-Zustand<\/h4>\n\n\n\n<p>Aktiv (Stand: Dezember 2002)<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Wirkungsabsch\u00e4tzung<\/h4>\n\n\n\n<p>PSD sch\u00e4tzt seine erzielten Ergebnisse nach den ersten f\u00fcnf Jahren folgenderma\u00dfen ein:<\/p>\n\n\n\n<p>Seit der Gr\u00fcndung wurde das Forum st\u00e4ndig weiterentwickelt und den Anforderungen angepasst. Die durchgef\u00fchrten Projekte waren von unterschiedlichem Erfolg. Allerdings konnte das Forum in dieser Zeit bereits vielen Gemeinden beratend zur Seite stehen.<br>Ergebnisse der ersten f\u00fcnf Jahre waren:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Problembewusstseinsbildung in allen beteiligten Interessensgruppen bez\u00fcglich der Relevanz und der Dringlichkeit von L\u00f6sungen f\u00fcr den Bereich der st\u00e4dtischen Distribution.<\/li>\n\n\n\n<li>Vertieftes und verbessertes Verst\u00e4ndnis und wachsender Bedarf f\u00fcr die Zusammenarbeit zwischen allen Akteuren der Supply-Chain.<\/li>\n\n\n\n<li>Die Ma\u00dfnahmen des Forums wurden im Jahre 1999 neu ausgerichtet, da sich der Konsumentenmarkt immer mehr diversifiziert und daher zu einer andauernden Fragmentierung im Markt, Verwaltung und Politik f\u00fchrt.<\/li>\n\n\n\n<li>Daher war eine Umkehrung der Sichtweise (vom Bedarf und nicht vom Angebot her zu denken) beim integrierten Supply-Chain-Management notwendig.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Diese Neuorientierung f\u00fchrte das Forum in die Rolle als koordinierende Netzwerk-Organisation mit Abwicklung, wobei Wissen \u00fcber Organisation von st\u00e4dtischer Distribution generiert und weitervermittelt werden soll.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Ansatz, das Know-how f\u00fcr Probleml\u00f6sungen zu b\u00fcndeln, weiterzugeben und gemeinsam nach L\u00f6sungen zu suchen, hat sich in der niederl\u00e4ndischen Praxis verorten k\u00f6nnen. Die Plattform dient bereits in anderen L\u00e4ndern, die \u00e4hnliche Institutionen etablieren wollen, als Vorbild (beispielsweise dem Forum for Citylogistik in D\u00e4nemark).<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Informationsquellen<\/h4>\n\n\n\n<p>Telefoninterview mit Roeland van Bockel am 14.11.2002.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"http:\/\/www.psd-online.nl.\/\">http:\/\/www.psd-online.nl.<\/a><br><a href=\"http:\/\/www.psd-online.nl\/english\/index.html.\">http:\/\/www.psd-online.nl\/english\/index.html.<\/a><br><a href=\"http:\/\/www.psd-online.nl\/english\/introduction.html\">http:\/\/www.psd-online.nl\/english\/introduction.html<\/a>.<br><a href=\"http:\/\/www.psd-online.nl\/english\/psd_forum.html\">http:\/\/www.psd-online.nl\/english\/psd_forum.html<\/a>.<br><a href=\"http:\/\/www.venstertijden.nl.\/\">http:\/\/www.venstertijden.nl.<\/a><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Ansprechpartner<\/h4>\n\n\n\n<p>PSD Platform Stedelijke<\/p>\n\n\n\n<p>DistributieRoeland van Bockel<br>Postbus 20904<br>NL 2500 EX Den Haag<br>NiederlandeTel.: ++31(0)70 \/ 3511697<br>E-Mail: <a href=\"mailto:mail@psd-online.nl\">mail@psd-online.nl<\/a><\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>D\u00e4nemark: Forum for Citylogistik<\/summary>\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>D\u00e4nemark: Forum for Citylogistik<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Schl\u00fcsselworte<\/h4>\n\n\n\n<p>Informations- und Koordinationsforum f\u00fcr City-Logistik, Public-Private-Partnership, interkommunaler Austausch, Beratung, Implementierung<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Raumbezug<\/h4>\n\n\n\n<p>Das Forum unterst\u00fctzt momentan Projekte in den drei d\u00e4nischen St\u00e4dten Kopenhagen, Aalborg, Aarhus. Es ist auf nationaler Ebene t\u00e4tig, tauscht sich auch international mit Interessenten aus und bezieht internationale Erfahrungen in die d\u00e4nischen Projekte mit ein.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Strukturelle Merkmale<\/h4>\n\n\n\n<p>Aalborg, Aarhus und Kopenhagen haben sich zur Umsetzung von jeweils einem Pilotprojekt im Bereich City-Logistik in ihrer Stadt zusammengeschlossen und gemeinsam mit dem d\u00e4nischen Verkehrsministerium das Forum for citylogistik gegr\u00fcndet. Das Forum unterh\u00e4lt in Kopenhagen eine Gesch\u00e4ftsstelle.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Beteiligte Akteure<\/h4>\n\n\n\n<p>Die Stadtverwaltungen von Kopenhagen, Aalborg und Aarhus sowie das d\u00e4nische Verkehrsministerium. In die lokalen Versuchsprojekten sind weitere Partner einbezogen (vgl. z. B. 10.7. Kopenhagen: City Gods, D\u00e4nemark).<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Ausgangssituation<\/h4>\n\n\n\n<p>Die Betrachtung der Belieferung der Innenst\u00e4dte unter Umweltgesichtspunkten ist in d\u00e4nischen St\u00e4dten ein relativ neues Konzept.Im Allgemeinen w\u00fcnscht sich jeder lebhafte und zug\u00e4ngliche Stadtzentren, in denen man sich sicher bewegen kann und wo Handel und Kultur sich entfalten k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend in den neunziger Jahren u. a. in Deutschland, den Niederlanden und in der Schweiz eine Anzahl von Versuchsprojekten im Bereich Stadtlogistik durchgef\u00fchrt wurde, wurden in D\u00e4nemark haupts\u00e4chlich theoretische Forschungsprojekte und Analysen erstellt.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Ausnahme war die Zusammenarbeit zwischen Danske Fragtm\u00e6nd und DSB-Gods, den zwei gr\u00f6\u00dften d\u00e4nischen Distributeuren, die 1993 auf Initiative des d\u00e4nischen Ministers f\u00fcr Transport begann. Mit Hilfe ihrer Erfahrung entwickelten sie L\u00f6sungsmodelle, die umwelt- und stadtvertr\u00e4glich waren und andererseits auch die Interessen der lokalen Beh\u00f6rden, der Transporteure und der H\u00e4ndler ber\u00fccksichtigten.<\/p>\n\n\n\n<p>Aus diesem Projekt entstanden drei Berichte: eine Beschreibung einer umweltfreundlichen Transportl\u00f6sung f\u00fcr St\u00e4dte, Prinzipien der zuk\u00fcnftigen Regelung des Warentransportes in den St\u00e4dten sowie ein Ideenkatalog f\u00fcr Warentransporte in den St\u00e4dten.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Vorschl\u00e4ge wurden von der Stadt Kopenhagen mit gro\u00dfem Interesse aufgegriffen. Im Jahr 1995 wurde eine Arbeitsgruppe gegr\u00fcndet, um ein L\u00f6sungsmodell konkret auszuarbeiten.<\/p>\n\n\n\n<p>Weitere L\u00f6sungen und Alternativen f\u00fcr kleinere St\u00e4dte wurden von Aalborg und Aarhus mit Interesse aufgenommen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Zielsystem<\/h4>\n\n\n\n<p>Die drei d\u00e4nischen St\u00e4dte haben sich zusammengeschlossen, um insbesondere durch praktische Erfahrungen im Rahmen von Pilotprojekten ein gemeinsames Programm f\u00fcr die Weiterentwicklung des Warentransportes in St\u00e4dten zu entwickeln.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Oberziel besteht in der Schaffung von Transportl\u00f6sungen zum Nutzen der st\u00e4dtischen Umwelt in Bezug auf Verkehrssicherheit, Luft- und L\u00e4rmverschmutzung, Zug\u00e4nglichkeit, Energieverbrauch, Sicherheit sowie auf das Stadtbild.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieses Oberziel bezieht sich auf den Transport von Waren und Dienstleistungen in und aus St\u00e4dten heraus und soll die Konkurrenzf\u00e4higkeit von innerst\u00e4dtischen Einkaufsstandorten gegen\u00fcber denen auf der Gr\u00fcnen Wiese sicherstellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Au\u00dferdem soll das Forum die M\u00f6glichkeit zum Erfahrungsaustausch bieten und die Kompatibilit\u00e4t der verschiedenen geplanten Projekte gew\u00e4hrleisten. So soll verhindert werden, dass sich die Transportunternehmen in jeder d\u00e4nischen Stadt mit jeweils unterschiedlichen Organisationsarten und Regelungen konfrontiert sehen, da dies einen unzumutbar hohen Aufwand in den Unternehmen verursachen w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Ma\u00dfnahmen<\/h4>\n\n\n\n<p>Die drei St\u00e4dte setzen Pilotprojekte um, um verschiedene Modelle und Parameter der Stadtlogistik zu testen.<br>Beispiele sind:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>In Kopenhagen wird die innerst\u00e4dtische Zufahrtsbeschr\u00e4nkung mit Zertifikaten umgesetzt (siehe 10.7. Kopenhagen: City Gods, D\u00e4nemark).<\/li>\n\n\n\n<li>Aarhus setzt Zufahrtsbeschr\u00e4nkungen (in Bezug auf Uhrzeit und Maximalgewicht) f\u00fcr die Fu\u00dfg\u00e4ngerzone um.<\/li>\n\n\n\n<li>Aalborg testet auf freiwilliger Basis ein umfassendes Stadtlogistikkonzept in Zusammenarbeit mit Spediteuren, H\u00e4ndlern und der Polizei.Die drei St\u00e4dte haben gemeinsam mit dem Verkehrsministerium eine Lenkungsgruppe gegr\u00fcndet, die ein gemeinsames Forum<\/li>\n\n\n\n<li>das Forum for citylogistik<\/li>\n\n\n\n<li>mit eigenem Sekretariat eingerichtet hat.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Umsetzung<\/h4>\n\n\n\n<p>Das Sekretariat des Forums koordiniert die Versuchsprojekte in den drei St\u00e4dten und dient anderen St\u00e4dten als Beratungsinstitution bei der Suche nach Stadtlogistikl\u00f6sungen. Dabei k\u00f6nnen die St\u00e4dte auf das Wissen und die Ressourcen des Sekretariats zur\u00fcckgreifen. Das Sekretariat erfasst auch Wissen in Form von Berichten, Analysen und anderen Dokumenten und stellt dieses Wissen \u00e4hnlichen Projekten zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine weitere Aufgabe ist, sich mit d\u00e4nischen und internationalen Interessenten, wie z. B. aus Beh\u00f6rden, Organisationen, Speditionen oder Verladern und Empf\u00e4ngern von Waren, auszutauschen und Kontakte zu kn\u00fcpfen. Das dadurch gewonnene Wissen wird durch einen Newsletter, bei Konferenzen, auf Exkursionen sowie auf einer Website weiterverbreitet. Das Sekretariat beobachtet dazu auch Projekte (kleinere, lokale sowie gro\u00dfe, EU-finanzierte Projekte) in Europa.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Ist-Zustand<\/h4>\n\n\n\n<p>Das Sekretariat ist aktiv. (Stand: August 2002)<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Wirkungsabsch\u00e4tzung<\/h4>\n\n\n\n<p>Das Forum for citylogistik ist eine wichtige Anlaufstelle f\u00fcr Interessenten.Insbesondere bei der praktischen Umsetzung von Projekten k\u00f6nnen sich die gesammelten Erfahrungen und die Begleitung positiv auf die Anzahl und den Erfolg der Umsetzung weiterer Projekte auswirken.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Informationsquellen<\/h4>\n\n\n\n<p>Experteninterview mit Herr Gunnar Boye Nielsen, Forum for citylogistik sekretariatet am 26.08.2002.<br>Forum for citylogistik: Nyhesbrev Jan 2002. [Rundbrief, Januar 2002]<br>Forum for citylogistik: Nyhesbrev Aug 2002. [Rundbrief, August 2002]<br><a href=\"http:\/\/www.city-logistik.dk.\/\">http:\/\/www.city-logistik.dk.<\/a><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Ansprechpartner<\/h4>\n\n\n\n<p>Forum for citylogistik sekretariatet<br>Njalsgade 13, 4. sal,<br>DK &#8211; 2300 K\u00f8benhavn S<br>D\u00e4nemark<br>Herr Gorm Petri<br>Herr Gunnar Boye Nielsen<br>Tel.: (+45) 32 95 77 36<br>Fax: (+45) 32 95 77 38<br>E-Mail: <a href=\"mailto:sekretariatet@forum-citylogistik.dk\">sekretariatet@forum-citylogistik.dk<\/a><\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">auf L\u00e4nderebene<\/h2>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>Nordrhein-Westfalen: Netzwerk Stadtlogistik<\/summary>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Nordrhein-Westfalen: Netzwerk Stadtlogistik<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Schl\u00fcsselworte<\/h3>\n\n\n\n<p>Kooperationsforum, interkommunal, Implementierung, Stadtlogistik<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Raumbezug<\/h3>\n\n\n\n<p>Momentan sechs St\u00e4dte in Nordrhein-Westfalen<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Strukturelle Merkmale<\/h3>\n\n\n\n<p>Bei den Mitgliedern handelt es sich um nordrhein-westf\u00e4lische Gro\u00dfst\u00e4dte mit einer Einwohnerzahl zwischen knapp 100.000 (G\u00fctersloh) bis \u00fcber 600.000 (Essen). In allen Mitgliedsst\u00e4dten werden Stadtlogistik-Projekte durchgef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Beteiligte Akteure<\/h3>\n\n\n\n<p>Die kommunalen Vertreter der Stadtlogistik in den St\u00e4dten Aachen, Duisburg, D\u00fcsseldorf, Essen, G\u00fctersloh und M\u00fcnster schlossen sich zum interdisziplin\u00e4ren &#8222;Netzwerk Stadtlogistik&#8220; zusammen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ausgangssituation<\/h3>\n\n\n\n<p>Bisher fehlt es an einer permanenten \u00fcbergeordneten Plattform f\u00fcr die Koordination und den Erfahrungsaustausch \u00fcber die Umsetzung von Stadtlogistikprojekten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Zielsystem<\/h3>\n\n\n\n<p>Das Netzwerk Stadtlogistik wurde gegr\u00fcndet, um weiterhin einen kontinuierlichen Erfahrungsaustausch zu erm\u00f6glichen und Lobbyarbeit f\u00fcr die Stadtlogistik zu betreiben.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ma\u00dfnahmen<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Mitglieder des Netzwerks treffen sich ca. viermal im Jahr, um Erfahrungen, Schwierigkeiten und Erfolgsrezepte der einzelnen Stadtlogistikkooperationen auszutauschen, den Kreis der Mitglieder zu erweitern und Veranstaltungen des Netzwerks zu organisieren, sowie um eigene Akzente in der Lobbyarbeit &#8222;pro Stadtlogistik&#8220; zu setzen.Zur Zeit erarbeitet das Netzwerk zusammen mit dem Institut f\u00fcr Verkehrswissenschaften der Westf\u00e4lischen Wilhelms-Universit\u00e4t M\u00fcnster einen &#8222;Leitfaden Citylogistik &#8211; Erfahrungen mit dem Aufbau und dem Betrieb einer Spediteurskooperation&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Umsetzung<\/h3>\n\n\n\n<p>Mit einer Abschlussveranstaltung am 18.09.2000 in M\u00fcnster endete das Modellvorhaben &#8222;Stadtlogistik Nordrhein-Westfalen&#8220; nach einer Laufzeit von f\u00fcnf Jahren. Sechs der teilnehmenden Modellst\u00e4dte und -stadtregionen ergriffen die Initiative und gr\u00fcndeten daraufhin das Netzwerk Stadtlogistik.Es wird gef\u00f6rdert mit Mitteln des Landes Nordrhein Westfalen (Ministerium f\u00fcr Wirtschaft und Mittelstand, Energie und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen; [MWMEV]). Das Netzwerk ist dar\u00fcber hinaus f\u00fcr weitere St\u00e4dte, Verb\u00e4nde und Unternehmen als Mitglieder offen.<\/p>\n\n\n\n<p>Seine Aktivit\u00e4ten richtet das Netzwerk an bundesweite Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer, Entscheidungstr\u00e4ger und Fachkr\u00e4fte aus den Bereichen Transportgewerbe, Logistikdienstleistung, Stadtlogistik, Wirtschaftsf\u00f6rderung, Einzelhandel und ?verb\u00e4nde, IHK sowie St\u00e4dte und Regionen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mitte des Jahres 2001 wurde die Arbeit aufgenommen. Die Aktivit\u00e4ten wurden bisher in der Gesch\u00e4ftsstelle des Netzwerkes Stadtlogistik in den R\u00e4umen der GVZ DUNI Entwicklungsgesellschaft mbH in Duisburg koordiniert. Durch den Weggang von Herrn Gehrke von DUNI ist die weitere Entwicklung ungewiss.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ist-Zustand<\/h3>\n\n\n\n<p>Das Netzwerk ist aktiv und trifft sich regelm\u00e4\u00dfig (Stand 15.04.2002).<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wirkungsabsch\u00e4tzung<\/h3>\n\n\n\n<p>Im Rahmen des Modellvorhabens &#8222;Stadtlogistik Nordrhein-Westfalen&#8220; hat sich die Netzwerkstruktur bew\u00e4hrt: Erfahrungen wurden ausgetauscht, Fehler konnten dadurch teilweise vermieden werden.Der regelm\u00e4\u00dfige Austausch der einzelnen Stadtlogistikprojekte untereinander kann neue Ideen verbreiten und helfen, Probleml\u00f6sungen zu finden. Durch die Lobbyarbeit k\u00f6nnen auch auf \u00fcberregionaler Ebene Hemmnisse f\u00fcr Stadtlogistikl\u00f6sungen beseitigt werden und eine Einf\u00fchrung in anderen St\u00e4dten erleichtert werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Informationsquellen<\/h3>\n\n\n\n<p>MWMEV Ministerium f\u00fcr Wirtschaft und Mittelstand, Energie und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen: Modellvorhaben Stadtlogistik NRW 1995-2000.<\/p>\n\n\n\n<p>D\u00fcsseldorf 2000.<br><a href=\"http:\/\/www.netzwerk-stadtlogistik.de\/\">http:\/\/www.netzwerk-stadtlogistik.de<\/a>, 19.07.02.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ansprechpartner<\/h3>\n\n\n\n<p>Gesch\u00e4ftsstelle Netzwerk Stadtlogistik<br>c\/o GVZ DUNI Entwicklungsgesellschaft mbHM<br>ercatorstra\u00dfe 16-2047051 Duisburg<br>Tel.: 0203 \/ 29554-16<br>Fax: 0203 \/ 29554-20<br>E-Mail: <a href=\"malto:info@netzwerk-stadtlogistik.de\">info@netzwerk-stadtlogistik.de<\/a><\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">auf kommunaler Ebene<\/h2>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>Berlin: Plattformen f\u00fcr den Wirtschaftsverkehr<\/summary>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Berlin: Plattformen f\u00fcr den Wirtschaftsverkehr<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Schl\u00fcsselworte<\/h3>\n\n\n\n<p>Lokaler Gespr\u00e4chskreis, Ladezonen, Busspuren, Speditionskooperation<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Raumbezug<\/h3>\n\n\n\n<p>Verschiedene Einkaufsstra\u00dfen in Berliner Stadtbezirken<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Strukturelle Merkmale<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Bundeshauptstadt Berlin befindet sich inmitten des Bundeslandes Brandenburg. Mit einer Fl\u00e4che von 891 Quadratkilometern und rund 3,4 Millionen Einwohnern ist Berlin die gr\u00f6\u00dfte deutsche Stadt. In den meisten Berliner Stadtteilen bestehen eigene Zentren mit vielf\u00e4ltigem Einzelhandel.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Beteiligte Akteure<\/h3>\n\n\n\n<p>An den Plattformen f\u00fcr den Wirtschaftsverkehr sind die Akteure des G\u00fcterverkehrs der jeweiligen Einkaufsstra\u00dfen (Transporteure, Einzelh\u00e4ndler, Gewerbetreibende), die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), die Senatsverwaltung f\u00fcr Stadtentwicklung, die Stra\u00dfenverkehrsbeh\u00f6rde, die IHK Berlin, die Handwerkskammer Berlin, die betroffenen Bezirks\u00e4mter, verschiedene Verb\u00e4nde und die Dornier SystemConsult GmbH (Verkehrsberatungsb\u00fcro) beteiligt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ausgangssituation<\/h3>\n\n\n\n<p>Die schlechten Anlieferbedingungen f\u00fcr den st\u00e4dtischen G\u00fcterverkehr in verschiedenen Einkaufsstra\u00dfen und zunehmende Konflikte mit dem motorisierten Personenverkehr (Halten in zweiter Reihe zum Entladen) veranlassten die Berliner Senatsverwaltung f\u00fcr Stadtentwicklung und die IHK Berlin zur Initiierung der Wirtschaftsverkehrsplattformen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Zielsystem<\/h3>\n\n\n\n<p>Ziel der Plattformen ist die Verbesserung der lokalen Bedingungen f\u00fcr den Wirtschaftsverkehr und die Vermeidung von Konflikten mit dem motorisierten Personenverkehr. Es soll einerseits die urbane Stadtqualit\u00e4t erhalten und andererseits die Erreichbarkeit der Einzelhandelsstandorte gesichert werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ma\u00dfnahmen<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Wirtschaftsverkehrsplattformen wurden von der Senatsverwaltung f\u00fcr Stadtentwicklung und der IHK Berlin finanziert. Die betroffenen Bezirke beteiligten sich ebenfalls an der Finanzierung. Im Rahmen von Public-Private-Partnerships wurden gemeinsam mit den Akteuren des G\u00fcterverkehrs vor Ort praktikable L\u00f6sungen f\u00fcr eine stadtvertr\u00e4glichere und funktionale Verkehrsinfrastruktur f\u00fcr den Wirtschaftsverkehr entwickelt.Ergebnis der Wirtschaftsverkehrsplattformen waren insbesondere die Einrichtung von Ladezonen im \u00f6ffentlichen Stra\u00dfenraum der betroffenen Einkaufsstra\u00dfen, die \u00d6ffnung ausgew\u00e4hlter Busspuren f\u00fcr den Wirtschaftsverkehr und der Anschub zur Bildung von Speditionskooperationen zur koordinierten Belieferung und Entsorgung des ans\u00e4ssigen Einzelhandels. Die Ladezonen wurden mit einem entsprechenden Schild und einer Fahrbahnmarkierung gekennzeichnet. Soweit sinnvoll, wurden Nachtbushaltestellen tags\u00fcber als Ladezonen genutzt. Die Berliner Plattformen Wirtschaftsverkehr sind Bestandteil des integrierten G\u00fcterverkehrskonzepts Berlin-Brandenburg.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Umsetzung<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Einrichtung einer Plattform f\u00fcr den Wirtschaftsverkehr erfolgt in vier Schritten. Schritt eins umfasst die Analyse der Bed\u00fcrfnisse, Anforderungen sowie Problemstellungen bei der Ver- und Entsorgung des jeweiligen bezirklichen Zentrums bzw. der Einkaufsstra\u00dfe und beinhaltet eine Erhebung des Wirtschaftsverkehrs, Gespr\u00e4che mit Akteuren sowie eine Ortsbegehung. In Schritt zwei werden aus den Ergebnissen des ersten Schrittes konkrete Ma\u00dfnahmen zur Verbesserung der Wirtschaftsverkehrssituation abgeleitet. Die Information aller betroffenen Einzelh\u00e4ndler und Spediteure per Handzettel erfolgt im dritten Schritt, gefolgt von einer \u00f6ffentlichen Pr\u00e4sentation der Ergebnisse des Moderationsprozesses in Schritt vier. Die Konzeptentwicklerin, die Dornier SystemConsult GmbH, moderiert diesen Prozess und veranstaltet dar\u00fcber hinaus regelm\u00e4\u00dfige Diskussionsforen f\u00fcr die am Wirtschaftsverkehr beteiligten Akteure der jeweiligen Plattformen. Ziel dieser Foren ist eine kontinuierliche Verbesserung und Weiterentwicklung der umgesetzten Ma\u00dfnahmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Ma\u00dfnahmen der ersten Wirtschaftsverkehrsplattform wurden 1995 in der stark belasteten Karl-Marx-Stra\u00dfe im Stadtteil Neuk\u00f6lln realisiert. Auf dieser als Bundesstra\u00dfe klassifizierten, gr\u00f6\u00dftenteils einspurigen Einkaufsstra\u00dfe kam es vor allem durch Entladevorg\u00e4nge auf der Fahrbahn zu massiven St\u00f6rungen des flie\u00dfenden Verkehrs. Um die Speditionskooperation zu f\u00f6rdern und den Verkehr zu verfl\u00fcssigen, richtete die Stadt Berlin hier 30 Ladezonen ein. Der G\u00fcterumschlag zur B\u00fcndelung der Sendungsstr\u00f6me erfolgt f\u00fcr diese Plattform im Terminal der nahegelegenen Spedition Kunzendorf.<\/p>\n\n\n\n<p>Weitere Plattformen wurden in der M\u00fcllerstra\u00dfe in Wedding (1996), der Bahnhofstra\u00dfe und der Altstadt in K\u00f6penick (1997), dem Stra\u00dfenzug Hauptstra\u00dfe\/Rheinstra\u00dfe\/Schloss-Stra\u00dfe in Sch\u00f6neberg bzw. Steglitz (1999) sowie der Wilhelmstadt in Spandau (2000) erfolgreich umgesetzt. Die geplante Plattform in der Altstadt von Spandau konnte bisher nicht realisiert werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Stand<\/h3>\n\n\n\n<p>Aktiv (Stand: 9\/2002)<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wirkungsabsch\u00e4tzung<\/h3>\n\n\n\n<p>Durch die gemeinsame Diskussion der lokalen Beteiligten im Rahmen der Plattformsitzungen konnten Ma\u00dfnahmen initiiert werden, die zur deutlichen Erleichterung bei der Warenanlieferung und Entsorgung f\u00fchrten. Der Verkehrsfluss in den betroffenen Einkaufsstra\u00dfen wurde sp\u00fcrbar verbessert. Der urspr\u00fcnglich angestrebte Umfang der city-logistischen Aktivit\u00e4ten konnte nicht erreicht werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Der weitere Erfolg der Plattform h\u00e4ngt stark davon ab, ob es gelingt, diese dauerhaft fortzuf\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p>Bisherige Erfahrungen zeigen, dass beispielsweise die Standorte der Ladezonen kontinuierlich dahingehend \u00fcberpr\u00fcft werden m\u00fcssen, ob ihr Bedarf an der konkreten Stelle aufgrund von \u00c4nderungen im Ladenbesatz noch gegeben ist. Dort, wo dies nicht mehr der Fall ist, hat deren Akzeptanz durch den privaten Parksuchverkehr deutlich abgenommen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Informationsquellen<\/h3>\n\n\n\n<p>Pers\u00f6nliche Interviews mit Herrn Brodback am 16.08.2002, Herrn Wiesenh\u00fctter am 15.08.2002 und Herrn Sauer am 13.09.2002.schriftliche Auskunft von Herrn Brodback vom 09.08.2002.Senatsverwaltung f\u00fcr Stadtentwicklung (Hrsg.): Schnelle Br\u00f6tchen &#8211; Plattform Wirtschaftsverkehr. Berlin o. J.<br><a href=\"http:\/\/www.stadtentwicklung.berlin.de\/verkehr\/igvkbb\/de\/kooperieren.shtml\">http:\/\/www.stadtentwicklung.berlin.de\/verkehr\/igvkbb\/de\/kooperieren.shtml<\/a>.<br><a href=\"http:\/\/www.stadtentwicklung.berlin.de\/verkehr\/igvkbb\/de\/miteinander.shtml\">http:\/\/www.stadtentwicklung.berlin.de\/verkehr\/igvkbb\/de\/miteinander.shtml<\/a>.<br><a href=\"http:\/\/www.stadtentwicklung.berlin.de\/service\/zustaendigkeiten\/de\/zust_abt07.shtml\">http:\/\/www.stadtentwicklung.berlin.de\/service\/zustaendigkeiten\/de\/zust_abt07.shtml<\/a>.<br><a href=\"http:\/\/www.berlin.ihk.de\/presse\/pm2001\/pm_068.html\">http:\/\/www.berlin.ihk.de\/presse\/pm2001\/pm_068.html<\/a>.<br><a href=\"http:\/\/www.berlin.de\/home\/Land\/RBm-SKzl\/Ueberblick\">http:\/\/www.berlin.de\/home\/Land\/RBm-SKzl\/Ueberblick<\/a>.<br><a href=\"http:\/\/www.berlinews.de\/archiv\/2514.shtml\">http:\/\/www.berlinews.de\/archiv\/2514.shtml<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ansprechpartner<\/h3>\n\n\n\n<p>Senatsverwaltung f\u00fcr Stadtentwicklung<br>Rungestra\u00dfe 2910179 Berlin<br>Herr Rolf Brodback<br>Tel.: 030 \/ 9025 1550<br>Fax: 030 \/ 9025 1670<br>E-Mail: <a href=\"malto:rolf.brodback@senstadt.verwalt-berlin.de\">rolf.brodback@senstadt.verwalt-berlin.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>IHK BerlinFasanenstra\u00dfe 8510623 Berlin<br>Herr Christian Wiesenh\u00fctter<br>Tel.: 030 \/ 31510 &#8211; 269<br>Fax: 030 \/ 31510 -104<br>E-Mail: <a href=\"malto:wie@berlin.ihk.de\">wie@berlin.ihk.de<\/a><\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>M\u00fcnchen: Runder Tisch<\/summary>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">M\u00fcnchen: Runder Tisch<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Schl\u00fcsselworte<\/h3>\n\n\n\n<p>Integrierter Ansatz, Gespr\u00e4chskreis, Workshopprozess, Lkw-F\u00fchrungsnetz, Verkehrsleitsystem<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Raumbezug<\/h3>\n\n\n\n<p>M\u00fcnchen und Umgebung<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Strukturelle Merkmale<\/h3>\n\n\n\n<p>M\u00fcnchen z\u00e4hlt mit rund 1,3 Millionen Einwohnern auf 311 Quadratkilometern zu den dichtest bebauten Gro\u00dfst\u00e4dten Deutschlands.<\/p>\n\n\n\n<p>In der M\u00fcnchner Altstadt innerhalb der historischen Stadtmauer befinden sich weit \u00fcber 80.000 Arbeitspl\u00e4tze und dort leben knapp 10.000 Einwohner. Die Bev\u00f6lkerungszahl im Umland ist in den letzten Jahrzehnten \u00fcberproportional gestiegen und damit auch die Verflechtungsbeziehungen. Insgesamt leben heute rund 2,5 Millionen Menschen im Gro\u00dfraum M\u00fcnchen. Knapp eine Million Fahrzeuge \u00fcberqueren t\u00e4glich die M\u00fcnchner Stadtgrenze in beide Richtungen. Dazu kommt der innerst\u00e4dtische Binnenverkehr. Insgesamt werden \u00fcber 20 Millionen Kfz-Kilometer pro Tag im M\u00fcnchner Stra\u00dfennetz zur\u00fcckgelegt, allein 2,7 Millionen Kilometer auf dem Mittleren Ring, der damit die wichtigste Verkehrsader der Stadt ist. Der Mittlere Ring umschlie\u00dft die Altstadt in einem Abstand von 3 bis 5 Kilometern und verbindet 40 Zufahrten, darunter 12 Hauptradialstra\u00dfen. Alleine f\u00fcnf Autobahnen enden am Mittleren Ring.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach einem B\u00fcrgerentscheid im Jahr 1996 wird der Mittlere Ring jetzt an drei Stellen schrittweise bis zum Jahr 2011 ausgebaut.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Kfz-Bestand ist auch in den vergangenen Jahren weiter angestiegen. In M\u00fcnchen sind \u00fcber 840.000 Kfz gemeldet, im Umland rund 890.000. Trotzdem konnte die Gesamtverkehrsbelastung seit 1993 nahezu konstant gehalten werden (Am Isarschnitt und an der Stadtgrenze wurde lediglich ein Anstieg um 3 Prozent in 10 Jahren vermerkt).<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Beteiligte Akteure<\/h3>\n\n\n\n<p>Referate der Landeshauptstadt M\u00fcnchen und des Freistaates Bayern, die Technische Universit\u00e4t M\u00fcnchen, Wirtschaftsverb\u00e4nde und die BMW AG.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ausgangssituation<\/h3>\n\n\n\n<p>In den letzten Jahren ist der Verkehr in der bayerischen Landeshauptstadt verst\u00e4rkt als Problem wahrgenommen worden. Dabei wurde die Problematik durch den Suburbanisierungsprozess und die dadurch entstandene starke Pendlerverflechtung mit dem Umland weiter verst\u00e4rkt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Zielsystem<\/h3>\n\n\n\n<p>Durch den Dialog zwischen Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung sollen f\u00fcr die Verkehrsprobleme gemeinsam L\u00f6sungen gefunden werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ma\u00dfnahme<\/h3>\n\n\n\n<p>Gemeinsame Beratungen und L\u00f6sungen am Runden Tisch im Rahmen sogenannter Plenumworkshops.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Umsetzung<\/h3>\n\n\n\n<p>Aus den Bereichen der Verkehrspolitik wurden verschiedene Themen ausgew\u00e4hlt, \u00fcber die seit 1995 beraten wird. Einige Themenbereiche umfassen auch wirtschaftsverkehrsrelevante Bereiche. Die Projekte befassen sich u. a. mit folgenden Punkten:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Regionaler Verkehr und Siedlungsstruktur,<\/li>\n\n\n\n<li>A 99 Nord\/Nordwest und A 99 West; Verkehrsleitsystem A 99, Fernstra\u00dfenverbindung im S\u00fcden der Landeshauptstadt,<\/li>\n\n\n\n<li>Zukunftsbahnhof MVV (M\u00fcnchner Verkehrs-Verbund),<\/li>\n\n\n\n<li>&#8222;Das neue Schienenfahrzeug&#8220;,<\/li>\n\n\n\n<li>St\u00e4rkung der Selbstverantwortung durch Regelabbau,<\/li>\n\n\n\n<li>Optimierung des Hauptstra\u00dfennetzes\/Projekt Rote Routen,<\/li>\n\n\n\n<li>Parkraummanagement Innenstadt.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ist-Zustand<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Plenumworkshops finden regelm\u00e4\u00dfig statt. Der vierte und bisher letzte Workshop wurde am 26.6.2001 durchgef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wirkungsabsch\u00e4tzung<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Plenumworkshops haben dem Diskussionsprozess in der M\u00fcnchner Verkehrspolitik wichtige Impulse gegeben.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Informationsquellen<\/h3>\n\n\n\n<p>BMW AG, Landeshauptstadt M\u00fcnchen: Verkehrsprobleme gemeinsam l\u00f6sen. Eine Initiative von BMW und der Landeshauptstadt M\u00fcnchen. Dokumentation vom 2. Plenumworkshop am 30.10.1996 im B\u00fcrgerzentrum Haar. M\u00fcnchen 1998.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"http:\/\/www.wirtschaft.muenchen.de\/facts2002.pdf\">http:\/\/www.wirtschaft.muenchen.de\/facts2002.pdf<\/a>, 26.08.02.Landeshauptstadt M\u00fcnchen (Hrsg.): Erreichbarkeit von Zentren und Innenst\u00e4dten. Bausteine und L\u00f6sungsans\u00e4tze in M\u00fcnchen. In: <a href=\"http:\/\/www.muenchen.de\/mobinet\/adac-wettbewerb\/mobinetwett.pdf\">http:\/\/www.muenchen.de\/mobinet\/adac-wettbewerb\/mobinetwett.pdf<\/a>, 26.08.02.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ansprechpartner<\/h3>\n\n\n\n<p>Landeshauptstadt M\u00fcnchen<br>Cornelius Mager<br>Tel.: 089 \/ 233-92472<br>Fax: 089 \/ 233-7290<br>E-Mail: <a href=\"malto:cornelius.mager@muenchen.de\">cornelius.mager@muenchen.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Thomas SteffensBMW AG M\u00fcnchen<br>Tel.: 089 \/ 382-24697<br>Fax: 089 \/ 382-23743<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>Aachen: Stadtlogistik CLaix<\/summary>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Aachen: Stadtlogistik CLaix<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Schl\u00fcsselworte<\/h3>\n\n\n\n<p>St\u00e4dtischer G\u00fcterverkehr, Speditionskooperation, Stadtlogistikverein<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Raumbezug<\/h3>\n\n\n\n<p>Stadt und Region Aachen (Herzogenrath, W\u00fcrselen, Alsdorf)<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Strukturelle Merkmale<\/h3>\n\n\n\n<p>Aachen liegt im Dreil\u00e4ndereck von Belgien, den Niederlanden und Deutschland. In der Stadt selbst leben etwa 250.000 Menschen, das Einzugsgebiet umfasst einen Wirtschaftsraum mit ca. 350.000 Einwohnern. Im Jahr 1994 erfolgten t\u00e4glich 36.000 G\u00fcterverkehrsfahrten mit Quelle und \/ oder Ziel in der Stadt Aachen durchgef\u00fchrt, die H\u00e4lfte davon hatte ihre Quelle und \/ oder ihr Ziel in der Aachener Kernstadt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Beteiligte Akteure<\/h3>\n\n\n\n<p>An der Aachener Stadtlogistik sind die St\u00e4dte Aachen, Herzogenrath, Alsdorf und W\u00fcrselen, der M\u00e4rkte Aktionskreis City e.V. (MAC), die IHK zu Aachen, die Speditionen Hammer, Danzas, Adam Offergeld, Birkart, GBS Internationale Spedition GmbH, Vent Transporte und die Scheins Eisenwaren GmbH (seit 06\/2001) beteiligt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ausgangssituation<\/h3>\n\n\n\n<p>In vielen Stra\u00dfenabschnitten der Innenstadt wurden 1994 \u00fcber 1.000 G\u00fcterfahrzeuge pro Tag gez\u00e4hlt. Insbesondere die Aachener Fu\u00dfg\u00e4ngerzone wurde durch den Schwerlastverkehr stark belastet.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Zielsystem<\/h3>\n\n\n\n<p>Oberziel der Aachener Stadtlogistik ist eine Reduzierung des G\u00fcterverkehrsaufkommens bei gleichzeitiger Sicherstellung der Transportleistungsf\u00e4higkeit und der Versorgungsfunktion des innerst\u00e4dtischen Einzelhandels. Durch eine sinnvolle B\u00fcndelung der G\u00fcterstr\u00f6me sollen \u00f6konomische und \u00f6kologische Effekte erzielt werden. Fahrten mit gering ausgelasteten Fahrzeugen sollen vermieden und die Belieferung des Einzelhandels soll besser organisiert werden. F\u00fcr die Speditionen sollen sich Kosten- und Zeitersparnisse ergeben. Neben der \u00f6rtlichen Wirtschaft (Verlader, Transporteure, Einzelhandel) sollen auch die City-Kundschaft und die Bewohner von der Stadtlogistik profitieren. Der Einzelhandel soll durch die Reduzierung der Liefervorg\u00e4nge entlastet werden, Bewohner und Passanten sollen von der Verbesserung der Luftschadstoff- und L\u00e4rmemissionssituation sowie der Reduzierung des gesamten Innenstadtverkehrs profitieren.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ma\u00dfnahmen<\/h3>\n\n\n\n<p>Neben der geb\u00fcndelten Belieferung des innerst\u00e4dtischen Einzelhandels bietet CLaix (City-Logistik-aix-la-chapelle) weitere Dienstleistungen f\u00fcr den Einzelhandel, wie Lagern und Kommissionieren an. Der Entsorgungsservice f\u00fcr Umverpackungen musste aufgrund einer Erh\u00f6hung der Geb\u00fchr f\u00fcr M\u00fcllentsorgungslizenzen im Jahr 2001 wieder eingestellt werden. Urspr\u00fcnglich waren auch der Aufbau eines eigenen Stadtlogistik-Umschlagterminals in City-N\u00e4he und der Einbezug des kombinierten G\u00fcterverkehrs in die Aachener Stadtlogistik angedacht. Daf\u00fcr sollte ein Bahn-Terminal genutzt werden, was sich jedoch aufgrund der ver\u00e4nderten Bahnpolitik nicht realisieren lie\u00df. Ausw\u00e4rtige Spediteure k\u00f6nnen jedoch das Terminal des City-Logistik-Betreibers in Stolberg nutzen. Weitere Ma\u00dfnahmen befinden sich in der Entwicklungsphase.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Umsetzung<\/h3>\n\n\n\n<p>Auf Betreiben der IHK fand im Februar 1995 das erste Verkehrsforum zur City-Logistik statt. Im Juni 1995 wurde der Arbeitskreis City-Logistik gegr\u00fcndet und eine erste Potenzialanalyse durchgef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach der Aufnahme in das Modellvorhaben Stadtlogistik NRW im Dezember 1995 wurde im Mai 1996 eine zweite Potenzialanalyse durchgef\u00fchrt. Im Januar 1997 erfolgte die Gr\u00fcndung des Vereins CLaix. Die Auswahl des City-Logistik-Betreibers fand \u00fcber ein Ausschreibungsverfahren im Mai 1997 statt. Die Produktion der Speditionskooperation wurde im September 1997 aufgenommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Jahr 1999 schloss sich auch die Stadt Alsdorf der Stadtlogistik-Kooperation an. Bis auf die IHK, die aus internen Gr\u00fcnden ihre Mitgliedschaft im Jahr 2000 aufgeben musste, sind alle Akteure Mitglied im Verein CLaix e.V.<\/p>\n\n\n\n<p>Der derzeitige Stadtlogistik-Betreiber, das Transportunternehmen Vent, f\u00e4hrt jeden Morgen in einer Sammeltour die beteiligten Speditionen ab, verl\u00e4dt die Waren und verteilt dann die geb\u00fcndelten Waren in einer optimierten Tour in den Innenst\u00e4dten von Aachen, Herzogenrath, W\u00fcrselen und Alsdorf.<\/p>\n\n\n\n<p>Zur Innenstadtbelieferung kommen f\u00fcnf wendige, schadstoff- und ger\u00e4uscharme Lkw (7,5 Tonnen zul\u00e4ssiges Gesamtgewicht) zum Einsatz. Diese sind mit Kofferaufbau und Hebeb\u00fchne ausgestattet.<\/p>\n\n\n\n<p>Finanzielle Unterst\u00fctzung zur werbewirksamen Gestaltung der Fahrzeuge wurde durch die \u00f6rtlichen Vertretungen der Fahrzeughersteller MAN, Mercedes-Benz und IVECO bereitgestellt.<\/p>\n\n\n\n<p>CLaix strebt eine Erweiterung der Aachener Stadtlogistik auf weitere Beteiligte (Spediteure, Verlader, Einzelh\u00e4ndler) an. Weitere m\u00f6gliche Aktivit\u00e4ten wie die Einrichtung eines Heimlieferdienstes und der Aufbau einer Kooperation mit Entsorgungsunternehmen sind bislang an mangelndem Interesse gescheitert.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ist-Zustand<\/h3>\n\n\n\n<p>Aktiv (Stand: 10\/2002).<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wirkungsabsch\u00e4tzung<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Aachener Stadtlogistik tr\u00e4gt zur Entsch\u00e4rfung der G\u00fcterverkehrssituation bei. Auch der Einzelhandel profitiert von einer Reduzierung der Liefervorg\u00e4nge. Erste wirtschaftliche Erfolge der Speditionskooperation konnten im August 1998 erzielt werden. Ab diesem Zeitpunkt wurde monatlich eine Menge von \u00fcber 200 Tonnen geb\u00fcndelt ausgeliefert. Insgesamt wurden im Jahr 1998 rund 5.000 Sendungen bef\u00f6rdert. Im Jahr 2001 waren es \u00fcber 11.000 Sendungen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Informationsquellen<\/h3>\n\n\n\n<p>Ministerium f\u00fcr Wirtschaft und Mittelstand, Energie und Verkehr des Landes NRW (Hrsg.): Modellvorhaben Stadtlogistik NRW 1995-2000. D\u00fcsseldorf 2000.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"http:\/\/www.aachen.de\/DE\/stadt_buerger\/verkehr_tiefbau\/claix\/index.html\">http:\/\/www.aachen.de\/DE\/stadt_buerger\/verkehr_tiefbau\/claix\/index.html<\/a>.<br><a href=\"http:\/\/www.aachen.ihk.de\/de\/verkehr\/logistik\/city_logistik.htm\">http:\/\/www.aachen.ihk.de\/de\/verkehr\/logistik\/city_logistik.htm<\/a>.<br><a href=\"http:\/\/vent-transporte.de\/claix__citylogistik_aachen.\">http:\/\/vent-transporte.de\/claix__citylogistik_aachen.<br>htm<\/a>.<br>telefonische Auskunft von Herrn Christopher Maa\u00df vom 23.10.2002.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ansprechpartner<\/h3>\n\n\n\n<p>CLaix &#8211; City Logistik Aachen e.V.<br>Planungsamt der Stadt Aachen<br>Herr Christopher Maa\u00df<br>Lagerhausstra\u00dfe 20<br>52058 Aachen<br>Tel.: 0241 \/ 432 &#8211; 61 38<br>Fax: 0241 \/ 432 &#8211; 61 99<br>E-Mail: <a href=\"malto:christopher.maass@mail.aachen.de%22\">christopher.maass@mail.aachen.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Vent Transporte<br>Herr Eduard Vent<br>Pr\u00e4mienstra\u00dfe 191<br>52223 Stolberg<br>Tel.: 02402 \/ 24201<br>Fax: 02402 \/ 82750Stadt Alsdorf<\/p>\n\n\n\n<p>Stadtverwaltung<br>Hubertusstra\u00dfe 17<br>52477 Alsdorf<br>Tel.: 02404 \/ 500<br>Fax: 02404 \/ 22640<\/p>\n\n\n\n<p>Stadt Herzogenrath<br>Stadtentwicklung<br>Frau Hess<br>Rathausplatz 1<br>52134 Herzogenrath<br>Tel.: 02406 \/ 83318<br>Fax: 02406 \/ 12954<\/p>\n\n\n\n<p>Stadt W\u00fcrselen<br>Stadtplanungsamt<br>Frau Hennig<br>Morlaixplatz 1<br>52146 W\u00fcrselen<br>Tel.: 02405 \/ 67417<br>Fax: 02405 \/ 67400<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>Berlin: Referat Wirtschaftsverkehr<\/summary>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Berlin: Referat Wirtschaftsverkehr<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Schl\u00fcsselworte<\/h3>\n\n\n\n<p>Wirtschaftsverkehrsbeauftragter, G\u00fcterverkehrskonzept, Institutionalisierung<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Raumbezug<\/h3>\n\n\n\n<p>Land Berlin<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Strukturelle Merkmale<\/h3>\n\n\n\n<p>Mit 3,4 Millionen Einwohnern im Jahr 2002 liegt die Stadt Berlin auf einer Fl\u00e4che von 892 Quadratkilometern inmitten des Bundeslandes Brandenburg. Die L\u00e4nge des \u00f6ffentlichen Stra\u00dfennetzes im Jahr 2000 betrug 5.377 Kilometer bei einem Pkw-Bestand von knapp 1,2 Millionen.<\/p>\n\n\n\n<p>Berlin ist eng mit Brandenburg verflochten. So pendeln aus Brandenburg t\u00e4glich \u00fcber 100.000 Berufst\u00e4tige in die Stadt hinein. Die Zahl der Berufspendler nach Brandenburg liegt bei etwa 50.000.Die wirtschaftliche Verflechtung der beiden Bundesl\u00e4nder hat sich seit dem Fall der Mauer best\u00e4ndig intensiviert. Viele Unternehmen haben sich in logistisch g\u00fcnstiger Lage im Verflechtungsraum Berlin-Brandenburg angesiedelt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Beteiligte Akteure<\/h3>\n\n\n\n<p>Berliner Senatsverwaltung f\u00fcr Stadtentwicklung, Abteilung VII &#8211; Verkehr, Referat VII F Wirtschaftsverkehr, Stra\u00dfenrecht und Kreuzungsrecht.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ausgangssituation<\/h3>\n\n\n\n<p>Der Umbruch nach dem Fall der Mauer offenbarte die Unzul\u00e4nglichkeiten in der Senatsverwaltung in Bezug auf den Umgang mit dem Wirtschaftsverkehr. Die Zust\u00e4ndigkeiten f\u00fcr den Wirtschaftsverkehr waren auf verschiedene Senatsverwaltungen und Referate verteilt. Dies f\u00fchrte zu zusammenhanglosen und z. T. widerspr\u00fcchlichen Konzepten und Entscheidungen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Zielsystem<\/h3>\n\n\n\n<p>Wirtschaftsverkehr wird in Berlin als notwendiger Verkehr f\u00fcr das Wirtschaften und Leben in der Stadt angesehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Durch die Einrichtung des Referates Wirtschaftsverkehr wird das Ziel verfolgt, alle Aktivit\u00e4ten der Senatsverwaltung, die Auswirkungen auf den Wirtschaftsverkehr haben k\u00f6nnten, zu koordinieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Koordinationsstelle soll sich insbesondere um die Belange des Wirtschaftsverkehrs im kommunalen wie regionalen Rahmen k\u00fcmmern.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ma\u00dfnahmen<\/h3>\n\n\n\n<p>Einrichtung eines Referates f\u00fcr den Wirtschaftsverkehr.Das Referat ist als Querschnittsresort zust\u00e4ndig f\u00fcr die Belange des Wirtschaftsverkehrs. Der Referatsleiter fungiert auch als Wirtschaftsverkehrsbeauftragter.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Referat erarbeitet eigenst\u00e4ndige Konzeptionen und f\u00fchrt Erhebungen durch (z. B. zu Industriegleisanlagen). Auf der Basis von eigenen Erkenntnissen werden Empfehlungen an die Politik zum Umgang mit dem Wirtschaftsverkehr erarbeitet. Dar\u00fcber hinaus ber\u00e4t das Referat andere Verwaltungsstellen im Hinblick auf die Anforderungen des Wirtschaftsverkehrs sowie die Auswirkungen auf den Wirtschaftsverkehr durch anstehende Entscheidungen und Entwicklungsvorhaben.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Umsetzung<\/h3>\n\n\n\n<p>Als bundesweit erste Stadt hat Berlin 1992 einem Referat die Zust\u00e4ndigkeit u. a. f\u00fcr Wirtschaftsverkehr zugewiesen. F\u00fcr die Koordination und Erarbeitung von Konzepten standen dem Referatsleiter im Bereich Wirtschaftsverkehr anf\u00e4nglich 10 Mitarbeiter zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ist-Zustand<\/h3>\n\n\n\n<p>Das Referat ist weiterhin f\u00fcr den Wirtschaftsverkehr aktiv (Stand: August 2002). Aufgrund allgemeinen Arbeitsplatzabbaus sind jedoch nur noch der Referatsleiter und zwei weitere Mitarbeiter f\u00fcr den Bereich des Wirtschaftsverkehrs zust\u00e4ndig.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wirkungsabsch\u00e4tzung<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Einrichtung des Referates und die Institutionalisierung eines Wirtschaftsverkehrsbeauftragten in der Senatsverwaltung kann als Erfolg angesehen werden. Dadurch steht ein Ansprechpartner zur Verf\u00fcgung und die Belange des Wirtschaftsverkehrs (insbesondere des G\u00fcterverkehrs) werden zentral geb\u00fcndelt.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Nachteil ist jedoch, dass sich andere Referate und Senatsverwaltungen ihrer Verantwortung dem Wirtschaftsverkehr gegen\u00fcber nicht mehr bewusst sind.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Informationsquellen<\/h3>\n\n\n\n<p>Experteninterview mit Herrn Rolf Brodback am 16.08. 2002.Senatsverwaltung f\u00fcr Stadtentwicklung (Hrsg.): Schnelle Br\u00f6tchen &#8211; Plattform Wirtschaftsverkehr. Berlin o. J.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ansprechpartner<\/h3>\n\n\n\n<p>Senatsverwaltung f\u00fcr Stadtentwicklung<br>Abteilung VII &#8211; VerkehrReferat Wirtschaftsverkehr, Stra\u00dfenrecht und Kreuzungsrecht<br>W\u00fcrttembergische Stra\u00dfe 6<br>10707 Berlin<br>Herr Rolf Brodback<br>Tel.: 030 \/ 9025 1550<br>Fax: 030 \/ 9025 1670<br>E-Mail: <a href=\"malto:rolf.brodback@senstadt.verwalt-berlin.de\">rolf.brodback@senstadt.verwalt-berlin.de<\/a><\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Integrierte G\u00fcterverkehrskonzepte als Gegenstand \u00f6ffentlicher Planung<\/h2>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>Frankreich: Plan de D\u00e9placements Urbains<\/summary>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Frankreich: Plan de D\u00e9placements Urbains<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Schl\u00fcsselworte<\/h3>\n\n\n\n<p>G\u00fcterverkehr, Verkehrs- und Mobilit\u00e4tsplan<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Raumbezug<\/h3>\n\n\n\n<p>St\u00e4dte\/Agglomerationen mit mehr als 100.000 Einwohnern sind in Frankreich seit 1999 verpflichtet, einen PDU aufzustellen und zu verabschieden. Davon sind ca. 60 St\u00e4dte und Agglomerationen sowie der Pariser Raum betroffen. St\u00e4dte unter 100.000 Einwohner k\u00f6nnen freiwillig einen PDU aufstellen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Strukturelle Merkmale<\/h3>\n\n\n\n<p>&#8211;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Beteiligte Akteure<\/h3>\n\n\n\n<p>Federf\u00fchrend bei der Erarbeitung von PDU sind die f\u00fcr den st\u00e4dtischen Verkehr zust\u00e4ndigen Organisationen. Die Pl\u00e4ne m\u00fcssen zur Genehmigung den politischen Vertretern vorgelegt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Zur Erarbeitung eines PDU werden zwei Gruppen eingesetzt:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Eine Steuerungsgruppe, in der die politischen Vertreter der beteiligten Gemeinden, des Kreises, der Region und des Staates vertreten sind. Sie steuert die einzelnen Untersuchungen und definiert die Ziele.<\/li>\n\n\n\n<li>Eine technische Gruppe, bestehend aus Stadt<\/li>\n\n\n\n<li>und Verkehrsplanern und der zust\u00e4ndigen Verwaltung. Sie ist f\u00fcr die inhaltliche Bearbeitung zust\u00e4ndig.<\/li>\n\n\n\n<li>Ein Arbeitsschritt sieht au\u00dferdem die Beteiligung der Interessenvertreter und der Bev\u00f6lkerung vor.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ausgangssituation<\/h3>\n\n\n\n<p>Die anhaltenden Verkehrsprobleme und die zunehmenden Umweltsch\u00e4den durch den Individualverkehr haben eine Debatte \u00fcber die Notwendigkeit der Erstellung von PDU ausgel\u00f6st.<\/p>\n\n\n\n<p>Die gesetzlichen Voraussetzungen f\u00fcr die Entwicklung eines PDU wurden 1982 mit der Verabschiedung eines Gesetzes durch die franz\u00f6sische Regierung, dem sogenannten &#8222;Loi d&#8217;orientation des transports int\u00e9rieurs&#8220; (LOTI; dt.: Gesetz zur Steuerung von Binnenverkehr) geschaffen.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese M\u00f6glichkeit wurde jedoch bis zur Reform 1996 durch das Gesetz &#8222;Loi sur l&#8217;air et l&#8217;utilisation rationelle de l&#8217;\u00e9nergie&#8220; (LAURE; dt.: Gesetz f\u00fcr Luftqualit\u00e4t und rationellen Energieverbrauch) nicht genutzt. Hatte das erste Gesetz seinen Fokus auf den Personenverkehr gelegt, wird seit 1996 auch der G\u00fcterverkehr als eines der Hauptthemen angesehen, die im Rahmen des PDU-Prozesses behandelt werden m\u00fcssen. Durch das Reformgesetz wurden die zun\u00e4chst allgemein formulierten Ziele des LOTI pr\u00e4zisiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Rolle der PDU wird zudem seit dem Jahr 2000 durch das Gesetz &#8222;Loi \u00e0 la solidarit\u00e9 et au renouvellements urbains&#8220; (SRU; dt.: Gesetz zur st\u00e4dtischen Solidarit\u00e4t und Stadterneuerung) gest\u00e4rkt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Zielsystem<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Ziele des PDU werden im LOTI (Artikel 28-1) formuliert. Es soll eine Balance zwischen den Mobilit\u00e4tsbed\u00fcrfnissen und der Erreichbarkeit von Einrichtungen einerseits sowie dem Schutz der Umwelt und der Gesundheit der Menschen andererseits herstellen. Dies soll durch die Umsetzung folgender Ziele erreicht werden:<br>Reduzierung des Autoverkehrs:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>St\u00e4rkung des \u00f6ffentlichen Verkehrs und weniger umweltbelastender und energieverbrauchender Verkehrsformen wie Fahrradverkehr und Fu\u00dfg\u00e4ngerverkehr<\/li>\n\n\n\n<li>Koordinierte Nutzung aller Verkehrsmittel, insbesondere durch angemessene Nutzung des Stra\u00dfennetzes<\/li>\n\n\n\n<li>Parkleitsystem- Regelung des G\u00fcterverkehrs Seit dem Jahr 2000 sind folgende Punkte im Bereich G\u00fcterverkehr aufgenommen worden:<\/li>\n\n\n\n<li>Rationalisierung im Bereich der Versorgung der St\u00e4dte f\u00fcr den G\u00fcterverkehr, um die gewerblichen Aktivit\u00e4ten zu unterst\u00fctzen<\/li>\n\n\n\n<li>Abgleich von Anlieferungszeiten, Gewicht und Dimensionen der Lieferfahrzeuge in der Stadt unter Beachtung ausreichender Fl\u00e4chen f\u00fcr Anlieferungen und geringeres Stauaufkommen auf Stra\u00dfen und Parkpl\u00e4tzen<\/li>\n\n\n\n<li>Angemessene Auslastung der vorhandenen logistischen Infrastruktur und Festlegung zuk\u00fcnftiger Standorte mit multimodaler Ausrichtung<\/li>\n\n\n\n<li>Unterst\u00fctzung von KooperationenDie Ziele in den einzelnen PDU k\u00f6nnen in sechs Gruppen zusammengefasst werden (6):<\/li>\n\n\n\n<li>Ansetzen bei den sch\u00e4dlichen Ursachen des Schwerverkehrs zum einen in Verbindung mit dem Transitverkehr (Angers, \u00cele de France, le Mans, Montb\u00e9liard, Nancy, Nantes, Reims, Rouen, Stra\u00dfburg, Troyes) und zum anderen in Verbindung mit der Lokalisierung der Verkehrserzeuger (Dijon, \u00cele de France, Rouen)<\/li>\n\n\n\n<li>Reorganisation, Rationalisierung und Optimierung der G\u00fcterstr\u00f6me (Angers, Bordeaux, Caen, Dijon, \u00cele de France, Lille, le Mans, Marseille, Reims, St. \u00c9tienne, Stra\u00dfburg, Troyes)<\/li>\n\n\n\n<li>Verbesserte Erreichbarkeit der Innenstadt durch spezielle Ma\u00dfnahmen im Bereich Verkehrsfluss und Parken (Aubagne, Clermont-Ferrand, Marseille, Nancy, Nizza, Orl\u00e9ans, la Rochelle)<\/li>\n\n\n\n<li>Suche nach L\u00f6sungen, die die modale Erg\u00e4nzung und den Gebrauch der existierenden Bahnstrecken und Wasserwege optimieren (Clermont-Ferrand, Dijon, Grenoble, \u00cele de France, Lille, Marseille)<\/li>\n\n\n\n<li>St\u00e4rkung der Dynamik der Innenstadt und\/oder Unterst\u00fctzung der wirtschaftlichen Aktivit\u00e4ten (Nizza, N\u00eemes, Orl\u00e9ans, Reims, la Rochelle)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Bessere Kenntnisse \u00fcber die Lieferung von G\u00fctern und die dazugeh\u00f6rigen Wirtschaftssektoren (Clermont-Ferrand, Grenoble, le Mans, Lille, Lyon, Rennes, Valenciennes)<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ma\u00dfnahmen<\/h3>\n\n\n\n<p>Der PDU umfasst einen Zeitraum von 10 Jahren und enth\u00e4lt mittel- bis langfristige Ma\u00dfnahmen. Die h\u00e4ufigsten Ma\u00dfnahmen, die f\u00fcr den G\u00fcterverkehr vorgeschlagen wurden, sind folgende:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Gespr\u00e4chsrunden mit Vertretern der Verwaltung und Vertretern aus Transportgewerbe und Handel<\/li>\n\n\n\n<li>Reorganisation und Regelung der Anlieferung im Stadtzentrum<\/li>\n\n\n\n<li>Einrichtung von Anlieferungszonen und Festlegung im POS (dt.: Bebauungsplan)<\/li>\n\n\n\n<li>Ausbau und bessere Ausweisung von Umgehungsstra\u00dfen f\u00fcr den Transitverkehr<\/li>\n\n\n\n<li>Entwicklung von intermodalen Einrichtungen am Stadtrand<\/li>\n\n\n\n<li>Etablierung von Distributionszentren als Pilotprojekt<br><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Innovative Ma\u00dfnahmen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Globaler Ansatz der Stadtlogistik, aufbauend auf einer Reihe von Untersuchungen, die von Fachleuten angesto\u00dfen wurden und alle Akteure einbinden (Lille)<\/li>\n\n\n\n<li>Dauerhafte Nutzung der Bahnstrecke und des Wasserweges f\u00fcr den Transport von M\u00fcll nach dem Bau einer neuen M\u00fcllaufbereitungs- und ?verbrennungsanlage (Lille)<\/li>\n\n\n\n<li>Finanzierung einer gro\u00dfen Informationsaktion und F\u00f6rderung von ger\u00e4uscharmen und umweltfreundlichen Lieferfahrzeugen (Reims)<\/li>\n\n\n\n<li>Wiederinbetriebnahme der Gleisanlagen zwischen dem Bahnhof St. Martin le Vinoux und dem Unternehmen Caterpillar, um den Stra\u00dfentransport von gro\u00dfen Frachtmengen zu verhindern (Grenoble)<\/li>\n\n\n\n<li>Im Rahmen des EU-Projektes ELCIDIS (vgl. z. B. 22.1. Stavanger: ELCIDIS<\/li>\n\n\n\n<li>Electric Vehicle City Distribution System, Norwegen) wurde ein st\u00e4dtisches Distributionszentrum im historischen Stadtzentrum errichtet, das mit elektrischen Fahrzeugen zur Lieferung der Frachtst\u00fccke ausgestattet ist (la Rochelle)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Einrichten einer Personalstelle &#8222;G\u00fcterverkehrsbeauftragter der Stadt&#8220;, Mit Hilfe derer eine Organisationsstruktur f\u00fcr diesen Sektor etablieren sowie Aktionen initiieren soll (Marseille)<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Umsetzung<\/h3>\n\n\n\n<p>Zu Erarbeitung eines PDU wurde vom CERTU (Centre d&#8217;\u00e9tudes sur les r\u00e9seaux, les transports, l&#8217;urbanisme et les constructions publiques) ein methodischer Leitfaden herausgegeben.<br>Dieser schl\u00e4gt die Erarbeitung in f\u00fcnf Phasen vor:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Bestandsaufnahme und -analyse<\/li>\n\n\n\n<li>Ausarbeitung von Szenarien und Festlegung auf ein Szenario<\/li>\n\n\n\n<li>Ausarbeitung des Projektes<\/li>\n\n\n\n<li>Beratung mit den Entscheidungstr\u00e4gern und der \u00d6ffentlichkeit<\/li>\n\n\n\n<li>Genehmigung<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Nach der Aufstellung des PDU sind die St\u00e4dte gesetzlich zu einer Evaluation verpflichtet, die alle 5 Jahre stattfinden soll.St\u00e4dte, die einen PDU erstellen m\u00fcssen, werden von der Regierung finanziell unterst\u00fctzt. Normalerweise \u00fcbernimmt der Staat 50 Prozent der Kosten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ist-Zustand<\/h3>\n\n\n\n<p>Laut einer Umfrage der GART (Groupement des autorit\u00e9s responsables du transport) im Jahre 2000, wurden bis dahin 49 PDU fertiggestellt und vier wurden bis zu diesem Zeitpunkt an das neue Gesetz SRU angepasst.<\/p>\n\n\n\n<p>Bis Ende 2003 m\u00fcssen alle betroffenen St\u00e4dte einen PDU verabschiedet haben, in dem die durch das Gesetz SRU bedingten \u00c4nderungen ber\u00fccksichtigt werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wirkungsabsch\u00e4tzung<\/h3>\n\n\n\n<p>Alle bisher vorliegenden PDU haben das Thema G\u00fcterverkehr in der Stadt aufgenommen. Dies wird seitens des GART (2) als eine sehr positive Entwicklung bewertet (auch im Vergleich zu den europ\u00e4ischen Nachbarn). Hervorgehoben werden au\u00dferdem die in einzelnen St\u00e4dten angelaufenen Pilotprojekte. Die Erarbeitung von PDU hat zu einem verst\u00e4rkten Dialog zwischen Verantwortlichen der Stadt und Vertretern des Transportgewerbes gef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Regel sind in den PDU keine quantifizierbaren Ziele im Bereich des G\u00fcterverkehrs aufgezeigt. Die meisten Ziel sind allgemein formuliert. Eine Ausnahme bildet der Pariser Raum, der eine Erh\u00f6hung des Frachtvolumens per Bahn und Wasser um 3 Prozent anstrebt.<\/p>\n\n\n\n<p>In den meisten PDU werden der Schwerverkehr und die Regelung der Anlieferung herausgehoben. In einer Diplomarbeit \u00fcber die Bilanz und Perspektiven von PDU (3) stellt die Verfasserin Probleme bei der Bearbeitung des Themas G\u00fcterverkehr fest. Sie f\u00fchrt diese Probleme auf die im Artikel 28-1 LOTI zu allgemein formulierte Zielsetzung zur\u00fcck. Au\u00dferdem sieht sie Probleme in den nicht vorhanden Daten und Untersuchungen sowie der gro\u00dfen Anzahl an Akteuren.<\/p>\n\n\n\n<p>Bisher betrachten nur Bordeaux und der Pariser Raum den G\u00fcterverkehr integriert in allen Bereichen des PDU.<\/p>\n\n\n\n<p>Die PDU formulieren kaum pr\u00e4zise Ziele. Das nationale Programm &#8222;Transport de marchandises en ville&#8220; k\u00f6nnte aber in der Folgezeit eine gute fachliche und finanzielle Unterst\u00fctzung darstellen, um vermehrt Pilotprojekte auf diesem Gebiet anzusto\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Informationsquellen<\/h3>\n\n\n\n<p><a href=\"http:\/\/certu.fr\/\">http:\/\/certu.fr<\/a>, 19.12.02.(1)<br><a href=\"http:\/\/www.transports-marchandises-en-ville.org\/themes\/pdu.htm\"><\/a><a href=\"http:\/\/www.transports-marchandises-en-ville.org\/themes\/pdu.htm\">http:\/\/www.transports-marchandises-en-ville.org\/themes\/pdu.htm<\/a>, 19.12.02.(2)<br><a href=\"http:\/\/gridauh.univ-paris1.fr\/travaux\/rotalier.pdf\">http:\/\/gridauh.univ-paris1.fr\/travaux\/rotalier.pdf<\/a>, 19.12.02.(3)<br><a href=\"http:\/\/www.ifu.univ-paris8.fr\/DESS\/GIV\/Ateliers\/GIV0102_SRU\/html\/themes%20\/planification\/pdu.htm\">http:\/\/www.ifu.univ-paris8.fr\/DESS\/GIV\/Ateliers\/GIV0102_SRU\/html\/themes \/planification\/pdu.htm<\/a>, 09.01.03.(4)<br><a href=\"http:\/\/www.ifu.univ-paris8.fr\/DESS\/GIV\/Ateliers\/GIV0102_SRU\/html\/lois\/%20LOTI.html\">http:\/\/www.ifu.univ-paris8.fr\/DESS\/GIV\/Ateliers\/GIV0102_SRU\/html\/lois\/ LOTI.html<\/a>, 09.01.03.(5)<br><a href=\"http:\/\/www.gart.org\/tele\/Resuivipdu.pdf\">http:\/\/www.gart.org\/tele\/Resuivipdu.pdf<\/a>, 09.01.03.(6)<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ansprechpartner<\/h3>\n\n\n\n<p>Groupement des Autorit\u00e9s Responsables de Transport (GART)Vereinigung der f\u00fcr Transport verantwortlichen Beh\u00f6rden<br>17, rue Jean Daudin<br>F- 75015 ParisFrankreich<br>Frau Laetitia Dablanc<br>Tel.: (+33) (0) 1 40 56 30 60<br>Fax: (+33) (0) 1 45 67 80 39<br><a href=\"mailto:E-Mail:%20laetitia.dablanc@gart.org\">E-Mail: laetitia.dablanc@gart.org<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Centre d\u00b4\u00e9tudes sur les reseaux, les transports, l\u00b4urbanisme et les<br>constructions publiques (CERTU)<br>Forschungsinstitut f\u00fcr Netze, Transporte, St\u00e4dtebau und \u00f6ffentliche Bauten<br>9, rue Juliette R\u00e9camier<br>F- 69456 LyonFrankreich<br>Herr Jean Th\u00e9venon<br>Tel.: (+33) (0) 4 72 74 58 38<br>Fax: (+33) (0) 4 72 74 59 20<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>Berlin-Brandenburg: Integriertes G\u00fcterverkehrskonzept<\/summary>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Berlin-Brandenburg: Integriertes G\u00fcterverkehrskonzept<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Schl\u00fcsselworte<\/h3>\n\n\n\n<p>Regionales G\u00fcterverkehrskonzept, G\u00fcterverkehrszentrum, G\u00fcterverkehrssubzentrum, Plattform Wirtschaftsverkehr, Baulogistik, EXPO-Projekt<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Raumbezug<\/h3>\n\n\n\n<p>Berlin und Brandenburg<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Strukturelle Merkmale<\/h3>\n\n\n\n<p>Mit 3,4 Millionen Einwohnern im Jahr 2002 liegt die Stadt Berlin auf einer Fl\u00e4che von 892 Quadratkilometern inmitten des Bundeslandes Brandenburg. Die L\u00e4nge des \u00f6ffentlichen Stra\u00dfennetzes im Jahr 2000 betrug 5.377 Kilometer bei einem Pkw-Bestand von knapp 1,2 Millionen.<\/p>\n\n\n\n<p>Berlin ist eng mit Brandenburg verflochten. So pendeln aus Brandenburg t\u00e4glich \u00fcber 100.000 Berufst\u00e4tige in die Stadt hinein. Die Zahl der Berufspendler nach Brandenburg liegt bei etwa 50.000.<\/p>\n\n\n\n<p>Die wirtschaftliche Verflechtung der beiden Bundesl\u00e4nder hat sich seit dem Fall der Mauer best\u00e4ndig intensiviert. Viele Unternehmen haben sich in logistisch g\u00fcnstiger Lage im Verflechtungsraum Berlin-Brandenburg angesiedelt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Beteiligte Akteure<\/h3>\n\n\n\n<p>Bei dem Konzept handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt der L\u00e4nder Berlin und Brandenburg.<\/p>\n\n\n\n<p>Daran beteiligt sind die Senatsverwaltung f\u00fcr Stadtentwicklung des Landes Berlin und die Landesentwicklungsgesellschaft f\u00fcr St\u00e4dtebau, Wohnen und Verkehr des Landes Brandenburg mbH i.L.<\/p>\n\n\n\n<p>Die TU Berlin ist mit dem eigenst\u00e4ndigen Unterprojekt: &#8222;Konzeption und Umsetzung eines virtuellen G\u00fcterverkehrszentrums&#8220; am integrierten G\u00fcterverkehrskonzept beteiligt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ausgangssituation<\/h3>\n\n\n\n<p>Durch die enger werdenden Verflechtungen der beiden Bundesl\u00e4nder, die rege Baut\u00e4tigkeit in Berlin und das allgemeine G\u00fcterverkehrswachstum nehmen auch die G\u00fcterverkehrsstr\u00f6me in der Region zu.<\/p>\n\n\n\n<p>Sehr schnell nach der Wiedervereinigung wurde durch Planung und Politik erkannt, dass eine separate Verkehrsplanung f\u00fcr Berlin und Brandenburg f\u00fcr die zuk\u00fcnftige Entwicklung der Gesamtregion kontraproduktiv sein w\u00fcrde. Bereits am 20.12.1991 wurde daher von den beiden Landesregierungen eine Gemeinsame Regierungskommission eingesetzt und beschlossen, die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Raumordnung und Landesplanung zu intensivieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Der gemeinsame Beschluss von Berlin und Brandenburg zur Einrichtung der G\u00fcterverkehrszentren (GVZ) erfolgte im Juni 1991 bzw. im Januar 1992.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Rahmen des Bundesverkehrswegeplanes 1992 (BVWP 1992) wurde f\u00fcr die Bundesrepublik ein Netz von G\u00fcterverkehrszentren vorgesehen, f\u00fcr das die Region Berlin-Brandenburg bereits Mitte 1991 Standorte benennen musste, damit diese noch im BVWP 1992 Ber\u00fccksichtigung finden konnten. Dementsprechend gingen die Planungen der GVZ der Entwicklung des G\u00fcterverkehrskonzept voraus und bildeten eine Rahmenbindung f\u00fcr die weiteren \u00dcberlegungen (vgl. Integriertes G\u00fcterverkehrskonzept 2000, S. 3).<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Zielsystem<\/h3>\n\n\n\n<p>Oberziel aller Ma\u00dfnahmen im Rahmen des integrierten G\u00fcterverkehrskonzeptes ist die Steigerung der Leistungsf\u00e4higkeit des Verkehrsnetzes und eine umweltgerechtere Gestaltung der Transporte und somit auch eine Verbesserung der Lebensqualit\u00e4t im Ballungsraum.<\/p>\n\n\n\n<p>An oberster Stelle steht dabei die Vermeidung unn\u00f6tiger, schlecht ausgelasteter Lkw-Fahrten mittels Sendungs- und Tourenverdichtung. Nicht vermeidbare G\u00fctertransporte sollen weitestgehend auf die Verkehrstr\u00e4ger Schiene und Wasserstra\u00dfe verlagert werden. Die notwendigen und nicht verlagerbaren G\u00fctertransporte sollen durch Ma\u00dfnahmen der Verkehrsorganisation so gestaltet werden, dass Behinderungen f\u00fcr den Personenverkehr m\u00f6glichst gering gehalten werden und die Lebens- und Umweltqualit\u00e4t in der Stadt verbessert wird.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ma\u00dfnahmen<\/h3>\n\n\n\n<p>Das integrierte G\u00fcterverkehrskonzept Berlin-Brandenburg wird von vier S\u00e4ulen getragen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die erste S\u00e4ule besteht aus den drei G\u00fcterverkehrszentren GVZ Berlin S\u00fcd (ehemals GVZ Gro\u00dfbeeren), GVZ Berlin West (ehemals GVZ Wustermark) sowie GVZ Berlin Ost (ehemals GVZ Freienbrink).<\/p>\n\n\n\n<p>Diese am Stadtrand gelegenen logistischen Schnittstellen zwischen Nah- und Fernverkehr verf\u00fcgen \u00fcber sehr gute Verkehrsanschl\u00fcsse an Stra\u00dfe und Schiene und im Falle des GVZ Berlin West auch an den Wasserweg.<\/p>\n\n\n\n<p>Das GVZ Berlin West befindet sich an der zentralen Verkehrsachse Hamburg\/Hannover-Berlin, das GVZ Berlin S\u00fcd an der Verkehrsachse Halle\/Leipzig-Berlin und das GVZ Berlin Ost s\u00fcd\u00f6stlich von Berlin an der Achse in Richtung Osteuropa.<\/p>\n\n\n\n<p>Die zweite S\u00e4ule besteht aus innerst\u00e4dtisch gelegenen G\u00fcterverkehrssubzentren (GVS). Diese dienen als empf\u00e4ngernahe Umschlagpunkte und erg\u00e4nzen das GVZ-Konzept. Sie verf\u00fcgen \u00fcber einen Anschluss an das Stra\u00dfen- und Schienennetz. In Neuk\u00f6lln\/Treptow ist bereits ein GVS in Betrieb, ein zweites wird im Westhafen gerade realisiert. Als weitere Standorte sind u. a. geplant: Tempelhof, Sch\u00f6neweide, Reinickendorf, Pankow und ein Standort am Bahnau\u00dfenring im Nordosten Berlins.Die dritte S\u00e4ule beinhaltet kooperative Ma\u00dfnahmen der Akteure des Wirtschaftsverkehrs in wichtigen Einkaufsstra\u00dfen, wie die empf\u00e4ngerbezogene B\u00fcndelung der Sendungen verschiedener Transporteure und die Ausweisung von Ladezonen. Eine solche Plattform Wirtschaftsverkehr wurde bisher in der Karl-Marx-Stra\u00dfe (Neuk\u00f6lln), der M\u00fcllerstra\u00dfe (Wedding), der Bahnhofstra\u00dfe und Altstadt in K\u00f6penick und dem Stra\u00dfenzug Rheinstra\u00dfe\/ Schloss-Stra\u00dfe (Sch\u00f6neberg\/Steglitz) umgesetzt. (vgl. 3.1. Berlin: Plattformen f\u00fcr den Wirtschaftsverkehr).<\/p>\n\n\n\n<p>Die vierte S\u00e4ule besteht aus Logistikkonzepten f\u00fcr Gro\u00dfbaustellen wie den Potsdamer Platz und das Regierungsviertel. Ziel dieser Konzepte ist die weitgehende Verlagerung der Ver- und Entsorgungstransporte auf die Verkehrstr\u00e4ger Schiene und Wasserstra\u00dfe, vgl. 14.1. Berlin: Baustellenlogistik Potsdamer Platz GmbH (baulog).<\/p>\n\n\n\n<p>Das eigenst\u00e4ndige Unterprojekt &#8222;Konzeption und Umsetzung eines virtuellen G\u00fcterverkehrszentrums&#8220; der TU Berlin befasst sich mit der informatorischen Vernetzung der GVS und GVZ, um so die vorhandenen Strukturen besser zu nutzen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Umsetzung<\/h3>\n\n\n\n<p>Im Jahre 1992 beauftragte das Berliner Abgeordnetenhaus die Senatsverwaltung, ein integriertes G\u00fcterverkehrskonzept zu erarbeiten. Das Konzept selbst wurde in den Folgejahren nicht vom Abgeordnetenhaus beschlossen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zur EXPO 2000 erschien eine Brosch\u00fcre \u00fcber das integrierte G\u00fcterverkehrskonzept Berlin-Brandenburg, in dem verschiedene G\u00fcterverkehrsprojekte dargestellt wurden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die drei GVZ bestehen bereits. Ein GVS ist in Betrieb, ein zweites in Fertigstellung und weitere sechs sind geplant (Stand: Februar 2001). Mehrere Wirtschaftsplattformen f\u00fcr Einkaufsstra\u00dfen wurden umgesetzt und Logistikkonzepte f\u00fcr Gro\u00dfbaustellen angewandt. Ist-Zustand Aktiv. (Stand: Juni 2002).<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wirkungsabsch\u00e4tzung<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Ma\u00dfnahmen des integrierten G\u00fcterverkehrskonzeptes erzeugen positive Effekte f\u00fcr die Wirtschaft, die Umwelt- und Lebensqualit\u00e4t sowie f\u00fcr die allgemeine Entwicklung des Gro\u00dfraums Berlin-Brandenburg.Allein durch das GVS Neuk\u00f6lln\/Treptow werden die Stra\u00dfen im Fernverkehr j\u00e4hrlich um 6.000 bis 10.000 Lkw-Fahrten entlastet.<\/p>\n\n\n\n<p>An der Gro\u00dfbaustelle Potsdamer Platz wurden sechs Millionen Tonnen Erdaushub, ein Million Kubikmeter Beton und zwei Millionen Tonnen St\u00fcckg\u00fcter per Bahn und auf dem Wasserweg transportiert und somit das Stra\u00dfennetz und die Umwelt entlastet.<\/p>\n\n\n\n<p>Einzelne im Rahmen des Konzepts beschriebene Ma\u00dfnahmen dienen teilweise als Vorbilder f\u00fcr andere St\u00e4dte, Unternehmen und Regionen. So f\u00fchrt die LEG in Belo Horizonte (Brasilien) eine Logistikberatung durch, die Stadt Stockholm beispielsweise bezieht sich u. a. auf die Baulogistikerfahrungen in Berlin (vgl. 14.3. Stockholm: Hammarby Sj\u00f6stad Logistik Centre, Schweden).<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Informationsquellen<\/h3>\n\n\n\n<p>Senatsverwaltung f\u00fcr Bauen, Wohnen und Verkehr; Landesentwicklungsgesellschaft f\u00fcr St\u00e4dtebau, Wohnen und Verkehr des Landes Brandenburg mbH: Integriertes G\u00fcterverkehrskonzept Berlin-Brandenburg. Berlin 2000.<br>http:\/\/www.berlin.ihk.de\/bw\/bw1999\/9908044a.htm,18.03.02.http:\/\/www.berlin.de\/Land\/RBm-SKzl\/ueberblick\/pages\/de\/stadt\/stadt01.htm, 20.03.02.http:\/\/www.berlin.de\/Land\/RBm-SKzl\/ueberblick\/pages\/de\/stabv\/ stabv03.htm, 20.03.02. <a href=\"http:\/\/www.berlin.de\/Land\/RBm-SKzl\/ueberblick\/pages\/de\/stabv\/stabv04.htm\">http:\/\/www.berlin.de\/Land\/RBm-SKzl\/ueberblick\/pages\/de\/stabv\/stabv04.htm<\/a>, 20.03.02. <a href=\"http:\/\/www.stadtentwicklung.berlin.de\/verkehr\/igvkbb\">http:\/\/www.stadtentwicklung.berlin.de\/verkehr\/igvkbb<\/a>, 18.03.02 <a href=\"http:\/\/www.stadtentwicklung.berlin.de\/verkehr\/stadtverkehr\/de\/gueter.shtml\">http:\/\/www.stadtentwicklung.berlin.de\/verkehr\/stadtverkehr\/de\/gueter.shtml<\/a>, 18.03.02. <a href=\"http:\/\/www.stadtentwicklung.berlin.de\/verkehr\/stadtverkehr\/de\/gueter01.shtml\">http:\/\/www.stadtentwicklung.berlin.de\/verkehr\/stadtverkehr\/de\/gueter01.shtml<\/a>, 18.03.02. <a href=\"http:\/\/www.stadtentwicklung.berlin.de\/verkehr\/stadtverkehr\/de\/gueter02.shtml\">http:\/\/www.stadtentwicklung.berlin.de\/verkehr\/stadtverkehr\/de\/gueter02.shtml<\/a>, 18.03.02. <a href=\"http:\/\/www.stadtentwicklung.berlin.de\/verkehr\/stadtverkehr\/de\/gueter03.shtml\">http:\/\/www.stadtentwicklung.berlin.de\/verkehr\/stadtverkehr\/de\/gueter03.shtml<\/a>, 18.03.02. <a href=\"http:\/\/www.stadtentwicklung.berlin.de\/verkehr\/stadtverkehr\/de\/gueter04.shtml\">http:\/\/www.stadtentwicklung.berlin.de\/verkehr\/stadtverkehr\/de\/gueter04.shtml<\/a>, 18.03.02. <a href=\"http:\/\/www.berlin.de\/Land\/Bundeshauptstadt\/Partner\/archiv\/transnews\/deutsch\/trans9805\/trans9805_t.html\">http:\/\/www.berlin.de\/Land\/Bundeshauptstadt\/Partner\/archiv\/transnews\/deutsch\/trans9805\/trans9805_t.html<\/a>, 18.03.02. <a href=\"http:\/\/www.tu-berlin.de\/presse\/tui\/00jun\/logistik.htm\">http:\/\/www.tu-berlin.de\/presse\/tui\/00jun\/logistik.htm<\/a>, 18.03.02.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ansprechpartner<\/h3>\n\n\n\n<p>Senatsverwaltung f\u00fcr Stadtentwicklung<br>Abteilung VII &#8211; Verkehr<br>Referat Wirtschaftsverkehr, Stra\u00dfenrecht und Kreuzungsrecht<br>W\u00fcrttembergische Stra\u00dfe 610707 Berlin<br>Herr Rolf Brodback<br>Tel.: 030 \/ 9025 1550<br>Fax: 030 \/ 9025 1670<br>E-Mail: <a href=\"mailto:rolf.brodback@senstadt.verwalt-berlin.de\">rolf.brodback@senstadt.verwalt-berlin.de<\/a><br>Landesentwicklungsgesellschaft f\u00fcr St\u00e4dtebau,<br>Wohnen und Verkehr des Landes Brandenburg mbH i.L.Frau Fl\u00fcggeSeeburger Chaussee 214479 Gro\u00df Glienicke<br>Tel.: 033201 \/ 27-361Fax: 033201 \/ 27-458<br>E-Mail: <a href=\"mailto:fluegge.birgit@leg-brandenburg.de\">fluegge.birgit@leg-brandenburg.de<\/a><\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>Expo-Region: G\u00fcterverkehrskonzept<\/summary>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Expo-Region: G\u00fcterverkehrskonzept<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Schl\u00fcsselworte<\/h3>\n\n\n\n<p>Regionales G\u00fcterverkehrskonzept, Integration, G\u00fcterverkehr, EXPO-Projekt, Kooperationen<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Raumbezug<\/h3>\n\n\n\n<p>Die geplanten Ma\u00dfnahmen beziehen sich jeweils auf eine oder mehrere Gro\u00df- und Kleinst\u00e4dte in der Region Hannover (Stadt Celle, Stadt Hameln, Stadt Hannover, Stadt Hildesheim, Stadt Nienburg, Stadt Peine und Stadt Stadthagen).<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Strukturelle Merkmale<\/h3>\n\n\n\n<p>Das St\u00e4dtenetz EXPO-Region wird durch einen Lenkungsausschusses (als politisches Organ), einen Arbeitsausschuss, f\u00fcnf Arbeitskreise, mehrere Projektgruppen, eine Gesch\u00e4ftsstelle und die Projektforschung durch ein wissenschaftliches Institut organisiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung des St\u00e4dtenetzes liegt bei der Stadt Celle. Beschlussorgan ist der Arbeitsausschuss, der sich aus den Hauptverwaltungsbeamten der beteiligten St\u00e4dte zusammensetzt. Die inhaltliche Arbeit wird in den f\u00fcnf Arbeitskreisen &#8222;Internet&#8220;, &#8222;Nachhaltige Entwicklung&#8220;, &#8222;Verkehr&#8220;, &#8222;Kultur&#8220; sowie &#8222;Fl\u00e4chenmanagement&#8220; durchgef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Beteiligte Akteure<\/h3>\n\n\n\n<p>Die folgenden Akteure haben sich zum B\u00fcndnis Expo-Region zusammengeschlossen: Stadt Celle, Stadt Hameln, Stadt Hannover, Stadt Hildesheim, Stadt Nienburg, Stadt Peine und Stadt Stadthagen sowie der Kommunalverband Gro\u00dfraum Hannover, die IVU Traffic Technologies AG, die Volkswagen AG und das Institut f\u00fcr Eisenbahnwesen der Universit\u00e4t Hannover.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ausgangssituation<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Expo-Region ist eine Drehscheibe f\u00fcr viele europ\u00e4ische G\u00fcterstr\u00f6me. Dadurch ist die Region mit zahlreichen Problemen des G\u00fcterverkehrs konfrontiert. Zu den gravierendsten Problemen in den St\u00e4dten des Netzes z\u00e4hlen die hohe Lkw-Belastung durch den Transitverkehr und Konflikte bei der Belieferung der Innenst\u00e4dte. Andererseits ist in der Region eine gut ausgebaute Verkehrsinfrastruktur vorhanden und es sind hier viele Unternehmen ans\u00e4ssig, die gro\u00dfe Kompetenzen im Bereich Verkehr besitzen.Durch die Lage der Mitgliedsst\u00e4dte um den Gro\u00dfraum Hannover im sogenannten Zweiten Ring bietet sich dem St\u00e4dtenetz im regionalen Kontext die Chance, eine intensive Kooperation mit der Landeshauptstadt und dem Gro\u00dfraum aufzubauen und ein neues Regionalverst\u00e4ndnis zu erreichen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Zielsystem<\/h3>\n\n\n\n<p>Das G\u00fcterverkehrskonzept ist ein Bestandteil der nachhaltigen Regionalentwicklung des St\u00e4dtenetzes. Dieses G\u00fcterverkehrskonzept soll der Entwicklung eines umweltvertr\u00e4glichen regionalen G\u00fcterverkehrs im St\u00e4dtenetz der EXPO-Region dienen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ziel ist dabei die Identifizierung nachhaltiger strategischer Hauptentwicklungsrichtungen f\u00fcr den G\u00fcterverkehr in der EXPO-Region in einem regionalen, nationalen und europ\u00e4ischen Kontext.<\/p>\n\n\n\n<p>Damit sollen folgende Ziele des B\u00fcndnisses Expo-Region erreicht werden:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>St\u00e4rkung der Leistungsf\u00e4higkeit der einzelnen St\u00e4dte in der Region und im internationalen Wettbewerb,<\/li>\n\n\n\n<li>Entwicklung von Ans\u00e4tzen in gemeinsamen Projekten, um besonders wirtschaftlich zu arbeiten und Ressourcen zu sparen,<\/li>\n\n\n\n<li>Nutzung der Impulse durch die EXPO 2000 f\u00fcr die ganze Region und<\/li>\n\n\n\n<li>Selbstdarstellung als &#8222;zukunftsweisende Region&#8220;. gegen\u00fcber der Welt\u00f6ffentlichkeit<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Das G\u00fcterverkehrskonzept besteht aus zwei sich erg\u00e4nzenden Teilen. Im ersten Teil wird von allen St\u00e4dten des Netzes ein gemeinsames Konzept zur umweltfreundlichen Abwicklung des G\u00fcterverkehrs in der Region erstellt, im zweiten Teil werden von den einzelnen St\u00e4dten \u00fcbertragbare L\u00f6sungen f\u00fcr lokale Verkehrsprobleme erarbeitet. Hauptziel des Konzeptes ist die Reduzierung der durch den G\u00fcterverkehr verursachten Luft &#8211; und L\u00e4rmbelastungen. Ziel ist auch eine Verallgemeinerung der Ergebnisse f\u00fcr andere Regionen in Europa. Das gemeinsame Konzept der St\u00e4dte soll zeigen, wie gemeinsam in diesem Spannungsfeld gehandelt werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein solches Konzept wird von der Europ\u00e4ischen Kommission im Rahmen des LIFE-Programms gef\u00f6rdert.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ma\u00dfnahmen<\/h3>\n\n\n\n<p>Schwerpunkte der Arbeit sind:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Analyse der Daten zum G\u00fcterverkehr in der Region<\/li>\n\n\n\n<li>Konzepterstellung f\u00fcr die Region- Feinkonzepte f\u00fcr die einzelnen St\u00e4dte<\/li>\n\n\n\n<li>\u00dcberpr\u00fcfung nach \u00f6kologischen, verkehrlichen und wirtschaftlichen Aspekten<\/li>\n\n\n\n<li>Diskussion mit regionalen Akteuren<\/li>\n\n\n\n<li>Verallgemeinerung der Ergebnisse<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Umsetzung<\/h3>\n\n\n\n<p>Im Rahmen der Vorbereitungen f\u00fcr die Weltausstellung 2000 haben sich die St\u00e4dte der Expo-Region im Jahre 1995 zu diesem B\u00fcndnis zusammengeschlossen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Projekt wurde im Mai 2001 beendet. Eine praktische Umsetzung der dabei entwickelten Konzepte und Planungen befindet sich in Vorbereitung. Die Umsetzungsphase beginnt ab 2003.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ist-Zustand<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Planungsphase wurde im Mai 2001 beendet.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wirkungsabsch\u00e4tzung<\/h3>\n\n\n\n<p>Eine Umsetzung der konzipierten Ma\u00dfnahmen w\u00fcrde zu einer effizienteren Gestaltung des G\u00fcterverkehrs und damit verbunden zu einer Verringerung der g\u00fcterverkehrsbedingten Emissionsbelastungen f\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Informationsquellen<\/h3>\n\n\n\n<p><a href=\"http:\/\/www.expo-staedtenetz.de.\/\">http:\/\/www.expo-staedtenetz.de.<\/a><br><a href=\"http:\/\/exporegion.de\/pdf\/handbuch.pdf\">http:\/\/exporegion.de\/pdf\/handbuch.pdf<\/a>.<br><a href=\"http:\/\/www.exporegion.de\/pdf\/AP_320.pdf\">http:\/\/www.exporegion.de\/pdf\/AP_320.pdf<\/a>.<br>Experteninterview mit Bertram Meimbresse (IVU) am 15.08.2002.Schriftliche Auskunft von Herrn J\u00f6rg Frohnert vom 19.11.2002.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ansprechpartner<\/h3>\n\n\n\n<p>Gesch\u00e4ftsstelle des St\u00e4dtenetzes EXPO-Region bei der Stadt Celle<br>Herr Burkhard Scharping<br>29220 Celle<br>Tel.: 05141 \/ 12 223<br>Fax: 05141 \/ 12 75 223<br>E-Mail: <a href=\"mailto:burkhard.scharping@celle.de\">burkhard.scharping@celle.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Koordination des KURS-Projektes der Stadt Celle<br>Abt. Verkehrsplanung und Stra\u00dfenbau<br>Herr J\u00f6rg Frohnert<br>29220 Celle<br>Tel.: 05141 \/ 12 497<br>E-Mail: <a href=\"mailto:BM@ivu.de\">joerg.frohnert@celle.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Projektmanagement<br>IVU Traffic Technologies AG<br>Herr Bertram Meimbresse<br>Bundesallee 88<br>12161 Berlin<br>Tel.: 030 \/ 85 906 &#8211; 230<br>Fax: 030 \/ 85 906 &#8211; 111<br>E-Mail: <a href=\"mailto:BM@ivu.de\">BM@ivu.de<\/a><\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>K\u00f6ln: G\u00fcterverkehrskonzept<\/summary>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">K\u00f6ln: G\u00fcterverkehrskonzept<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Schl\u00fcsselworte<\/h3>\n\n\n\n<p>G\u00fcterverkehrskonzept, Intermodale Umschlaganlagen, Regionaler Schieneng\u00fcterverkehr, Stadtlogistik, Verkehrstelematik, G\u00fcterverkehrsrunde, Lkw-F\u00fchrungskonzept, G\u00fcterverkehrszentrum<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Raumbezug<\/h3>\n\n\n\n<p>Ballungsraum K\u00f6ln<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Strukturelle Merkmale<\/h3>\n\n\n\n<p>In K\u00f6ln leben auf einer Fl\u00e4che von 405 Quadratkilometer etwa eine Million Einwohner (2001). Das \u00f6ffentliche Stra\u00dfennetz umfasst 1.930 Kilometer bei einem Pkw-Bestand von \u00fcber 500.000 Fahrzeugen (1996). T\u00e4glich finden im K\u00f6lner Stadtgebiet etwa 85.000 Lkw-Bewegungen statt. Hinzu kommen t\u00e4glich 25.000 Transitfahrten auf dem Autobahnring (1997).<\/p>\n\n\n\n<p>Der Ballungsraum K\u00f6ln besitzt eine zentrale Verkehrslage in Mittel- und Westeuropa. Der Frachtflughafen K\u00f6ln-Bonn ist der zweitbedeutendste in Deutschland mit einem j\u00e4hrlichen Frachtvolumen in H\u00f6he von 428.000 Tonnen (2000). K\u00f6ln besitzt ebenfalls den zweitgr\u00f6\u00dften deutschen Binnenhafen mit einem j\u00e4hrlichen Frachtvolumen von 12,8 Millionen Tonnen (2000). \u00dcber die Schiene wird j\u00e4hrlich ein Frachtvolumen in H\u00f6he von 6 Millionen Tonnen im Ballungsraum K\u00f6ln abgewickelt (1996). K\u00f6ln ist nicht nur ein Knotenpunkt im mitteleurop\u00e4ischen Bahnverkehr, auch durch das vorhandene Autobahnnetz besitzt die Stadt eine g\u00fcnstige logistische Lage. Zehn Autobahnen m\u00fcnden in den K\u00f6lner Autobahnring. Das j\u00e4hrliche Frachtvolumen im Stra\u00dfeng\u00fcterverkehr, das f\u00fcr den Ballungsraum K\u00f6ln bestimmt ist oder dort seinen Ursprung hat, betr\u00e4gt 27,5 Millionen Tonnen (Stand: 1996).<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Beteiligte Akteure<\/h3>\n\n\n\n<p>Stadtverwaltung K\u00f6ln, Akteure des G\u00fcterverkehrs (z. B. Verlader, Empf\u00e4nger, Transporteure)<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ausgangssituation<\/h3>\n\n\n\n<p>Als bedeutender Industriestandort ist der Ballungsraum K\u00f6ln auf eine gute Verkehrsinfrastruktur angewiesen. Das anwachsende Verkehrsaufkommen im Regional- und Transitverkehr veranlasste die Stadtverwaltung zur Entwicklung des G\u00fcterverkehrskonzeptes.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Zielsystem<\/h3>\n\n\n\n<p>Ziel dieses Konzeptes ist die Erhaltung und Verbesserung einer leistungs- und funktionsf\u00e4higen Verkehrsinfrastruktur einerseits und die Sicherung der Wohn- und Lebensqualit\u00e4t andererseits.Um dieses Ziel zu erreichen, wurden im G\u00fcterverkehrskonzept folgende<br>Strategien benannt:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>st\u00e4rkere Nutzung der Bahn- und Binnenschiffskapazit\u00e4ten,<\/li>\n\n\n\n<li>effizientere Nutzung des vorhandenen Verkehrsnetzes sowie<\/li>\n\n\n\n<li>Einbindung aller am G\u00fcterverkehr beteiligten Akteure in den Planungsprozess.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ma\u00dfnahmen<\/h3>\n\n\n\n<p>Das K\u00f6lner G\u00fcterverkehrskonzept besteht im Wesentlichen aus f\u00fcnf Ma\u00dfnahmenb\u00fcndeln.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Ma\u00dfnahmenb\u00fcndel &#8222;Intermodale Umschlaganlagen&#8220; beinhaltet die Errichtung neuer und den Ausbau vorhandener intermodaler G\u00fcterverkehrseinrichtungen mit dem Ziel, mehr G\u00fctertransporte auf Schiene und Wasserstra\u00dfe zu verlagern.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Ma\u00dfnahmenb\u00fcndel &#8222;Regionaler Schieneng\u00fcterverkehr&#8220; zielt auf eine Erh\u00f6hung der Bedeutung des Verkehrstr\u00e4gers Schiene im Modal Split.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Ma\u00dfnahmenb\u00fcndel &#8222;Stadtlogistik&#8220; umfasst die Koordinierung des Lkw-basierten Anlieferverkehrs im Rahmen einer Empfangsbezirkslogistik f\u00fcr die Innenstadt sowie von Gewerbegebieten und einer Empfangsbetriebslogistik f\u00fcr einzelne aufkommensstarke Sendungsempf\u00e4nger.Im Ma\u00dfnahmenb\u00fcndel &#8222;Verkehrstelematik&#8220; ist vorgesehen, ein Informations- und Kommunikationssystem f\u00fcr den intermodalen G\u00fcterverkehr zu entwickeln.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Ma\u00dfnahmenb\u00fcndel &#8222;Stra\u00dfenbauma\u00dfnahmen mit hoher Bedeutung f\u00fcr den G\u00fcterverkehr&#8220; umfasst den Neu- und Ausbau der Stra\u00dfeninfrastruktur.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcber diese f\u00fcnf Ma\u00dfnahmenb\u00fcndel hinaus beinhaltet das K\u00f6lner G\u00fcterverkehrskonzept auch weitere Ma\u00dfnahmen und Konzepte. Hervorzuheben sind darunter insbesondere die Einrichtung einer G\u00fcterverkehrsrunde sowie das Lkw-F\u00fchrungskonzept.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Umsetzung<\/h3>\n\n\n\n<p>Im Jahr 1990 wurde von der Stadtverwaltung K\u00f6ln die Erstellung eines umfassenden G\u00fcterverkehrskonzeptes beschlossen. Im Jahr 1992 wurde die G\u00fcterverkehrsrunde K\u00f6ln gegr\u00fcndet. Sie ist ein Instrument zur weitgehend konsensualen Planung und Umsetzung einzelner, die G\u00fcterverkehrssituation verbessernder Ma\u00dfnahmen in Zusammenarbeit mit den Akteuren im G\u00fcterverkehr. Dabei werden die Interessen aller am G\u00fcterverkehr Beteiligten einbezogen. Im Jahr 1994 war die Erstellung des G\u00fcterverkehrskonzeptes abgeschlossen. Es dauerte drei weitere Jahre, bis die Umsetzung bestimmter Ma\u00dfnahmen durch den Rat der Stadt K\u00f6ln beschlossen wurde. Zu diesem Zeitpunkt (1997) waren bereits einzelne im G\u00fcterverkehrskonzept benannte Ma\u00dfnahmen realisiert worden. So wurden bereits ab 1994 Teile des Lkw-basierten Auslieferungsverkehrs mittels Stadtlogistik koordiniert (Modell &#8222;K\u00f6ln-Ent-Laster&#8220;). In K\u00f6ln-Eifeltor entstand ein G\u00fcterverkehrszentrum f\u00fcr die regionale Anbindung. Zur Optimierung der Fahrzeugeins\u00e4tze wird ein Informations- und Kommunikationssystem (GVZ-Teleport, ICS) eingesetzt. Weitere Ma\u00dfnahmen, wie die Angebotsverbesserung des regionalen Schieneng\u00fcterverkehrs oder die Erweiterung von Hafenanlagen und Stra\u00dfenausbauten mit Relevanz f\u00fcr den G\u00fcterverkehr, sind in Planung oder stehen kurz vor der Einf\u00fchrung.<\/p>\n\n\n\n<p>Einige urspr\u00fcnglich geplante Ma\u00dfnahmen wurden aus Rentabilit\u00e4tsgr\u00fcnden nicht realisiert. Dazu z\u00e4hlen die Einrichtung einer G\u00fcterstra\u00dfenbahn in der Innenstadt, ein City-Terminal in der S\u00fcdstadt sowie das vorgesehene Branchenlogistikkonzept zur lokalen Sendungsb\u00fcndelung.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ist-Zustand<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Umsetzung einzelner Ma\u00dfnahmen ist abgeschlossen (beispielsweise Errichtung des GVZ K\u00f6ln-Eifeltor im Jahr 1995, Umsetzung einer Stadtlogistik?Kooperation im Jahr 1994), weitere befinden sich in Realisierung, in Planung oder sind wieder verworfen worden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wirkungsabsch\u00e4tzung<\/h3>\n\n\n\n<p>Die umgesetzten Ma\u00dfnahmen f\u00fchrten zur Verbesserung der Funktionsf\u00e4higkeit des G\u00fcterverkehrs. Die Stadtlogistik-Kooperation erreichte eine Verminderung des Lkw-Verkehrs in der Innenstadt. Die Zahl der t\u00e4glichen Lkw-Touren beteiligter Transporteure konnte um mehr als die H\u00e4lfte und die zur\u00fcckgelegte Kilometerzahl um 60 bis 75 Prozent reduziert werden. Die Potenziale zur Effizienzsteigerung des G\u00fcterverkehrs sind mit den bisher umgesetzten Ma\u00dfnahmen noch lange nicht ausgesch\u00f6pft. Die Verkehrssituation stellt nach Umfragen in der K\u00f6lner Bev\u00f6lkerung seit 1992 immer weniger ein Problem dar. Dies wird u. a. auf den Erfolg des Konzeptes zur\u00fcckgef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Informationsquellen<\/h3>\n\n\n\n<p>Fl\u00e4mig, Heike; Bratzel, Stefan; Arndt, Wulf-Holger; Hesse, Markus: Politikstrategien im Handlungsfeld Mobilit\u00e4t &#8211; Politikanalyse von lokalen, regionalen und betrieblichen Fallbeispielen und Beurteilung der Praxis im Handlungsfeld Mobilit\u00e4t. I\u00d6W-Schriftenreihe Nr. 156\/01. Berlin 2001, S. 96-<br>116. (1)<br>Stadt K\u00f6ln: Gesamtverkehrskonzept K\u00f6ln. K\u00f6ln 1992.<br>Stadt K\u00f6ln: G\u00fcterverkehrskonzept K\u00f6ln. K\u00f6ln 1997.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ansprechpartner<\/h3>\n\n\n\n<p>Stadt K\u00f6ln<br>Amt f\u00fcr Stadtentwicklungsplanung<br>Stadthaus Deutz<br>Willy-Brandt-Platz 2<br>50679 K\u00f6lnHerr Vietzke<br>Tel.: 0221 \/ 221-22267<br>Fax: 0221 \/ 221-28493<br>E-Mail: <a href=\"mailto:stadtentwicklungsplanung@stadt-koeln.de\">stadtentwicklungsplanung@stadt-koeln.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Bezirksamt Altona<br>Baudezernat<br>Platz der Republik 122765 Hamburg<br>Dr. Ing. Reinhold G\u00fctter<br>Tel.: 040 \/ 42811-3040<br>Fax: 040 \/ 42811-2455<br>E-Mail: <a href=\"mailto:reinhold.guetter@altona.hamburg\">reinhold.guetter@altona.hamburg<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Herr Dr. G\u00fctter ist der ehemalige Leiter des Dezernates f\u00fcr Stadtentwicklungsplanung der Stadt K\u00f6ln und ist heute Baudezernent in Hamburg-Altona.<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>Hamm: Verkehrsentwicklungsplan<\/summary>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Hamm: Verkehrsentwicklungsplan<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Schl\u00fcsselworte<\/h3>\n\n\n\n<p>Integrierter Ansatz, Stadtentwicklung<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Raumbezug<\/h3>\n\n\n\n<p>Stadt Hamm<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Strukturelle Merkmale<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Stadt Hamm hat 190.000 Einwohner und liegt am \u00f6stlichen Rand des Ruhrgebietes.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Beteiligte Akteure<\/h3>\n\n\n\n<p>Stadt Hamm, Stadtplanungsamt<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ausgangssituation<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Sicherung der Mobilit\u00e4t als Standortfaktor ist ein wichtiges Ziel der Stadtentwicklung. Dabei sind jedoch die hohen Belastungen f\u00fcr Mensch und Umwelt durch den Stra\u00dfenverkehr den B\u00fcrgern in den letzten Jahren immer bewusster geworden. Die Schadstoff- und L\u00e4rmbelastungen liegen oft oberhalb der kritischen Bereiche.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Zielsystem<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Verringerung der Verkehrsbelastung in den \u00fcberlasteten Stra\u00dfen ist die Zielvorgabe f\u00fcr die Ma\u00dfnahmenvorschl\u00e4ge im Verkehrsentwicklungsplan 1993.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ma\u00dfnahmen<\/h3>\n\n\n\n<p>Der Hammer Verkehrsentwicklungsplan (VEP 93) sieht eine F\u00f6rderung des Umweltverbundes vor. Der Verkehrsentwicklungsplan zeigt hierf\u00fcr konkrete Ma\u00dfnahmen auf und pr\u00fcft deren Wirksamkeit anhand von Verkehrsprognosen.<br>Der VEP 93 verbindet klassische Verkehrsprognosemethoden mit neuen qualitativen Anforderungen an eine Integration des Verkehrsgeschehens in die Stadtentwicklung. Entsprechend der Empfindlichkeit der Randnutzungen wurden f\u00fcr alle am Rande bebauten Hauptverkehrsstra\u00dfen spezifische Obergrenzen f\u00fcr eine stadtvertr\u00e4gliche Kfz-Belastung definiert.<br>F\u00fcr die einzelnen Verkehrstr\u00e4ger wurden Ma\u00dfnahmenvorschl\u00e4ge erarbeitet, beispielsweise:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Motorisierter Individualverkehr:<\/strong><br>Verkehrsteilnehmern, die auf den Pkw angewiesen sind, werden M\u00f6glichkeiten einer stadtvertr\u00e4glichen Nutzung angeboten. Der VEP 93 empfiehlt u. a. gezielte Stra\u00dfennetzerg\u00e4nzungen. Diese Stra\u00dfen sollen die Verkehre aufnehmen, die trotz der Attraktivit\u00e4tssteigerung von Bus, Bahn und Rad bestehen bleiben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>G\u00fcterverkehr:<\/strong><br>Die Ergebnisse der Untersuchungen zum VEP 93 belegen den dominierenden Anteil des Lkw-Verkehrs am Hammer G\u00fcterverkehrsaufkommen von 80 Prozent. Der VEP 93 enth\u00e4lt Routenvorschl\u00e4ge f\u00fcr den Schwerlastverkehr, der \u00fcber am Rande nicht bebaute Hauptverkehrsstra\u00dfen abgewickelt werden soll, sowie Empfehlungen zur besseren Nutzung der vorhandenen G\u00fcterverkehrsinfrastruktur. Potenziale zur Verlagerung von Transporten auf Bahn und Schiff bieten der Container-Terminal im Hafenbereich und der Hammer Rangierbahnhof. Dar\u00fcber hinaus ist die Schaffung eines regionalen GVZ geplant. Zudem nahm ein City-Logistik-Unternehmen mit Unterst\u00fctzung der Stadt im Rahmen des Modellvorhabens &#8222;Stadtlogistik NRW&#8220; seine T\u00e4tigkeit auf.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Umsetzung<\/h3>\n\n\n\n<p>Der Verkehrsentwicklungsplan (VEP 93) wurde entwickelt und 1993 vom Stadtrat verabschiedet.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ist-Zustand<\/h3>\n\n\n\n<p>Der Verkehrsentwicklungsplan ist 1993 in Kraft getreten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wirkungsabsch\u00e4tzung<\/h3>\n\n\n\n<p>Der Wirkungsgrad der Ma\u00dfnahmenvorschl\u00e4ge in den kritischen Bereichen wurde durch Verkehrsprognoserechnungen ermittelt. Danach erm\u00f6glichen die im VEP der Stadt Hamm vorgesehenen Ma\u00dfnahmen eine sp\u00fcrbare Reduzierung der L\u00e4rm- und Abgasbelastung. Sie bewirken langfristig eine deutliche Minderung von volkswirtschaftlichen Kosten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Informationsquellen<\/h3>\n\n\n\n<p>Arndt, W.-H.; Einacker, I.; Fl\u00e4mig, H.; Schneider, C.; Sommer, K.: Erprobung von Ma\u00dfnahmen zur umweltschonenden Abwicklung des st\u00e4dtischen Wirtschaftsverkehrs. Texte (Umweltbundesamt Berlin) Bd. 57\/00. 2000.Rogge, Ludger: Erfolgsbedingungen und Handlungsblockaden<br>umweltorientierter Verkehrspolitik. Handlungsans\u00e4tze der St\u00e4dte<br>Hamm\/Deutschland und Besan\u00e7on\/Frankreich im Vergleich. Schriftenreihe des I\u00d6W 140\/99. Berlin 1999.<br><a href=\"http:\/\/www.difu.de\/stadtoekologie\/praxis\">http:\/\/www.difu.de\/stadtoekologie\/praxis<\/a> 19.07.02.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ansprechpartner<\/h3>\n\n\n\n<p>Stadt Hamm<br>Stadtplanungsamt<br>Stadthausstra\u00dfe 3<br>59065 Hamm<br>Herr Carsten Gniot<br>Tel.: 02381 \/ 17-4114<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>Buenos Aires: Multimodale Strategie des Stadtentwicklungsplans, Argentinien<\/summary>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Buenos Aires: Multimodale Strategie des Stadtentwicklungsplans, Argentinien<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Schl\u00fcsselworte<\/h3>\n\n\n\n<p>Multimodaler Verkehr<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Raumbezug<\/h3>\n\n\n\n<p>Ballungsraum Buenos Aires, Argentinien<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Strukturelle Merkmale<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Stadt Buenos Aires hat 3 Millionen Einwohner und bildet das Zentrum eines Ballungsraumes mit ungef\u00e4hr 12 Millionen Einwohnern.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Stadt erstreckt sich auf einer Fl\u00e4che von 200 Quadratkilometern. Buenos Aires ist Hauptstadt und \u00f6konomisches Zentrum Argentiniens. Viele internationale Institutionen und Unternehmen haben dort ihren Sitz.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Beteiligte Akteure<\/h3>\n\n\n\n<p>Stadtverwaltung von Buenos Aires, Nationalregierung einschlie\u00dflich Transport- und Infrastrukturorganisationen. Privater Sektor: Bahnunternehmen, Flugh\u00e4fen, Organisation der privaten H\u00e4fen und des Transport.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ausgangssituation<\/h3>\n\n\n\n<p>\u00d6konomische und politische Aspekte spielten bei der Neuformulierung des Stadtentwicklungsplans von Buenos Aires eine Rolle.<\/p>\n\n\n\n<p>Neben weltweiten Entwicklungen wie neuen Informationstechnologien, der Weiterentwicklung der Telekommunikation und der Globalisierung hat beispielsweise auch die Privatisierung der Stadtwerke die Stadtentwicklung von Buenos Aires beeinflusst.<\/p>\n\n\n\n<p>Weitere nicht vorhersehbare Stadtentwicklungen haben die Durchsetzung des Stadtentwicklungsplanes beeintr\u00e4chtigt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Zielsystem<\/h3>\n\n\n\n<p>Verbesserung der Umweltqualit\u00e4t und der Leistungsf\u00e4higkeit der Stadt durch Einf\u00fchrung von Logistikzentren f\u00fcr den G\u00fcterverkehr insbesondere im Zusammenhang mit dem Bau des Puerto Nuevo (Neuer Hafen).<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ma\u00dfnahmen<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Aktivit\u00e4ten des Projektes sind momentan:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Verbesserungen der Infrastruktur f\u00fcr den G\u00fcterverkehr, Verbesserungen der Erreichbarkeit von Puerto Nuevo und neuen Entwicklungsgebieten,<\/li>\n\n\n\n<li>&gt;Auswertung von Studien, Prognosen und Projekten im Hinblick auf die Rationalisierung des Puerto Nuevo und auf die Infrastruktur der zuk\u00fcnftigen Stra\u00dfenanbindung an den Puerto Nuevo,<\/li>\n\n\n\n<li>Entwicklung eines Ballungsgebiets-Distributionszentrums,<\/li>\n\n\n\n<li>Auswertung der gegenw\u00e4rtigen und Vorsorge f\u00fcr die zuk\u00fcnftigen Entwicklungen des Projektes,<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Analyse der Infrastruktur der zuk\u00fcnftigen Stra\u00dfe, die den Kanal an das Stra\u00dfennetz anschlie\u00dft:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Definition und Auswertung der Umsetzungs- und Managementalternativen f\u00fcr das Logistik-Center und seine einzelnen Bereiche,<\/li>\n\n\n\n<li>Definition der Schritte zur Durchf\u00fchrung des Projektes,<\/li>\n\n\n\n<li>Entwicklung von Umsetzungsprogrammen, um den Bau von Verkehrswegen und Baugebieten, die Verkehrskoordination, Reorganisation des G\u00fcterverkehrs usw. zu vereinen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>F\u00fcr den Stra\u00dfeng\u00fcterverkehr werden die folgenden Ma\u00dfnahmen geplant:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Auf lokaler Ebene ist es notwendig, die Verbindungen zwischen den Stra\u00dfen zu verbessern, sobald die einzelnen Abschnitte fertiggestellt sind.<\/li>\n\n\n\n<li>Auf der Metropolebene wird eine bestimmte Stra\u00dfe nur f\u00fcr den schweren Lastverkehr reserviert.<\/li>\n\n\n\n<li>Logistik-Center sollen z\u00fcgig konkretisiert werden, mit Voraussicht der zwei bi-modalen Logistik-Center (Schiene-Stra\u00dfe).<\/li>\n\n\n\n<li>Bez\u00fcglich der Luftfracht konzentrieren sich die Ma\u00dfnahmen auf den internationalen Flughafen Ereiza.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Umsetzung<\/h3>\n\n\n\n<p>k. A.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ist-Zustand<\/h3>\n\n\n\n<p>Aktiv<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wirkungsabsch\u00e4tzung<\/h3>\n\n\n\n<p>Folgende Wirkungen werden erwartet:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Verbesserung des G\u00fcterverkehr im Ballungsraum von Buenos Aires,<\/li>\n\n\n\n<li>Verbesserte multimodale Transportverbindungen,<\/li>\n\n\n\n<li>Vermeidung unn\u00f6tigen Verkehrs innerhalb des Ballungsgebietes durch das Verkehrsmanagement.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Informationsquellen<\/h3>\n\n\n\n<p>Plan Urbano Ambiental, Documento Final, Integrantes del Consejo del Plan Urbano Ambiental. Nach: <a href=\"http:\/\/www.amigosciudad.org.ar\/PDF\/Ambiental.PDF\">http:\/\/www.amigosciudad.org.ar\/PDF\/Ambiental.PDF<\/a>, 19.07.02.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ansprechpartner<\/h3>\n\n\n\n<p>Secretar\u00eda de Obras y Servicios P\u00fablicos<br>Subsecretario de Tr\u00e1nsito y Transporte<br>Ing. Horacio Jos\u00e9 Blot<br>Buenos Aires<br>Argentinien<br>E-Mail: <a href=\"mailto:afatala@buenosaires.gov.ar\">afatala@buenosaires.gov.ar<\/a><\/p>\n<\/details>\n<\/details>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-37","page","type-page","status-publish","hentry"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v26.9 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Institutionalisierung des Wirtschaftsverkehrs zur Umsetzung integrierter L\u00f6sungen - Wirtschaftsverkehr in Ballungsr\u00e4umen<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www3.tuhh.de\/vpl\/gv\/institutionalisierung\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Institutionalisierung des Wirtschaftsverkehrs zur Umsetzung integrierter L\u00f6sungen - 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