{"id":50,"date":"2023-11-20T08:16:34","date_gmt":"2023-11-20T07:16:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www3.tuhh.de\/vpl\/gv\/?page_id=50"},"modified":"2024-01-11T15:20:58","modified_gmt":"2024-01-11T14:20:58","slug":"integrierte-logistik-in-unternehmen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www3.tuhh.de\/vpl\/gv\/integrierte-logistik-in-unternehmen\/","title":{"rendered":"Integrierte Logistik in Unternehmen"},"content":{"rendered":"\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\" open><summary>Integrierte Logistik in Unternehmen<\/summary>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Integrierte Beschaffungs- bzw. Distributionslogistik<\/h2>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>Otto &#8211; EDV-gest\u00fctzten Steuerungssystems f\u00fcr die \u00f6konomisch-\u00f6kologisch optimierte Beschaffungslogistik<\/summary>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Otto &#8211; EDV-gest\u00fctzten Steuerungssystems f\u00fcr die \u00f6konomisch-\u00f6kologisch optimierte Beschaffungslogistik<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Schl\u00fcsselworte<\/h3>\n\n\n\n<p>Umweltmanagement, Monitoring, Kosten- und CO2-Bilanz, Beschaffungslogistik, intermodale Verkehrsmittelwahl<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Raumbezug<\/h3>\n\n\n\n<p>Deutschland, Gro\u00dfbritannien, Hongkong<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Strukturelle Merkmale<\/h3>\n\n\n\n<p>Das Unternehmen Otto ist der weltweit gr\u00f6\u00dfte Versandh\u00e4ndler. Von den 80.000 Besch\u00e4ftigten der Otto-Handelsgruppe sind rund 12.000 Besch\u00e4ftigte bei Otto am Hauptsitz in Hamburg t\u00e4tig. Im Gesch\u00e4ftsjahr 2001 erwirtschaftete der Otto Versand als Einzelgesellschaft 3,3 Milliarden Euro. Seit Ende der 80er Jahre hat sich Otto dem nachhaltigen Wirtschaften verpflichtet. Die nachhaltige Organisation der Gesch\u00e4ftsabl\u00e4ufe ist in den Unternehmenszielen verankert. Unter anderem werden Ma\u00dfnahmen zur Reduzierung der transportbedingten CO2-Emissionen umgesetzt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Beteiligte Akteure<\/h3>\n\n\n\n<p>Lieferanten, Otto (Eink\u00e4ufer und Disponenten), Otto (Gesch\u00e4ftsabwicklung, EDV-Abteilung), Systain, IFEU-Forschungsinstitut Heidelberg, IFU Institut f\u00fcr Umweltinformatik Hamburg GmbH B2B-Plattform:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Otto (Finanzabteilung, Einkaufsteuerung\/Importabteilung)<\/li>\n\n\n\n<li>Speditionen und Transporteure: Panalpina, P&amp;O Nedlloyd, Danzas, K\u00fchne&amp;Nagel (Deutschland und Hongkong) sowie Transglobal (Gro\u00dfbritannien) und Jet-Speed (Hongkong)<\/li>\n\n\n\n<li>Exporteure, Otto B\u00fcros und Agenturen vor Ort<\/li>\n\n\n\n<li>Banken (HSBC und Commerzbank)<\/li>\n\n\n\n<li>Versicherungen<\/li>\n\n\n\n<li>in Planung: Einbindung weiterer Akteure (beispielsweise Zoll).<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ausgangssituation<\/h3>\n\n\n\n<p>Bisher wurden die \u00f6kologischen Wirkungen der Transportentscheidungen erst im Nachhinein bilanziert.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Zielsystem<\/h3>\n\n\n\n<p>\u00d6konomisch-\u00f6kologische Optimierung des Beschaffungsverhaltens der Importeure beim Otto Versand.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ma\u00dfnahmen<\/h3>\n\n\n\n<p>Mit Hilfe eines Steuerungssystems werden die Warenbeschaffer direkt \u00fcber die mit der Initiierung eines Warentransportes verbundenen \u00f6kologischen und \u00f6konomischen Wirkungen informiert. Durch die Bereitstellung einer monatlichen Kosten- und CO2-Bilanz ihrer Entscheidungen soll bei den Disponenten ein vorausschauendes Handeln gef\u00f6rdert werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Umsetzung<\/h3>\n\n\n\n<p>Um den &#8222;\u00dcbergang von einer nachf\u00fchrenden Betrachtung hin zu einem vorausschauenden Handeln zu realisieren&#8220;, wurde eine Weiterentwicklung der Instrumente des Umweltmanagementsystems durch die Umweltkoordination angeregt. F\u00fcr die Entwicklung des Steuerungssystems wurde auf die Erfahrungen mit dem Programm UMBERTO zur\u00fcckgegriffen. Die UMBERTO Software wurde vom IFEU-Forschungsinstitut Heidelberg sowie dem IFU Institut f\u00fcr Umweltinformatik GmbH entwickelt. Sie visualisiert, modelliert und berechnet Stoffstr\u00f6me, deren Kosten sowie umweltbezogene Kennzahlen.Zur Verbesserung des einheitlichen Sprachflusses zwischen den Lieferanten, Frachtf\u00fchrern, Transporteuren, Logistikern und Controllern wird derzeit an dem Aufbau einer B2B-Plattform (Bolero.net) gearbeitet. Bolero.net dient u. a. der Reduzierung von Schnittstellen und dem elektronischen Dokumentenmanagement. \u00dcber Bolero.net sollen Frachtpapiere, Versandanzeigen oder auch Versicherungsdokumente und Zollerkl\u00e4rungen ausgetauscht werden.Bolero.net soll den unterschiedlichen Teilnehmern selektiv die notwendigen Informationen und Daten bereitstellen, auch aus bereits verwendeten Systemen, wie beispielsweise Nadissee, f\u00fcr die Nachlaufdistribution im Seeverkehr. Dadurch soll die Integration verbessert werden, um Zugriff auf weitere Kennzahlen zu gewinnen und die Datenbasis zu verfeinern.Bolero.net soll im gesamten Konzern umgesetzt werden und in Zukunft f\u00fcr einen vollst\u00e4ndig automatisierten Informations- und Datenkreislauf sorgen, Prozesse vereinheitlichen und Dokumente standardisieren. Eine einzige Plattform soll in der Endausbaustufe f\u00fcr alle Tochtergesellschaften genutzt werden. Kurzfristigen Nutzen sieht Otto insbesondere in der Substitution des papierbasierten durch den elektronischen Informations- und Datenfluss. Durch die Nutzung von standardisierter Technologie wird erwartet, dass die Transaktionskosten sinken, Lieferzeiten verk\u00fcrzt, Fehler reduziert, die Sicherheit und Datenintegrit\u00e4t erh\u00f6ht, Betrug verhindert und die Rechnungspr\u00fcfung verbessert werden.Mittelfristigen Nutzen verspricht sich Otto durch die Integration von Prozessen, wodurch operative Kosten reduziert, Daten besser abgestimmt, die Effizienz und Sichtbarkeit \u00fcber die gesamte Supply-Chain verbessert werden soll und propriet\u00e4re EDI reduziert werden kann. Insgesamt sollen sich dadurch die Beziehungen zu den Handelspartnern verbessern.Langfristig soll Bolero.net bei Otto zu durchg\u00e4ngigen Prozessen f\u00fchren, mit einem verbesserten Bestandsmanagement, bei Integration von Einkauf, Finanzierung und Beschaffung sowie durch die Verbesserung operativer Gesch\u00e4ftsprozesse durch deren Neugestaltung.Pilotprojekt f\u00fcr die Nutzung von Bolero.net sind Frachten von Hongkong nach Deutschland und Gro\u00dfbritannien.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ist-Zustand<\/h3>\n\n\n\n<p>Zur Zeit entwickelt und erprobt Otto auf Teilstrecken ein EDV-gest\u00fctztes Steuerungssystem, mit dem der optimale Transportweg f\u00fcr ein Produkt ermittelt werden kann.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wirkungsabsch\u00e4tzung<\/h3>\n\n\n\n<p>Durch die Eingabe der Gr\u00f6\u00dfe der Lieferung und der verf\u00fcgbaren Lieferzeit erh\u00e4lt der Eink\u00e4ufer die unter \u00f6konomisch-\u00f6kologischen Gesichtspunkten optimale Route. Die CO2-Emissionen der momentanen Route(n) f\u00fcr einen Artikel, eine Lieferung oder einen Herkunftsmarkt werden berechnet und Alternativszenarien gegen\u00fcbergestellt (Arretz 1998, S. 40). Weiterf\u00fchrende Wirkungsanalysen von Otto liegen nicht vor.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Informationsquellen<\/h3>\n\n\n\n<p>Experteninterview mit dem Fachreferenten Peer Seipold (Otto), 30.10.2002 &amp; 08.01.2003.<br>Arretz, Michael: Logistik-Konzept des Otto Versand zur Einsparung vom CO2-Emissionen. In: Umweltbundesamt (Hrsg.): Symposium Verkehrsvermeidung im G\u00fcterverkehr. Nachhaltige, effiziente Konzepte zum Transportmanagement am 29.01.1998 in Berlin. Texte 78\/98. Berlin 1998.<br>Otto Versand (Hrsg.): Report 2000. Nachhaltigkeit im Otto Versand (inkl. Beilage Daten und Fakten). Hamburg 2000.<br>Otto Versand (Hrsg.): Gesch\u00e4ftsbericht 2001. Hamburg 2002.<br>http:\/\/www.otto.com.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ansprechpartner<\/h3>\n\n\n\n<p>Otto GmbH &amp; Co.<br>Umwelt- und Gesellschaftspolitik<br>Wandsbeker Stra\u00dfe 3-7<br>22179 Hamburg<br>Fachreferent Transport und Verkehr<br>Herr Peer Seipold<br>Tel.: 040 \/ 6422-3628\/29<br>Fax: 040 \/ 6461-6666<br>E-Mail: peer.seipold@otto.de<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>Otto &#8211; Verlagerung der Beschaffungsverkehre auf die Bahn<\/summary>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Otto &#8211; Verlagerung der Beschaffungsverkehre auf die Bahn<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Schl\u00fcsselworte<\/h3>\n\n\n\n<p>Beschaffungslogistik, intermodaler Transport, Bahn, ValueScoreCard<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Raumbezug<\/h3>\n\n\n\n<p>Bundesweit<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Strukturelle Merkmale<\/h3>\n\n\n\n<p>Das Unternehmen Otto ist der weltweit gr\u00f6\u00dfte Versandh\u00e4ndler. Von den 80.000 Besch\u00e4ftigten der Otto-Handelsgruppe sind rund 12.000 Besch\u00e4ftigte bei Otto am Hauptsitz in Hamburg t\u00e4tig. Im Gesch\u00e4ftsjahr 2001 erwirtschaftete der Otto Versand als Einzelgesellschaft 3,3 Milliarden Euro. Seit Ende der 80er Jahre hat sich Otto dem nachhaltigen Wirtschaften verpflichtet. Die nachhaltige Organisation der Gesch\u00e4ftsabl\u00e4ufe ist in den Unternehmenszielen verankert. Unter anderem werden Ma\u00dfnahmen zur Reduzierung der transportbedingten CO2-Emissionen umgesetzt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Beteiligte Akteure<\/h3>\n\n\n\n<p>Systain Otto (Logistikbereich &#8211; Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung Gesch\u00e4ftsabwicklung) ECE (Projektentwickler der Logistikimmobilie), Bahnbetreiber, 31 bzw. 16 Einzugsspediteure, Betreiber der Warenverteilzentren (Station\u00e4r- und Versandh\u00e4ndler z. B. Otto Versand, Baur, Schwab), TU Darmstadt (Prof. Dr. Pfohl)<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ausgangssituation<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Beschaffungsverkehre wurden haupts\u00e4chlich mit dem Lkw erbracht.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Zielsystem<\/h3>\n\n\n\n<p>Bis zum Jahr 1998 Verlagerung von 60 Prozent der steuerbaren deutschen Transporte nach Hamburg auf die Bahn.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ma\u00dfnahmen<\/h3>\n\n\n\n<p>Abwicklung inl\u00e4ndischer Verkehre mit der Bahn.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Umsetzung<\/h3>\n\n\n\n<p>Seit 1995 verfolgt Otto aktiv die Transportverlagerung vom Lkw auf die Bahn.Eine Voraussetzung hierf\u00fcr ist, dass bei der Wahl und Erschlie\u00dfung eines Standortes f\u00fcr ein Warenverteilzentrum darauf geachtet wird, dass er neben einer guten Lage zu den Abnehmern auch \u00fcber gute Anschlussm\u00f6glichkeiten f\u00fcr intermodale Verkehre verf\u00fcgt. So liegt beispielsweise das im Oktober 1994 fertiggestellte Versandzentrum in Haldensleben verkehrsg\u00fcnstig an einer Bundeswasserstra\u00dfe und verf\u00fcgt \u00fcber einen direkten Bahnanschluss.In einem Pilotversuch auf der Strecke N\u00fcrnberg-Hamburg wurde das damalige Produkt &#8222;Inter-Kombi-Express (IKE)&#8220; getestet. Von den 120 durchgef\u00fchrten Transporten erfolgten lediglich sechs nicht in der geforderten Qualit\u00e4t (Versp\u00e4tungen).Aufgrund der positiven Erfahrungen wurden weitere Verkehre verlagert, so dass im Jahr 1997 rund 50 Prozent der deutschen Transporte nach Hamburg mit der Bahn abgewickelt wurden.In der Folge konnte die Beschaffungslogistik umstrukturiert werden, so dass die Anzahl der Wareneinzugsgebiete von 32 (1994) auf 12 (1997) reduziert wurde und sich dadurch die Anzahl der Einzugsspediteure auf 16 verringerte.Seit dem Jahr 1997 wurden auch teilweise die Katalog-Druckb\u00f6gen sowie die Kataloge mit der Bahn transportiert.Die Verlagerung der Transporte auf die Bahn in der Warenbeschaffung verlief in den letzten Jahren nicht besonders erfolgreich, da sich die Bahn hinsichtlich der Anforderungen in der Beschaffungslogistik bei Otto sehr unflexibel gibt. Zudem erh\u00f6hte sie im Jahr 1999 wiederholt die Frachtpreise, diesmal um 60 Prozent. &#8222;Weniger erfolgreich war die Verlagerung auf die Schiene. Da die Deutsche Bahn ihre Preise um 60 Prozent erh\u00f6hte, stieg der Otto Versand in der zweiten Jahresh\u00e4lfte wieder auf Lkw-Transport um.&#8220; (Otto Versand 2000a, S. 30)&#8220;Das Unternehmen verhandelt allerdings schon mit privaten Anbietern &#8211; eine Verlagerung auf die Bahn scheint in den n\u00e4chsten Jahren wieder m\u00f6glich.&#8220; (Otto Versand 2000a, S. 30)Diesbez\u00fcglich befindet sich Otto in einem Dilemma, da beispielsweise der Wareneingang in Haldensleben nur \u00fcber ausreichend Schnittstellen zu Bahn und Binnenschiff und nicht \u00fcber gen\u00fcgend Tore f\u00fcr Lkw verf\u00fcgt. Obwohl Otto &#8222;frei Lager&#8220; bestellt, muss Otto daher nicht nur aus \u00f6kologischen Gr\u00fcnden daran interessiert sein, dass Transporte weiter mit der Bahn und dem Binnenschiff erfolgen. Unter anderem arbeitet Otto aus diesem Grund beispielsweise gemeinsam mit der TU Darmstadt an einem mehrj\u00e4hrigen Forschungsprojekt zur Verbesserung der Transportverlagerung auf die Bahn mit Hilfe der &#8222;ValueScoreCard&#8220;. Das Projekt ValueScoreCard-Konzept: &#8222;Effiziente Gestaltung von Transportvorg\u00e4ngen in der Beschaffung durch wertorientierte Entscheidungshilfen&#8220; wird durch das Bundesministerium f\u00fcr Verkehr, Bau- und Wohnungswesen gef\u00f6rdert.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ist-Zustand<\/h3>\n\n\n\n<p>Inl\u00e4ndische Wareneingangstransporte erfolgen derzeit zu 11 Prozent per Bahn, w\u00e4hrend 89 Prozent mit dem Lkw transportiert werden. Aktuell spielt die Bahn bei der Belieferung des WVZ in Haldensleben keine Rolle.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wirkungsabsch\u00e4tzung<\/h3>\n\n\n\n<p>Der Anteil der Bahn bei Druckb\u00f6gen und Katalogtransporten betrug im Jahre 1997 noch 40 Prozent. F\u00fcr das Jahr 2001 wird der Anteil auf unter 30 Prozent gesch\u00e4tzt.Im Rahmen eines ersten Pilotversuchs im Jahr 1995 konnten durch die Verlagerung der &#8222;N\u00fcrnberger-Transporte&#8220; 21 Tonnen CO2 eingespart werden, ohne h\u00f6here Kosten zu verursachen. Inl\u00e4ndische Wareneingangstransporte werden teilweise mit der Bahn von den Warensammelstellen in Frankfurt, Sch\u00f6mberg, M\u00fcnchen und Leipzig zum Hamburger Warenverteilzentrum transportiert. Insgesamt konnte ein j\u00e4hrliches Einsparpotenzial gegen\u00fcber der bisherigen Abwicklung per Lkw von 270 Tonnen CO2 erschlossen werden.Aufgrund der steigenden Frachtraten gab es insbesondere im Jahr 1999 einen starken R\u00fcckgang der mit der Bahn transportierten Druckb\u00f6gen und Kataloge von 40 Prozent im 1. Halbjahr auf 23 Prozent im 2. Halbjahr. Dadurch musste das strategische Ziel in diesem Bereich im Jahr 2000 auf 35 Prozent gesenkt werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Informationsquellen<\/h3>\n\n\n\n<p>Experteninterview mit dem Fachreferenten Peer Seipold (Otto), 30.10.2002 &amp; 08.01.2003.<br>Arretz, Michael: \u00d6kologische Steuerung der Transporte des Otto Versand auf Basis der CO2- Emissionen. In: UmweltWirtschaftsForum. 4.Jg.. H.1. M\u00e4rz 1996, S. 48 &#8211; 52.<br>Otto Versand (Hrsg.): Gesch\u00e4ftsbericht 2001. Hamburg 2002.<br>Otto Versand (Hrsg.): Report 2000. Nachhaltigkeit im Otto Versand (inkl. Beilage Daten und Fakten). Hamburg 2000.<br>http:\/\/www.otto.com.<br>http:\/\/hermes-vs.de.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ansprechpartner<\/h3>\n\n\n\n<p>Otto GmbH &amp; Co.<br>Umwelt- und Gesellschaftspolitik<br>Wandsbeker Stra\u00dfe 3-7<br>22179 Hamburg<br>Fachreferent Transport und Verkehr<br>Herr Peer Seipold<br>Tel.: 040 \/ 6422-3628\/29<br>Fax: 040 \/ 6461-6666<br>E-Mail: peer.seipold@otto.de<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>\u00d6ko-Logistik verschiedener Gro\u00dfh\u00e4ndler von \u00f6kologischen Lebensmitteln<\/summary>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00d6ko-Logistik verschiedener Gro\u00dfh\u00e4ndler von \u00f6kologischen Lebensmitteln<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Schl\u00fcsselworte<\/h3>\n\n\n\n<p>Lebensmitteldistribution, Beschaffungslogistik, Beschaffungsorts-Optimierung<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Raumbezug<\/h3>\n\n\n\n<p>Bundesweit<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Strukturelle Merkmale<\/h3>\n\n\n\n<p>In Deutschland gibt es momentan insgesamt etwa 2.400 Naturkostl\u00e4den, die vom Gro\u00dfhandel f\u00fcr \u00d6kologische Lebensmittel beliefert werden. Dennree als einer der gr\u00f6\u00dften Gro\u00dfh\u00e4ndler besch\u00e4ftigt 500 Mitarbeiter und besitzt rund 100 Lastwagen, mit denen 7.500 Produkte aus dem Biolebensmittel-Bereich und der K\u00f6rperpflege ausgeliefert werden. Ein Zentral- und sieben Regionall\u00e4ger werden in Deutschland von Dennree betrieben.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Beteiligte Akteure<\/h3>\n\n\n\n<p>Terra Naturkost Frischdienst, dennree, A+D \u00d6kologistik<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ausgangssituation<\/h3>\n\n\n\n<p>Der Handel mit \u00f6kologischen Lebensmitteln nimmt zu und die Transportentfernungen steigen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Zielsystem<\/h3>\n\n\n\n<p>\u00d6kologische Lebensmittel \u00f6kologisch optimiert distribuieren.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ma\u00dfnahmen<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>In Berlin reduzierte der Gro\u00dfh\u00e4ndler Terra Frisch nach dem Mauerfall den Anfahrtsweg von der Molkerei nach Berlin um bis zu 300 Kilometer. Seit 1996 versorgen seine Fahrer die Kunden in Berlin j\u00e4hrlich mit 1,2 Millionen Liter demeter-Milch aus der Molkerei des \u00d6ko-Dorfs Brodowin n\u00f6rdlich von Berlin. Bis dahin wurden die Milchflaschen von Andechs in Bayern oder von S\u00f6bbeke in Westfalen nach Berlin transportiert.<\/li>\n\n\n\n<li>Die Lkw-Flotte von dennree liefert als Gro\u00dfh\u00e4ndler den Joghurt von Andechs \u00fcber das Zentrallager bei der Stadt Hof zu jedem Ort Deutschlands. Nach Angaben des Fuhrparkleiters Klaus Staltmair verbrauchen die modernen Lkw z. B. auf dem 550 Kilometer langen Weg nach Hamburg zwischen 200 und 250 Liter Diesel. Der Jahresdieselverbrauch von dennree liegt bei 1,3 Millionen Litern. Alle Lkw sind mit Euro-Norm 2-Motoren ausgestattet. Langfristig k\u00f6nnen die neuesten Modelle auf die noch umweltschonendere &#8222;Euro-Norm 3&#8220; umger\u00fcstet werden.<\/li>\n\n\n\n<li>Die kleine Spedition A+D \u00d6kologistik aus Neustadt an der Weinstra\u00dfe gab es auf, eigene Biodiesel-Zapfs\u00e4ulen zu kaufen. Sie fand kein Partnerunternehmen im Raum Mannheim, das die Zapfs\u00e4ulen mitgenutzt und mitfinanziert h\u00e4tte. Momentan sind Biodiesel-Zapfs\u00e4ulen noch nicht verbreitet genug.<\/li>\n\n\n\n<li>A+D \u00d6kologistik und der Gro\u00dfhandel Ph\u00f6nix aus Rosbach bei Frankfurt am Main verbinden An- und Auslieferung. Auf dem Weg aus der Rheinebene f\u00e4hrt der Neust\u00e4dter Kleinlaster bei Bio-Produzenten vorbei. Von Runge in Biblis zum Beispiel l\u00e4dt er Kn\u00e4ckebrot zu. Wenn der Laderaum voll ist, steuert der Fahrer das Ph\u00f6nix-Lager an. Nach dem Entladen wird der 7,5-Tonner gleich wieder beladen, mit Rollwagen f\u00fcr Naturkostl\u00e4den zwischen Frankfurt und Mannheim. Auf der R\u00fccktour f\u00e4hrt der Laster deshalb keine \u00fcberfl\u00fcssigen Leerkilometer.<\/li>\n\n\n\n<li>Die Importeure des Unternehmens Lebensbaum streben optimal ausgenutzten Frachtraum an. Gew\u00fcrze und Teekisten, die keinen ganzen Container f\u00fcllen, lagern zun\u00e4chst im Hafen. Erst wenn ein Lkw-Auflieger vollgestapelt ist, f\u00e4hrt ein 20-Tonner zum Lebensbaum-Lager in Diepholz.<\/li>\n\n\n\n<li>Der Berliner Gro\u00dfhandel \u00d6kotopia spart seit 1993 einen Teil des Transportwegs seiner Tees aus Bremen ein. Fr\u00fcher wurden sie zuerst zum Verpacken nach K\u00f6ln gebracht. Heute fahren die Lkw vom Hafen ohne Umweg bis kurz vor Berlin, wo der Tee in kleinere Verpackungen umgepackt wird.<\/li>\n\n\n\n<li>Lebensmittel-Kunden k\u00f6nnen durch bewussten Einkauf z. B. von regionalen und saisongerechten Lebensmitteln Verkehr vermeiden und zur Verkehrsverlagerung beim Kauf von S\u00fcdfr\u00fcchten beitragen, in dem sie z. B. Bananen, Kokosn\u00fcsse, Ananas oder Trockenfr\u00fcchte bevorzugen. Diese kommen im Gegensatz zu schnell verderblicher Ware meistens umweltfreundlicher per Schiff nach Europa.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Umsetzung<\/h3>\n\n\n\n<p>k. A.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ist-Zustand<\/h3>\n\n\n\n<p>Aktiv<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wirkungsabsch\u00e4tzung<\/h3>\n\n\n\n<p>Der Transport von kalifornischem Gem\u00fcse und Obst nach Deutschland verbraucht etwa das Vierfache des Eigengewichtes der Ladung an Erd\u00f6l.Die Nachfrage nach \u00f6kologisch erzeugten S\u00fcdfr\u00fcchten f\u00f6rdert diese Anbauform und schafft Arbeitspl\u00e4tze.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Informationsquellen<\/h3>\n\n\n\n<p>Wittneben, Jens: Meilenweit fahren f\u00fcr Naturkost? In: Schrot&amp;Korn, April 1997, o. S. Nach: http:\/\/naturkost.de\/aktuell\/sk970402.htm, 27.11.02.<br>Heintze, Dorothea: &#8211; Fliegende Kartoffeln Bioprodukte aus aller Welt &#8211; mit zweifelhafter \u00d6kobilanz. Nach: http:\/\/www.zeit.de\/2002\/22\/Wirtschaft\/200222_denree.html, 27.11.02.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ansprechpartner<\/h3>\n\n\n\n<p>Terra Naturkost Frischdienst<br>Gro\u00df-Berliner-Damm 83<br>12487 Berlin<br>Meinrad Schmitt<br>Tel.: 030 \/ 63 99 93 10<br>Fax: 030 \/ 63 16 97 5<\/p>\n\n\n\n<p>A+D Transporte GmbH (\u00d6kologistik)<br>Rosslaufstra\u00dfe 22<br>67433 Neustadt\/Weinstra\u00dfe<br>Thomas Zieger<br>Tel.: 06321 \/ 499 11 &#8211; 0<br>Fax: 06321 \/ 499 11 &#8211; 99<br>E-Mail: ad.neustadt@oekologistik.de<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>Hamburg: KEP-Dienste in der Stadtlogistik<\/summary>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Hamburg: KEP-Dienste in der Stadtlogistik<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Schl\u00fcsselworte<\/h3>\n\n\n\n<p>Kurier-, Express- und Paketdienste (KEP-Dienste), Kooperation, Umschlag, Kurierfahrerpool, Fahrradkuriere, Laufboten<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Raumbezug<\/h3>\n\n\n\n<p>Metropolregion Hamburg<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Strukturelle Merkmale<\/h3>\n\n\n\n<p>Hamburg hat etwa 1,7 Millionen Einwohner; in der Metropolregion, welche die angrenzenden Landkreise Schleswig-Holsteins und Niedersachsens umfasst, wohnen insgesamt rund 4 Millionen Menschen.Als Wirtschaftsstandort nimmt Hamburg eine Metropolfunktion f\u00fcr den gesamten norddeutschen Raum ein und ist ein wichtiges Zentrum f\u00fcr Au\u00dfenhandel, Medien und Logistik.Die Verkehrsabwicklung ist durch die stadtstrukturellen Trennungen durch Elbe, Alster und Kan\u00e4le gepr\u00e4gt, wobei deren nur wenig vorhandene \u00dcberquerungsm\u00f6glichkeiten ein Problem darstellen. Das Stra\u00dfennetz ist radial angelegt. Alle Verbindungsstra\u00dfen und Bahnlinien laufen auf die Innenstadt zu.Hamburg gilt als &#8222;Europas Hauptstadt&#8220; im Bereich der KEP-Dienste.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Beteiligte Akteure<\/h3>\n\n\n\n<p>Verschiedene KEP-Dienste.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ausgangssituation<\/h3>\n\n\n\n<p>Bisher wurden die KEP-Branche und die von ihr ausgehenden Erfordernisse und Verkehrsstr\u00f6me in Hamburg nicht gesondert betrachtet.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Zielsystem<\/h3>\n\n\n\n<p>Ziel war es, Handlungs- und Gestaltungsans\u00e4tze f\u00fcr die KEP-Branche in Hamburg zu entwerfen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ma\u00dfnahmen<\/h3>\n\n\n\n<p>Folgende Ma\u00dfnahmen wurden vorgeschlagen:<br>Einrichten von Terminals und Depots in der Stadt auf reservierten Fl\u00e4chen, \u00e4hnlich den Taxist\u00e4nden. Die Standorte sollten sich in den am meisten frequentierten Bereichen der Innenstadt und der inneren Stadt, die vom Ring 2 umgeben sind, befinden. Dabei w\u00e4re die M\u00f6glichkeit der Einrichtung von mobilen Depots nicht auszuschlie\u00dfen. Die Belieferung der Gebiete innerhalb des Rings 2 k\u00f6nnte dann mit Fahrradkurieren und Bereiche au\u00dferhalb des Ringes mit motorisierten Kurieren erfolgen. Neben Sammel-, Sortier- und Verteilfunktionen k\u00f6nnten Umschlagsfunktionen zwischen Innenstadt- und Umlandtransporten von den Terminals\/ Depots \u00fcbernommen werden, von und zu denen in Spitzenzeiten ein regelm\u00e4\u00dfiger Liniendienst oder zu schw\u00e4cheren Zeiten ein bedarfsabh\u00e4ngiger Pendeldienst verkehrt. Hierzu ist eine Aufteilung der Stadt in Bereiche wie &#8222;Ost&#8220;, &#8222;West&#8220; etc., die von den einzelnen Depots aus bedient werden, zur besseren Organisation sinnvoll.Nach Einrichtung von Terminals in der Stadt besteht die M\u00f6glichkeit, mehr Fahrradkuriere und Laufboten einzusetzen. Diese k\u00f6nnten ihre Schnelligkeit durch die Benutzung des \u00d6PNV noch verbessern. Eine allgemeine Einbeziehung des HVV w\u00e4re also auch denkbar.Eine weitere Ma\u00dfnahme w\u00e4re die Einrichtung von Lieferzeitfenstern, die zu unterschiedlichen Preisen f\u00fchren. Die Attraktivit\u00e4t f\u00fcr Auftr\u00e4ge in besser gelegenen Zeitfenstern kann durch ein g\u00fcnstigeres Angebot im Gegensatz zu den anderen Zeitfenstern gesteigert werden.Ein weiterer Handlungsansatz w\u00e4re die Einrichtung eines &#8222;Kurierfahrerpools&#8220;, welcher in der Form eines Zusammenschlusses nicht nur aus den Stadtkurierzentralen und der Freien und Hansestadt Hamburg, sondern auch aus Kammern, Verb\u00e4nden und Bildungsinstitutionen besteht. Hier w\u00e4re eine bessere Organisation innerhalb der Strukturen m\u00f6glich, was Einsparungen in allen Bereichen erm\u00f6glichen w\u00fcrde.Kooperation der Betriebe:<br>Durch die Kooperation k\u00f6nnen Produktionskosten (Transport-, Dispositions-, Umschlag-, Personal- und Managementkosten) gespart werden, z. B. durch B\u00fcndelungseffekte, die eine Einsparung von Fahrten mit sich ziehen, wodurch Transportkosten gespart werden und die Umwelt entlastet wird.Trennung der direkten Lieferfahrten durch Kuriere:<br>Im Normalfall sammeln die Kuriere die Sendungen ein und liefern sie selbst an den Empf\u00e4nger aus. Die Trennung w\u00fcrde bedeuten, dass eingesammelte und auszuliefernde Sendungen nicht direkt von einem Fahrer erledigt, sondern an bestimmten Punkten umgeschlagen und zielgerecht an einzelne Fahrer weitergegeben werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Umsetzung<\/h3>\n\n\n\n<p>Im Zuge der Handlungs- und Gestaltungsans\u00e4tze wurden zwei Modelle berechnet, welche Einsparungen im Bereich der KEP-Dienste aufzeigen.Modell 1: Verz\u00f6gerung der \u00dcbertragung von Auftr\u00e4gen an die Kurierfahrer um eine Viertelstunde. Dadurch k\u00f6nnen Auftr\u00e4ge mit gleichem Quell- und Zielstadtteil diesem Kurierfahrer ebenfalls \u00fcbermittelt werden, was zu einer B\u00fcndelung f\u00fchrt. Berechnungen f\u00fcr dieses Modell ergaben B\u00fcndelungspotenziale der Sendungen von \u00fcber 20 Prozent in der City und weitere relevante Verdichtungspotenziale von 10 bis 20 Prozent in den Stadtteilen Hamburg-Altstadt, St. Pauli, Rotherbaum, Eimsb\u00fcttel und Hamm-S\u00fcd. In weiteren Stadtteilen w\u00e4ren ebenfalls Verdichtungspotenziale zu erwarten, diese sind jedoch aufgrund des geringeren Ausma\u00dfes in diesem Modell als nicht relevant erachtet worden.Modell 2: Zus\u00e4tzlich zu den Voraussetzungen des ersten Modells sollen Auftr\u00e4ge an kooperierende KEP-Unternehmen zentral vermittelt werden. Hieraus w\u00fcrde sich das Verdichtungspotenzial im Vergleich zur ersten Modellrechnung noch verdoppeln. Zudem w\u00fcrden weitere Stadtteile an Bedeutung f\u00fcr ein solches Kooperationskonzept gewinnen. Hier best\u00fcnde z. B. in der City ein B\u00fcndelungspotenzial von \u00fcber 40 Prozent.Die Entwicklungsprozesse sind nur dann durchf\u00fchrbar, wenn \u00f6ffentliche und private Akteure sich verst\u00e4ndigen und Konzeptionsm\u00f6glichkeiten entwickelt werden. Weitere Probleme bei der Einf\u00fchrung der kooperativen Auftragsverteilung bereitet die Benutzung unterschiedlicher Funk- und EDV-Systeme. Bei der Einrichtung einer Steuerungszentrale w\u00fcrden hohe Investitionskosten anfallen, um eine Kompatibilit\u00e4t mit allen bisher verwendeten Systemen sicherzustellen, die besonders f\u00fcr klein- und mittelst\u00e4ndische Unternehmen Schwierigkeiten hervorrufen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ist-Zustand<\/h3>\n\n\n\n<p>Es handelt sich um Handlungs- und Gestaltungsans\u00e4tze, die momentan noch nicht umgesetzt worden sind.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wirkungsabsch\u00e4tzung<\/h3>\n\n\n\n<p>Die allgemeine Beurteilung der Konzepte ist sehr positiv. Modellrechnungen zufolge k\u00f6nnte es starke Einsparungen von bis zu 40 Prozent geben, wenn auf Kooperations- und B\u00fcndelungskonzepte eingegangen w\u00fcrde. Weiterhin k\u00f6nnen auf dem Sektor der Stra\u00dfenraumgestaltung Transportwiderst\u00e4nde durch Ausweisung von Standfl\u00e4chen f\u00fcr mobile Depots oder Lieferfahrzeuge erzielt werden. Auch durch verst\u00e4rkten Einsatz von Bikern und Walkern in Verbindung mit der Nutzung des \u00d6PNV kann eine verringerte Belastung des Stra\u00dfenverkehrs erreicht werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Informationsquellen<\/h3>\n\n\n\n<p>Glaser, J\u00fcrgen: Kurier-, Express-, Paketdienste und Stadtlogistik. M\u00fcnchen 2000. S. 45-50; 153 ff.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ansprechpartner<\/h3>\n\n\n\n<p>TU Hamburg-Harburg<br>AB 1-06 Stadt- und Regional\u00f6konomie\/-soziologie<br>21071 Hamburg<br>Dr.-Ing. J\u00fcrgen Glaser<br>Tel.: 040 \/ 42878 &#8211; 3304<br>Fax: 040 \/ 42878 &#8211; 2794<br>E-Mail: glaser@tu-harburg.de<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>Hermes &#8211; Routen- und Tourenoptimierung in der Distribution<\/summary>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Hermes &#8211; Routen- und Tourenoptimierung in der Distribution<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Schl\u00fcsselworte<\/h3>\n\n\n\n<p>KEP-Dienst, Routen-, Touren- und Standortoptimierung, Informations- und Kommunikationstechnologie<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Raumbezug<\/h3>\n\n\n\n<p>Bundesweit<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Strukturelle Merkmale<\/h3>\n\n\n\n<p>Die heutige Hermes Versand Service GmbH &amp; Co wurde 1972 von dem inzwischen weltweit gr\u00f6\u00dften Versandhandelsunternehmen Otto als Paketdienst f\u00fcr die Endkundenbelieferung gegr\u00fcndet. Sie wickelt mit Hilfe von 65 Depots und 570 St\u00fctzpunkten bzw. Satellitendepots f\u00fcr den Otto Versand als gr\u00f6\u00dften Kunden t\u00e4glich rund 630.000 Zustellungen an 530.000 Haushalte und 112.000 Retouren von 90.000 Haushalten ab. Daf\u00fcr sind t\u00e4glich rund 8.000 Zusteller bzw. Boten zumeist mit dem Lkw bzw. Pkw unterwegs.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Beteiligte Akteure<\/h3>\n\n\n\n<p>Hermes (Abteilung Organisation), jeweilige Depotleitung von Hermes, Zusteller, INVENT (Hermes, DaimlerChrysler, INVENT-Forschungsverbund) Forschungsf\u00f6rderung durch Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ausgangssituation<\/h3>\n\n\n\n<p>Seit der Gr\u00fcndung des unternehmenseigenen Versandservices wird mit Hilfe von Optimierungen versucht, Kundenservice und Kosten der Belieferung in Einklang zu bringen. So wurde beispielsweise anf\u00e4nglich nur alle zwei Tage ausgeliefert, und Touren wurden intuitiv optimiert. Hier standen arbeitsorganisatorische und kostensparende Aspekte im Vordergrund. Neue Wettbewerbsbedingungen f\u00fchrten zu einer Verfeinerung des Systems mit schnelleren Lieferfrequenzen und einer h\u00f6heren Lieferh\u00e4ufigkeit. Erst durch die Erstellung des Umweltprogramms kamen auch \u00f6kologische Gr\u00fcnde hinzu.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Zielsystem<\/h3>\n\n\n\n<p>Um die \u00f6kologische Effizienz in der Distribution zu erh\u00f6hen, sollen die gefahrenen Kilometer pro Sendung minimiert werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ma\u00dfnahmen<\/h3>\n\n\n\n<p>Einsatz von Instrumenten zur Routen-, Touren- und Standortoptimierung von Depots und Satellitendepots, teilweise mit Unterst\u00fctzung von Informations- und Kommunikationstechnologie.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Umsetzung<\/h3>\n\n\n\n<p>Da Infrastrukturen langfristig angelegt sind, findet bei den Standorten nur selten eine Re-Organisation statt, beispielsweise aufgrund von ver\u00e4nderten Verkehrsinfrastrukturen (z. B. Bau einer neuen Autobahn) oder dem Wegfall eines Zustellgebietes (z. B. Niedergang einer Ortschaft durch den Tagebau). Bei kompletten Ver\u00e4nderungen kommt f\u00fcr die Optimierung das Tool &#8222;map&amp;market&#8220; von PTV zum Einsatz, dass auf Basis von Postleitzahlen und der Luftlinienentfernung relativ statisch optimale Standorte bestimmt.Der Einsatz von &#8222;dynamischer&#8220; Software, die auch die Sendungsverteilung und die tagesaktuellen Stra\u00dfenverh\u00e4ltnisse vollst\u00e4ndig abbildet, ist an der Komplexit\u00e4t &#8211; insbesondere der zus\u00e4tzlich bei der Zustellung zu ber\u00fccksichtigenden Faktoren (&#8222;Wann ist der Kunde anzutreffen? An welchen Nachbarn kann die Sendung optional \u00fcbergeben werden&#8220;) gescheitert. H\u00e4ufig wird daher mit konventionellen Mitteln &#8222;Landkarten&#8220; und dem Wissen der Mitarbeiter optimiert. Zur Minimierung der Kilometer pro Sendung sollten die Routen-, Touren- und Standortoptimierung ineinander verzahnt werden. Zun\u00e4chst wurden die Depotstandorte und Depotgebiete entsprechend der Bev\u00f6lkerungsdichte aufgeteilt. Jedem Depot sind heute rund 70 Zusteller zugeordnet.F\u00fcr die t\u00e4gliche Routen- und Tourenoptimierung kommt eine selbsterstellte Software zum Einsatz, in der ein eigenes Struktursystem hinterlegt ist, die eine bestimmte Anzahl von Sendungen in einer bestimmten Anzahl von Zellen (&#8222;fahrbare Elemente&#8220;) einer Zustelltour zuordnet. Eine Zustelltour deckt in der Regel sechs bis sieben Zellen ab. Die Zuordnung von Zellen zu einem Zustellgebiet ergibt sich aus der Anzahl und Lage der Standorte von den Depots. F\u00fcr die Organisation der t\u00e4glichen Touren ist das Depot zust\u00e4ndig. Der Zusteller entscheidet selbst \u00fcber die konkrete Route.Das von Hermes selbst erstellte und im Einsatz befindliche System ist wesentlich feiner als die Software am Markt, aufgrund des &#8222;Wissens in den K\u00f6pfen&#8220; und der im Vergleich zum Postleitzahlensystem feineren Zellkodierung. Eine zwischenzeitlich angedachte vollautomatische Routenplanung wurde nicht umgesetzt, da die Zusteller \u00fcber Informationen bei der Zustellung verf\u00fcgen, die bisher nur sehr aufwendig in ein Computersystem zu \u00fcberf\u00fchren sind.Aus Sicht von Hermes spricht noch ein weiterer Grund gegen die vollautomatische Routenplanung. Hermes bezeichnet seine Zusteller als Kunden, die entsprechend zu behandeln sind. Eine Philosophie bei Hermes ist: Der Zusteller soll Spa\u00df an seiner Verantwortung haben, seine Dienstleistung beim Kunden zu erbringen. Dazu geh\u00f6rt es auch, die Route nicht vorgeschrieben zu bekommen, sondern innerhalb der zugeteilten Zellen selber gestalten zu k\u00f6nnen.Seit 2001 ist der Hermes Mitglied in der vom Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung (BMBF) gef\u00f6rderten Forschungskooperation INVENT (intelligenter Verkehr und nutzergerechte Technik). Die Kooperation st\u00fctzt sich auf Erfahrungen aus fr\u00fcheren Verbundprojekten wie PROMETHEUS und MOTIV.Insgesamt kooperieren 23 Unternehmen aus der Automobil-, Zuliefer-, Elektronik- und IT-Industrie, Softwareh\u00e4user sowie Forschungsinstitute in dieser Forschungsinitiative miteinander. Ziel des Gesamtprojektes ist es, den Verkehr der Zukunft sicherer und fl\u00fcssiger zu machen. Bis Mitte 2005 sollen gemeinsam neue Fahrerassistenzsysteme, Informationstechnologien und L\u00f6sungen f\u00fcr ein effizientes Verkehrsmanagement entwickelt werden. Hermes beteiligt sich an dem Projekt, um u. a. anhand einer GPS-Positionierung Fahrtrouten zu optimieren.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ist-Zustand<\/h3>\n\n\n\n<p>Aktiv<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wirkungsabsch\u00e4tzung<\/h3>\n\n\n\n<p>Durch die Optimierung von Standorten, Touren und Routen konnten deutliche Sendungsverdichtungen und Auslastungserh\u00f6hungen der Fahrzeuge erreicht werden. Dies wurde mit Hilfe der Zellkodierung erreicht, die feiner strukturiert ist als markt\u00fcbliche Software, die auf der Postleitzahlenstruktur basiert. Teilweise wurden Depots verlagert und neue Satelliten-Depots eingerichtet.Eine detaillierte Wirkungsanalyse dieser Ma\u00dfnahmen lag nicht vor. Da die Ma\u00dfnahme auf die Einsparung von Fahrzeugkilometern abzielt, ist davon auszugehen, dass auch Kraftstoff- und Emissionseinsparungen erreicht werden konnten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Informationsquellen<\/h3>\n\n\n\n<p>Experteninterview mit dem Fachreferenten Peer Seipold (Otto), 30.10.2002 &amp; 08.01.2003.<br>Experteninterview mit dem Umweltbeauftragten Carlheinz Lindenau sowie Manuela Buerschaper und John Mager (Hermes), 12.12.2002.<br>Otto Versand (Hrsg.): Report 2000. Nachhaltigkeit im Otto Versand (inkl. Beilage Daten und Fakten). Hamburg 2000.<br>Otto Versand (Hrsg.): Gesch\u00e4ftsbericht 2001. Hamburg 2002.<br>http:\/\/www.otto.com.<br>http:\/\/hermes-vs.de.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ansprechpartner<\/h3>\n\n\n\n<p>Hermes Versand Service GmbH &amp; Co. KG<br>Essener Stra\u00dfe 89<br>22419 Hamburg<br>Umweltbeauftragter<br>Herr Carlheinz Lindenau<br>Tel.: 040 \/ 53755-0<br>Fax: 040 \/ 53755-800<br>E-Mail: carlheinz.lindenau@hermes-vs.de<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Umweltbewusste Transportdienstleister<\/h2>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>Fiege Logistik<\/summary>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fiege Logistik<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Schl\u00fcsselworte<\/h3>\n\n\n\n<p>G\u00fcterverkehr, Spedition, \u00d6kologistik<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Raumbezug<\/h3>\n\n\n\n<p>Weltweite Spedition mit Schwerpunkt Bundesrepublik Deutschland<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Strukturelle Merkmale<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Fiege Gruppe z\u00e4hlt zu den gr\u00f6\u00dften europ\u00e4ischen Logistikern. Sie konzipiert und realisiert weltweit ganzheitliche Logistik-Systeme nach umweltorientierten Anforderungen. Der daf\u00fcr zur Verf\u00fcgung stehende Logistikraum umfasst 1,5 Millionen Kubikmeter auf der 10,5 Millionen Tonnen G\u00fcter pro Jahr umgeschlagen werden. Fiege besch\u00e4ftigt ca. 6.200 Mitarbeiter in 15 L\u00e4ndern.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Beteiligte Akteure<\/h3>\n\n\n\n<p>Fiege Gruppe<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ausgangssituation<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Fiege Gruppe entwickelte sich in insbesondere in den Neunziger Jahren rasch von einer inhabergef\u00fchrten mittelst\u00e4ndischen Spedition zu einem f\u00fchrenden Logistikkonzern.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Zielsystem<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Umweltschutzgedanken in der Abwicklung logistischer Abl\u00e4ufe ber\u00fccksichtigen &#8211; \u00d6kologistik<\/li>\n\n\n\n<li>umweltfreundliche Produktion und Verringerung von Verpackungen<\/li>\n\n\n\n<li>Einsatz alternativer Verkehrsmittel<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ma\u00dfnahmen<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Logistic Engineering<\/li>\n\n\n\n<li>Logistic Management<\/li>\n\n\n\n<li>Transport Logistics<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Umsetzung<\/h3>\n\n\n\n<p>Bereits bei der Auswahl von neuen Standorten wird Wert darauf gelegt, dass Schienen- und Wasseranschl\u00fcsse sowie Raum f\u00fcr \u00f6kologische Ausgleichsma\u00dfnahmen vorhanden sind und umweltvertr\u00e4gliche Baustoffe bei der Errichtung von Logistikzentren zum Einsatz kommen.Es wird darauf geachtet, dass Verkehrsstr\u00f6me geb\u00fcndelt, Warenstr\u00f6me verpackungsfrei oder verpackungsminimiert gehandhabt und energiesparende Einzelma\u00dfnahmen im laufenden Betrieb realisiert werden.So weit m\u00f6glich, werden alternative Verkehrstr\u00e4ger eingesetzt, um die Anzahl umweltbelastender Stra\u00dfentransporte deutlich zu reduzieren.Zus\u00e4tzlich wurden im Zeitraum von Mitte 1996 bis Ende 1997 8,4 Millionen DM (ca. 4,2 Millionen Euro) in alternative Energien (Bau von Windkraft- und Solaranlagen) investiert.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ist-Zustand<\/h3>\n\n\n\n<p>Fiege Logistik GmbH &amp; Co. KG ist aktiv.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wirkungsabsch\u00e4tzung<\/h3>\n\n\n\n<p>Fiege verbindet \u00d6konomie und \u00d6kologie zu einem ganzheitlichen Konzept, das Wege sparen und Ressourcen schonen hilft. Die durch die Fiege-Gruppe erreichte Reduzierung des Verkehrsaufkommens hat zur Entlastung der allgemeinen Verkehrssituation und einer geringeren Belastung von CO2 gef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Informationsquellen<\/h3>\n\n\n\n<p>Dr. Ulrich Lohaus (Fiege Logistik GmbH &amp; Co.): Die \u00d6kologistik der Fiege-Gruppe. In: Symposium: Verkehrsvermeidung im G\u00fcterverkehr &#8211; nachhaltige, effiziente Konzepte zum Transportmanagement am 29.01.1998 in Berlin, Umweltbundesamt. Berlin 1998, S. 72 &#8211; 79.<br>http:\/\/www.fiege.de.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ansprechpartner<\/h3>\n\n\n\n<p>Fiege Logistik GmbH &amp; Co. KG<br>Joan-Joseph-Fiege-Stra\u00dfe 1<br>48268 Greven<br>Tel.: 02571 \/ 999-411<br>Fax: 02571 \/ 999-888<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>Metro MGL Logistik GmbH<\/summary>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Metro MGL Logistik GmbH<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Schl\u00fcsselworte<\/h3>\n\n\n\n<p>Beschaffungslogistik, Belieferungsverdichtung,<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Raumbezug<\/h3>\n\n\n\n<p>Bundesweite Beschaffungslogistik f\u00fcr die Unternehmen der Metro AG<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Strukturelle Merkmale<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Metro AG geh\u00f6rt zu den weltweit gr\u00f6\u00dften Handelsunternehmen und verf\u00fcgt \u00fcber mehr als 2.200 Standorte mit 230.000 Mitarbeitern in 25 L\u00e4ndern und einem Umsatz von 49,5 Milliarden Euro (2001). Zum Metro Konzern geh\u00f6ren u. a. die Metro Cash &amp; Carry GmbH, Real SB-Warenhaus GmbH, Extra Verbraucherm\u00e4rkte GmbH, Media-Saturn-Holding GmbH, Praktiker Bau- und Heimwerkerm\u00e4rkte AG und die Kaufhof Warenhaus AG. Die Metro MGL Logistik GmbH (MGL) ist in Deutschland, der T\u00fcrkei, Polen und \u00d6sterreich vertreten und arbeitet mit rund 3.500 Lieferanten zusammen. Pro Tag werden im Schnitt 38.500 Pakete, 35.000 Paletten und 400.000 einzelne Sendungen bewegt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Beteiligte Akteure<\/h3>\n\n\n\n<p>Metro AG, Metro MGL Logistik GmbH<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ausgangssituation<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Gestaltung und Realisierung der Warenstr\u00f6me liegt im Kompetenzbereich der Lieferanten und der Logistikdienstleister. Der Einzelhandel konnte bislang kaum Einflu\u00df auf die Supply-Chain nehmen. Am Pull-Prinzip orientierte Logistikkonzepte waren als Referenzmodelle f\u00fcr die Systemgestaltung nicht verf\u00fcgbar.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Zielsystem<\/h3>\n\n\n\n<p>Integrierte Beschaffungslogistik: \u00dcbergang von der lieferantengetriebenen Logistik zu einer innovativen selbstgetriebenen Beschaffungslogistik<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ma\u00dfnahmen<\/h3>\n\n\n\n<p>Realisierung eines Systems zur Standardisierung und Synchronisierung von Prozessen und einer gemeinsamen Organisationseinheit.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Umsetzung<\/h3>\n\n\n\n<p>1995 wurde die rechtlich selbst\u00e4ndige Metro MGL Logistik GmbH gegr\u00fcndet. Diese sollte das Vertrauen f\u00fcr ein Outsourcing gewinnen und in der Lage sein, gegen\u00fcber den Lieferanten das notwendige Change Management durchzusetzen. Die neugegr\u00fcndete GmbH sollte als zwischengeschaltete &#8222;vierte Partei&#8220; die Funktion einer logistischen Systemzentrale \u00fcbernehmen, welche die volle Hoheit \u00fcber System- und Prozessdesign aus\u00fcben sollte.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ist-Zustand<\/h3>\n\n\n\n<p>Aktiv, Auszeichnung mit dem Deutschen Logistikpreis 2002.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wirkungsabsch\u00e4tzung<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Best\u00e4nde in den Zentral- und Regionall\u00e4gern k\u00f6nnen auf das betriebswirtschaftlich notwendige Mindestma\u00df reduziert werden. Der MGL sind f\u00fcnf Systemdienstleister angeschlossen, die \u00fcber die hohen Verdichtungsleistungen im Abhol- und Zustellbereich hinaus bei den Hauptl\u00e4ufen gr\u00f6\u00dftenteils paarige Verkehre organisieren. Das Netz wird in alle Verkehrsrichtungen gef\u00fcllt. Auf der sogenannten ersten und letzten Meile ist die Verdichtungsleistung besonders hoch. Die hier bewegten Mengen \u00fcbertreffen die Werte in den lieferantengetriebenen St\u00fcckgutnetzen. Die Reklamationsquote konnte je nach Speditionssystem zwischen 10 Prozent und 25 Prozent gesenkt werden. Im St\u00fcckgutsystem wurde die durchschnittliche Anliefermenge von einer auf zur Zeit ca. 30 Paletten je Lkw-Stopp gesteigert, bei Paketen von 10 auf 180 pro Anliefervorgang. Neben einer verbesserten Lkw-Auslastung konnten die Lkw-Standzeiten deutlich verk\u00fcrzt werden. Durch die Abstimmung der Verr\u00e4umung von Waren auf die Zeitfenster der Lkw konnte die durchschnittliche Zeitspanne zwischen Lkw-Ankunft und Warenpr\u00e4sentation gesenkt werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Informationsquellen<\/h3>\n\n\n\n<p>Seebauer, Petra: Innovation ist technische Zerst\u00f6rung. In: Logistik heute, Heft 11, 2002, S. 18-21.http:\/\/www.metrogroup.de, 01.12.02.<br>http:\/\/www.metro.de\/servlet\/PB\/-s\/yynl9tp4xny519zmpmu1mvkrd21acrf6c\/ menu\/1000098_l1\/, 01.12.02.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ansprechpartner<\/h3>\n\n\n\n<p>Metro MGL Logistik GmbH<br>Schl\u00fcterstra\u00dfe 17-19<br>40235 D\u00fcsseldorf<br>Tel.: 0211 \/ 969-1863<br>Fax: 0211 \/ 969 &#8211; 1092<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>Lastentaxi<\/summary>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Lastentaxi<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Schl\u00fcsselworte<\/h3>\n\n\n\n<p>Kurierfahrten, Eiltransporte, Flexible Nutzung<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Raumbezug<\/h3>\n\n\n\n<p>\u00d6sterreich und Deutschland<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Strukturelle Merkmale<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Betreiber von Lastentaxis sind meist selbstfahrende Kleinunternehmer; teilweise haben sie sich auch zu \u00fcberregionalen Kooperationen zusammengeschlossen. Einige Unternehmen haben dar\u00fcber hinaus auch eigene Angestellte.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Beteiligte Akteure<\/h3>\n\n\n\n<p>Verschiedene regionale Kurierunternehmen, Betreiber der \u00f6sterreichischen Vermittlungsplattform lastentaxi.at sind Futura Bit Austria\u00d3 sowie Delta Hirsch &amp; Partner KEG.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ausgangssituation<\/h3>\n\n\n\n<p>Insbesondere f\u00fcr vereinzelte Transporte, welche unregelm\u00e4\u00dfig anfallen, fehlt es an einer kosteng\u00fcnstigen und flexiblen Alternative zum selbst durchgef\u00fchrten Transport, beispielsweise mit einem angemieteten oder eigenen Fahrzeug.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Zielsystem<\/h3>\n\n\n\n<p>Durchf\u00fchrung von Kurierdiensten und Eiltransporten von verschiedenen Waren und G\u00fctern und dazu passenden Serviceleistungen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ma\u00dfnahmen<\/h3>\n\n\n\n<p>Der Service geht von Umz\u00fcgen \u00fcber Material- und Werkzeugtransport f\u00fcr Baustellen bis Sonderfahrten im Bundesgebiet und ins benachbarte Ausland. Teilweise gibt es ein erweitertes Angebot, wie z. B. das Verpacken, Kommissionieren, Lagern, Archivieren, Disponieren, Delegieren, Planen und Realisieren.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Umsetzung<\/h3>\n\n\n\n<p>Die eingesetzten Fahrzeugtypen variieren je nach Auftrag von Pkw, Transporter bis zum gro\u00dfen Lkw.Auf der \u00f6sterreichischen Internetplattform lastentaxi.at besteht die M\u00f6glichkeit, sich \u00fcber den regionalen Partner zu informieren und Transporte online zu bestellen bzw. organisieren. In jedem Verwaltungsbezirk \u00d6sterreichs steht ein Partner rund um die Uhr zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ist-Zustand<\/h3>\n\n\n\n<p>Kurierunternehmen sind in der gesamten Bundesrepublik mit diesem Service aktiv. Die Internetplattform lastentaxi.at hat zur Zeit nur 4 Partner.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wirkungsabsch\u00e4tzung<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Kurierunternehmen k\u00f6nnen durch B\u00fcndelungen von Auftr\u00e4gen und flexiblen Eins\u00e4tzen ressourcenschonendere Leistungen erbringen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Informationsquellen<\/h3>\n\n\n\n<p>www.lastentaxi.de, 15.08.02.<br>www.lastentaxi-koeln.de, 15.08.02.<br>www.lastentaxi.at, 15.08.02.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ansprechpartner<\/h3>\n\n\n\n<p>U. G\u00f6bel Lastentaxi<br>Am Kalverkamp 5<br>59320 Ennigerloh<br>Tel.: 02524 \/ 951414<br>E-Mail: info@lastentaxi.de<\/p>\n\n\n\n<p>M. Sch\u00e4fer<br>R\u00f6hndorferstra\u00dfe 14a<br>50939 K\u00f6ln<br>Tel.: 0221 \/ 9417351<br>Fax: 0221 \/ 9417351<br>E-Mail: Mschaefer@lastentaxi-koeln.de<\/p>\n\n\n\n<p>Martin Koppensteiner<br>FutureBit Austria\u00ae<br>Ziehrerplatz 2\/46<br>A-1030 Wien<br>Tel.: ++43 (0) 171 353 49<br>Fax: ++43 (0) 171 865 46<br>E-Mail: office@lastentaxi.at<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>Deutsche Bahn AG &#8211; L\u00e4rmemissionsminderungen<\/summary>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Deutsche Bahn AG &#8211; L\u00e4rmemissionsminderungen<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Schl\u00fcsselworte<\/h3>\n\n\n\n<p>G\u00fcterverkehr, Bahn, L\u00e4rmemissionen, Bremsen, L\u00e4rmschutzw\u00e4nde<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Raumbezug<\/h3>\n\n\n\n<p>Bundesweit entlang von Eisenbahnstrecken, insbesondere innerhalb oder in der N\u00e4he von Wohngebieten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Strukturelle Merkmale<\/h3>\n\n\n\n<p>Bei Neu- und Ausbaustrecken flie\u00dfen bis zu 8 Prozent der Investitionssumme in den rechtlich vorgeschriebenen Umweltschutz. Im Jahr 2000 wurden bei Neubauten und wesentlichen \u00c4nderungen von Schienenwegen 35 Millionen Euro f\u00fcr L\u00e4rmschutzw\u00e4nde und -w\u00e4lle ausgegeben. DB Cargo hat rund 100.000 Waggons in Betrieb. In ganz Europa sind etwa 600.000 bahneigene G\u00fcterwagen unterwegs, von denen 352.000 aus der EU, Norwegen und der Schweiz kommen. Rund 85 Prozent der Fahrzeuge sind international im Einsatz.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Beteiligte Akteure<\/h3>\n\n\n\n<p>Deutsche Bahn AG, Internationaler Eisenbahnverband UIC<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ausgangssituation<\/h3>\n\n\n\n<p>Momentan ist insbesondere der G\u00fcterwaggonbestand ungen\u00fcgend mit l\u00e4rmarmer Technik ausgestattet, da Scheibenbremsen, mit denen die Mehrzahl der etwa 14.000 DB-Reisezugwagons ausger\u00fcstet sind zu teuer sind.Dadurch entsteht unn\u00f6tiger L\u00e4rm durch die Roll- und Bremsger\u00e4usche der G\u00fcterz\u00fcge.Nach Umfragen des Umweltbundesamtes f\u00fchlt sich die Bev\u00f6lkerung vom Schienenverkehr weniger bel\u00e4stigt als vom Stra\u00dfenl\u00e4rm. So klagen dreimal so viele Menschen in Deutschland \u00fcber den L\u00e4rm von Auto- und Lkw-Verkehr als \u00fcber die Schallemission an Bahnstrecken und -fahrzeugen. L\u00e4rmgrenzwerte f\u00fcr Schienenfahrzeuge bestehen momentan nur in \u00d6sterreich, Italien und der Schweiz.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Zielsystem<\/h3>\n\n\n\n<p>L\u00e4rmreduktion durch neue Technologien und bessere Organisation<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ma\u00dfnahmen<\/h3>\n\n\n\n<p>Folgende Ma\u00dfnahmen werden von der Bahn dabei entwickelt oder fortlaufend umgesetzt:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Errichten von umfangreichen L\u00e4rmschutzbauten<\/li>\n\n\n\n<li>Verminderung von Roll- und Bremsger\u00e4uschen an der Quelle<\/li>\n\n\n\n<li>Entwickeln einer modernisierten Zugbildungsanlage und einer rationellen Betriebsorganisation<\/li>\n\n\n\n<li>Regelm\u00e4\u00dfiges &#8222;Schienenschleifen&#8220;<\/li>\n\n\n\n<li>Schaffung internationaler Kooperationen<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Regelm\u00e4\u00dfiges Schienenschleifen bringt eine anerkannte dauerhafte L\u00e4rmreduktion um 3dB(A). Glatte Schienen sind die wesentliche Voraussetzung um Fahrger\u00e4usche an der Quelle zu vermindern. Der Zugbetrieb verursacht auf der Schienenfl\u00e4che kleine Unebenheiten, die L\u00e4rm zwischen Rad und Schiene entstehen lassen. Bei starken Verriffelungen wurde die Schienenfahrfl\u00e4che geschliffen, um Sch\u00e4den am Gleisoberbau zu vermeiden. In verfeinerter Form l\u00e4sst sich die Schleiftechnik seit 1998 auch aus rein akustischen Gr\u00fcnden einsetzen.Modernisierte Zugbildungsanlagen und rationelle Betriebsorganisationen soll vor allem im G\u00fcterverkehr den Rangieraufwand reduzieren und damit auch den Schallpegel.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Umsetzung<\/h3>\n\n\n\n<p>Vorbeugende L\u00e4rmschutzma\u00dfnahmen:<br>Der Internationale Eisenbahnverband UIC hat sein 1998 beschlossenes &#8222;Aktionsprogramm zur L\u00e4rmreduktion an G\u00fcterwagen&#8220; vorangetrieben. Mit dem Projekt STAIRRS wird der Aufwand f\u00fcr Schallschutz an den Hauptlinien des europ\u00e4ischen Schienenverkehrs ermittelt. Der Internationale Eisenbahnverband UIC hat im September 2000 die Komposit-Bremse f\u00fcr zun\u00e4chst 3 Jahre zugelassen. International einheitliche Betriebs- und Einsatzbedingungen wurden im Jahr 2001 definiert, die eine europaweite Verwendung der G\u00fcterwagen mit dieser Technik erm\u00f6glichen. In den n\u00e4chsten drei Jahren sollen Erkenntnisse im Praxiseinsatz gewonnen werden, die der Weiterentwicklung dieser Technik dienen.F\u00fcr die Umr\u00fcstung vorhandener G\u00fcterwaggons kann die Komposit-Bremse nicht eingesetzt werden, da sie aufwendige Umbauten am Bremsgest\u00e4nge erfordern w\u00fcrde. Hierf\u00fcr werden so genannte LL-Bremsen aus anderen Materialmischungen entwickelt.Sobald die Entwicklung abgeschlossen worden ist soll bis zu einem gemeinsam mit der Politik festgelegten Stichtag die Bremsen in allen Waggons umger\u00fcstet sein.Nachsorgende L\u00e4rmschutzma\u00dfnahmen:<br>Bei Neu- und Ausbaustrecken flie\u00dfen bis zu 8 Prozent der Investitionssumme in den rechtlich vorgeschriebenen Umweltschutz. Im Jahr 2000 wurden bei Neubauten und wesentlichen \u00c4nderungen von Schienenwegen 35 Millionen Euro f\u00fcr L\u00e4rmschutzw\u00e4nde und -w\u00e4lle ausgegeben.So errichtete beispielsweise die DB BauProjekt GmbH im Jahr 2000 an der neuen Schnellbahnstrecke K\u00f6ln-Rhein\/Main rund 65.000 Meter L\u00e4rmschutzw\u00e4nde und -w\u00e4lle. Zus\u00e4tzlich wurden rund 3.000 Geb\u00e4ude mit L\u00e4rmschutzfenstern ausgestattet. Die DB Projekt Verkehrsbau GmbH installierte bei Schienenverkehrsprojekten Deutsche Einheit, der Sachsen-Magistrale und der Neubaustrecke N\u00fcrnberg-Ingolstadt L\u00e4rmschutzw\u00e4nde und -w\u00e4lle einer L\u00e4nge von rund 17.500 Metern. Hinzu kamen mehr als 1.000 Schallschutzfenster.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ist-Zustand<\/h3>\n\n\n\n<p>DB Cargo hat die ersten Wagen, die mit Komposit-Bremsen ausger\u00fcstet sein werden, bei der Industrie bestellt.Mit der Umr\u00fcstung vorhandener Waggons mit l\u00e4rm\u00e4rmeren Bremsen ist noch nicht begonnen worden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wirkungsabsch\u00e4tzung<\/h3>\n\n\n\n<p>Ziel ist es, den Schallpegel mittelfristig, vorwiegend durch den Einsatz von Bremskl\u00f6tzen aus Kunststoff, um 8 bis 10 dB(A) zu senken, also etwa zu halbieren.Langfristig sind durch neue Fahrzeugkonzepte weitere Reduktionen zu erwarten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Informationsquellen<\/h3>\n\n\n\n<p>http:\/\/www.bahn.de\/konzern\/holding\/umweltbericht\/die_bahn_15_laermminderung.shtml, 08.01.03.<br>http:\/\/www.bahn.de\/imperia\/md\/content\/pdf\/umweltberi\/2.pdf, 08.01.03.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ansprechpartner<\/h3>\n\n\n\n<p>Herr Reinhard Klose<br>Deutsche Bahn AG<br>Bahn-Umwelt-Zentrum<br>Schicklerstra\u00dfe 5-7<br>10179 Berlin<br>Tel.: 030 \/ 297-632 20<br>Fax: 030 \/ 297-633 27<br>E-Mail: bahn-umwelt-zentrum@bku.db.de<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>Hermes &#8211; Verlagerung der Distributionsverkehre auf die Bahn<\/summary>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Hermes &#8211; Verlagerung der Distributionsverkehre auf die Bahn<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Schl\u00fcsselworte<\/h3>\n\n\n\n<p>Intermodaler Transport, Bahn, Parcel InterCity<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Raumbezug<\/h3>\n\n\n\n<p>Hamburg, N\u00fcrnberg, Ballungsraum Stuttgart, M\u00fcnchen<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Strukturelle Merkmale<\/h3>\n\n\n\n<p>Die heutige Hermes Versand Service GmbH &amp; Co wurde 1972 von dem inzwischen weltweit gr\u00f6\u00dften Versandhandelsunternehmen Otto als Paketdienst f\u00fcr die Endkundenbelieferung gegr\u00fcndet. Sie wickelt mit Hilfe von 65 Depots und 570 St\u00fctzpunkten bzw. Satellitendepots f\u00fcr den Otto Versand als gr\u00f6\u00dften Kunden t\u00e4glich rund 630.000 Zustellungen an 530.000 Haushalte und 112.000 Retouren von 90.000 Haushalten ab. Daf\u00fcr sind t\u00e4glich rund 8.000 Zusteller bzw. Boten zumeist mit dem Lkw bzw. Pkw unterwegs.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Beteiligte Akteure<\/h3>\n\n\n\n<p>Otto Versand bzw. Hermes, Danzas Euronet bzw. Deutsche Post AG, DB Cargo, IKEA<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ausgangssituation<\/h3>\n\n\n\n<p>Otto bietet einen 24-Stunden Bestellservice an, d. h. Sendungen m\u00fcssen einen Tag nach der Bestellung beim Kunden sein. Die Bestellungen werden in den Warenverteilzentren vorkommissioniert und in Containern \u00fcber Nacht zu den bundesweit 65 Depots gebracht. Da es sich um bereits von Kunden bestellte Ware handelt, ist die Abwicklung besonders zeitkritisch. Das bedeutet, dass m\u00f6gliche alternative Transportsysteme in der Lage sein m\u00fcssen, diese kurzen Durchlaufzeiten der Bestellungen zu gew\u00e4hrleisten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Zielsystem<\/h3>\n\n\n\n<p>Verlagerungen der Depotbelieferung auf die Bahn. F\u00fcr das Jahr 2001 war ein Ausbau auf sieben Depots geplant.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ma\u00dfnahmen<\/h3>\n\n\n\n<p>Der Parcel InterCity (PIC) wird von Hermes auf der Strecke Hamburg-N\u00fcrnberg-M\u00fcnchen bzw. Kornwestheim genutzt, um f\u00fcnf regionale Depotgebiete (zwei Depots in M\u00fcnchen, je eins bei N\u00fcrnberg, Heilbronn und Stuttgart) aus dem Warenverteilzentrum in Hamburg zu beliefern.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Umsetzung<\/h3>\n\n\n\n<p>Im Jahr 1998 sollten erste Pilottransporte mit dem damals neuartigen Konzept &#8222;Cargo-Sprinter&#8220; durchgef\u00fchrt werden.Bereits im Zeitraum 1998\/1999 wollte Otto eine Belieferung von zehn Depots mit der Bahn realisieren. Dies scheiterte jedoch an einem fehlenden Angebot der DB Cargo. Erst mit der Einf\u00fchrung des Produkts &#8222;Parcel InterCity&#8220; im Jahr 2000 konnte die Belieferung von vier Depots aufgenommen werden. Die Container m\u00fcssen bis um 20.00 Uhr bereitgestellt werden, um bei der knapp neun Stunden dauernden Fahrt von Hamburg gegen 5.00 Uhr in M\u00fcnchen bzw. 4.00 Uhr in Kornwestheim zu sein, da der Nachlauf in die Depots bis 6.00 Uhr abgeschlossen sein muss.Der PIC kam als ein Gemeinschaftsprojekt von Danzas Euronet und DB Cargo zustande, da die Deutsche Post AG Teile ihres Paketaufkommens wieder auf die Bahn zur\u00fcckverlagern wollte. Die Umsetzung des PIC wurde durch einen engen Dialog zwischen Danzas, DB Cargo, Otto sowie IKEA als weiteren Drittkunden begleitet, um die notwendige B\u00fcndelungsmenge zu erreichen.Ein Ausbau der Depotbelieferung mit dem PIC auf sieben Depots war f\u00fcr das Jahr 2001 geplant. Dies konnte jedoch nicht realisiert werden, da die ben\u00f6tigten Zeitfenster von der DB Cargo nicht zur Verf\u00fcgung gestellt werden konnten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ist-Zustand<\/h3>\n\n\n\n<p>F\u00fcr das Jahr 2001 war die Versorgung von sieben Depots mit dem PIC geplant. Bisher konnten Relationen realisiert werden, um f\u00fcnf Depots zu versorgen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wirkungsabsch\u00e4tzung<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Nutzung des PIC auf der Strecke Hamburg-M\u00fcnchen verursacht 63 Prozent weniger CO2-Emissionen pro Tonne Fracht (29 kg CO2 statt 79 kg CO2) als der Einsatz von Lkw. Auf der Relation Hamburg-M\u00fcnchen steigt dadurch die \u00d6koeffizienz gegen\u00fcber dem Lkw Transport um 150 Prozent.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Informationsquellen<\/h3>\n\n\n\n<p>Experteninterview mit dem Fachreferenten Peer Seipold (Otto), 30.10.2002 &amp; 08.01.2003.<br>Arretz, Michael: Logistik-Konzept des Otto Versand zur Einsparung vom CO2-Emissionen. In: Umweltbundesamt (Hrsg.): Symposium Verkehrsvermeidung im G\u00fcterverkehr. Nachhaltige, effiziente Konzepte zum Transportmanagement am 29.01.1998 in Berlin. Texte 78\/98. Berlin 1998. S. 35-50.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ansprechpartner<\/h3>\n\n\n\n<p>Otto GmbH &amp; Co.<br>Umwelt- und Gesellschaftspolitik<br>Wandsbeker Stra\u00dfe 3-7<br>22179 Hamburg<br>Fachreferent Transport und Verkehr<br>Herr Peer Seipold<br>Tel.: 040 \/ 6422-3628\/29<br>Fax: 040 \/ 6461-6666<br>E-Mail: peer.seipold@otto.de<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Integration von Telematik in die Logistik<\/h2>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>INVENT &#8211; Intelligenter Verkehr und nutzergerecht<\/summary>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">INVENT &#8211; Intelligenter Verkehr und nutzergerechte Technik<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Schl\u00fcsselworte<\/h3>\n\n\n\n<p>Technische Optimierung, Verkehrssicherheit, Routenplanung, Fahrerassistenzsysteme, Verkehrsmanagement<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Raumbezug<\/h3>\n\n\n\n<p>Kein spezieller Raumbezug<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Strukturelle Merkmale<\/h3>\n\n\n\n<p>Innerhalb der Initiative arbeiten 23 Unternehmen aus der Automobil-, Zuliefer-, Elektronik-, Telekommunikations- und IT-Industrie sowie Logistikdienstleister, Softwareh\u00e4user und Forschungsinstitute zusammen.INVENT verf\u00fcgt insgesamt \u00fcber 76 Millionen Euro f\u00fcr die Entwicklung neuer Fahrerassistenzsysteme und Informationstechnologien bis Mitte 2005.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Beteiligte Akteure<\/h3>\n\n\n\n<p>Adam Opel AG, AUDI AG, BMW Group, DaimlerChrysler AG, Deutsches Zentrum f\u00fcr Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR), Ericsson Eurolab Deutschland GmbH, Ford Forschungszentrum Aachen GmbH, Forschungsgesellschaft Kraftfahrwesen mbH Aachen (fka), Hella KG Hueck &amp; Co., Hermes Versand Service GmbH, IBM Deutschland GmbH, Institut f\u00fcr Automation und Kommunikation e.V. Magdeburg (ifak), MAN Nutzfahrzeuge AG, Navigation Technologies NavTech GmbH, PTV Planung Transport Verkehr AG, Robert Bosch GmbH, Siemens AG, Siemens Restraint Systems GmbH, Siemens VDO Automotive AG, TRANSVER GmbH, T\u00dcV Kraftfahrt GmbH, Universit\u00e4t zu K\u00f6ln, Volkswagen AG.Das Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung (BMBF) f\u00f6rdert die Kooperation mit bis zu 45 Prozent der Kosten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ausgangssituation<\/h3>\n\n\n\n<p>Im Jahr 2000 kamen in Deutschland bei Verkehrsunf\u00e4llen 7.503 Menschen ums Leben. Die Zahl der Verletzten betrug im selben Jahr etwas mehr als eine halbe Million. 90 Prozent der Verkehrsunf\u00e4lle sind dabei auf menschliches Fehlverhalten zur\u00fcckzuf\u00fchren.Nach Angaben des Projektes verursachen Verkehrsstaus in der Bundesrepublik sch\u00e4tzungsweise eine Wartezeit von insgesamt 13 Millionen Stunden und einen zus\u00e4tzlichen Kraftstoffverbrauch von 33 Millionen Litern. Der volkswirtschaftliche Schaden wird auf insgesamt 250 Millionen Euro gesch\u00e4tzt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Zielsystem<\/h3>\n\n\n\n<p>INVENT zielt darauf ab, den Verkehr auf den Stra\u00dfen sicherer und effizienter zu gestalten. Dazu sollen neue Technologien entwickelt werden, die Unf\u00e4lle und Staus vermeiden bzw. reduzieren sollen.Folgende Ziele sollen durch die entwickelten Ma\u00dfnahmen erreicht werden:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Ausgleich zwischen individuellen und gesellschaftlichen Zielen bei der Verkehrsabwicklung<\/li>\n\n\n\n<li>Selbstorganisation des Verkehrs durch Information im Verkehrsnetzwerk<\/li>\n\n\n\n<li>Erh\u00f6hung der Verkehrssicherheit<\/li>\n\n\n\n<li>Optimierung des Verkehrsflusses<\/li>\n\n\n\n<li>Nutzergerechte Technik<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Mit der kontinuierlichen Forschung im Bereich Verkehr und Verkehrssicherheit soll die Wettbewerbsf\u00e4higkeit der deutschen Industrie gest\u00e4rkt werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ma\u00dfnahmen<\/h3>\n\n\n\n<p>Das Projekt ist in drei Projektbereiche (mit acht Teilprojekten) unterteilt: <em>Fahrerassistenz\/aktive Sicherheit:<\/em><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Fahrumgebungserfassung und Interpretation:<br>Kraftfahrzeuge sollen mit Hilfe von Sensoren, die beispielsweise Laser-, Radar-, Ultraschall- oder Video-Bildverarbeitungstechnik nutzen, Situationen analysieren k\u00f6nnen, d. h. den Zustand von Stra\u00dfen, Wetter, Temperaturen, Verkehrsflu\u00df und die genaue Position des Fahrzeugs einsch\u00e4tzen.<br>Sie k\u00f6nnen schneller als das menschliche Auge Abst\u00e4nde zu den vorausfahrenden und folgenden Fahrzeugen, Hindernisse auf der Fahrbahn oder auch rote Ampeln feststellen und orten. Gleichzeitig m\u00fcssen diese Systeme Fahrer und Fahrzeug einsch\u00e4tzen, um im Notfall eingreifen zu k\u00f6nnen.<\/li>\n\n\n\n<li>Vorausschauende aktive Sicherheit:<br>Es sollen Assistenzsysteme entwickelt werden, die bei Fahrman\u00f6vern (z. B. Spurwechsel\/Abbiegen) aktiv sind. Sie warnen den Fahrer bei Gefahrensituationen und k\u00f6nnen notfalls auch eine Vollbremsung ausl\u00f6sen. Bei unvermeidbaren Unf\u00e4llen sollen ungesch\u00fctzte Verkehrsteilnehmer wie Fu\u00dfg\u00e4nger und Radfahrer durch in diesem Teilprojekt entwickelte Technologien wie z. B. flexible Motorhauben oder Sto\u00dff\u00e4nger gesch\u00fctzt werden.<\/li>\n\n\n\n<li>Stauassistent:<br>Dieses System soll durch automatische Abstandsregelung und Tempomat die Geschwindigkeit des Fahrzeuges in einem Stau anpassen. Dies soll den Fahrer entlasten, Auffahrunf\u00e4lle vermeiden und den Verkehrsfluss verbessern. Nebeneffekt ist die Verringerung des Kraftstoffverbrauches durch eine konstantere Fahrweise.<\/li>\n\n\n\n<li>Fahrerassistenz und Interaktion zwischen Mensch und Maschine:<br>In diesem Teilprojekt wird die Reaktion des Menschen auf Situationen untersucht, um Assistenzsysteme so zu entwickeln, dass sie intuitiv und damit auch sicher zu bedienen sind.<\/li>\n\n\n\n<li>Verkehrliche Wirkung, Recht und Akzeptanz:<br>Dieser Teil soll die Auswirkungen der Neuentwicklungen juristisch, betriebs- und volkswirtschaftlich fr\u00fchzeitig untersuchen, um Fehlentwicklungen zu vermeiden.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><em>Verkehrsmanagement 2010:<\/em><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Verkehrsleistungsassistenz:<br>Staus entstehen zu zwei Drittel aus zu hohem Verkehrsaufkommen oder Baustellen. Anhand des Wissens von Stauforschern kann ein Assistenzsystem entwickelt werden, das die Entstehungspole von Staus umgeht, indem es Fahrunterst\u00fctzungen in Bezug auf Geschwindigkeit, Spurwechsel und Abst\u00e4nde leistet, um den Verkehr fl\u00fcssig zu halten. Das System soll dies durch st\u00e4ndige Informationssammlung \u00fcber Stra\u00dfenzustand und Verkehrsdichte durchf\u00fchren.<\/li>\n\n\n\n<li>Netzausgleich Individualverkehr:<br>Dieses Teilprojekt behandelt die Entwicklung von neuen Navigationssystemen, die nicht nur den Bed\u00fcrfnissen des Fahrers folgen, sondern auch denen der Gemeinschaft. Dabei werden Behinderungen umgangen und durch das Fahrzeug gesammelte Informationen an die Verkehrszentrale weitergeleitet. Bei Routenvorschl\u00e4gen sollen regionale Verkehrsleitstrategien ber\u00fccksichtigt werden.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><em>Verkehrsmanagement in Transport und Logistik:<\/em>Dieser dritte Teil des Projektes befasst sich mit den Fehlfahrten von Lieferfahrzeugen. Es sollen Lieferzeiten garantiert werden, um diese Fehlfahrten zu vermeiden. Dazu wird untersucht, wie sich Verkehrsrouten bis in den Hausnummernbereich unter Ber\u00fccksichtigung der aktuellen Verkehrszust\u00e4nde planen lassen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Umsetzung<\/h3>\n\n\n\n<p>INVENT startete im Sommer 2001 und st\u00fctzt sich auf Erfahrungen aus fr\u00fcheren Verbundprojekten wie PROMETHEUS und MOTIV. Die Kooperation der Unternehmen dieses Projektes soll bis Mitte 2005 an den einzelnen Projekten arbeiten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ist-Zustand<\/h3>\n\n\n\n<p>Aktiv, die Laufzeit ist bis Mitte 2005 geplant.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wirkungsabsch\u00e4tzung<\/h3>\n\n\n\n<p>Da INVENT erst Mitte 2001 begann, ist eine Wirkungsbeurteilung noch nicht m\u00f6glich. Die Verbesserungen werden insbesondere im Bereich Verkehrssicherheit und Stauvermeidung erwartet. Inwieweit diese Verbesserungen wiederum zu mehr Verkehrsaufwand f\u00fchren, kann momentan ebenfalls nicht abgesch\u00e4tzt werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Informationsquellen<\/h3>\n\n\n\n<p>http:\/\/www.invent-online.de, 26.08.02.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ansprechpartner<\/h3>\n\n\n\n<p>INVENT-B\u00fcro<br>Walter Scholl<br>H\u00fclenbergstra\u00dfe 10<br>73230 Kirchheim\/Teck<br>Tel.: 07021 \/ 9781-81<br>Fax: 07021 \/ 9781-82<br>E-Mail: info@WES-Office.de<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>RENTALSFLEET &#8211; Carsharing- und Flottenmanagement<\/summary>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">RENTALSFLEET &#8211; Carsharing- und Flottenmanagement<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Schl\u00fcsselworte<\/h3>\n\n\n\n<p>Software, Personenwirtschaftsverkehr, Carsharing<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Raumbezug<\/h3>\n\n\n\n<p>Carsharing-Organisationen und Unternehmensflotten<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Strukturelle Merkmale<\/h3>\n\n\n\n<p>Die IVU Traffic Technologies AG ist ein f\u00fchrender Anbieter f\u00fcr branchenspezifische IT-Softwaresysteme. Eine offene Systemarchitektur, in die alle betriebsinternen Informationsstr\u00f6me integriert werden k\u00f6nnen, erlaubt flexible und individuelle L\u00f6sungen f\u00fcr alle Unternehmen, die im Bereich Logistik, Dienstleistung und Verkehr t\u00e4tig sind.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Beteiligte Akteure<\/h3>\n\n\n\n<p>IVU Traffic Technologies AG, IVU Italia, Italienisches Umweltministerium<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ausgangssituation<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Nachfrage nach einer Gesamtl\u00f6sung zur Steuerung, Vermietung und Verwaltung von Fahrzeugen in deutschen CarSharing-Betrieben f\u00fchrte urspr\u00fcnglich zur Entwicklung von RENTALSFLEET.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Zielsystem<\/h3>\n\n\n\n<p>Mit Hilfe der Software sollen die verwalteten Flotten besser ausgelastet werden und die Gesch\u00e4ftsabl\u00e4ufe bei Autovermietung und Carsharing verbessert werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ma\u00dfnahmen<\/h3>\n\n\n\n<p>RENTALSFLEET umfasst ein gebrauchsf\u00e4higes Komplettsystems zur Steuerung, Vermietung und Verwaltung von Fahrzeugen f\u00fcr Autovermietungen, Unternehmensflotten und CarSharing-Betriebe. Es erm\u00f6glicht auch die B\u00fcndelung von Ressourcen verschiedener Fahrzeugflotten bzw. Fuhrparks. Dabei kommen verschiedene miteinander vernetzte Systembausteine zum Einsatz:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>flexible, kurzfristige Tarifgestaltung<\/li>\n\n\n\n<li>GIS-basierte Stationsverwaltung und -organisation<\/li>\n\n\n\n<li>Flottenoptimierung und Flottenmanagement<\/li>\n\n\n\n<li>Kundenverwaltung und -kontaktpflege<\/li>\n\n\n\n<li>Reservierungs- und Buchungsabwicklung<\/li>\n\n\n\n<li>automatische Rechnungslegung<\/li>\n\n\n\n<li>statistische Auswertungen und Prognosen<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Neben der IT-L\u00f6sung werden dazu passende intelligente Schl\u00fcsseltresore und Bordcomputer angeboten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Umsetzung<\/h3>\n\n\n\n<p>Das von der IVU Traffic Technologies AG entwickelte Komplettsystem ist in Italien bereits im breiten Einsatz. Das IVU-Tochterunternehmen IVU Italia erhielt den Zuschlag einer Ausschreibung des italienischen Umweltministeriums, das den Einsatz finanziert. Alle bedeutsamen italienischen Gro\u00dfst\u00e4dte sind in der Inizitiva Car-Sharing (ICS) zusammengeschlossen. In diesem Rahmen wurde auch nach einer L\u00f6sung gesucht, die die vollautomatische Vermietung einer Fahrzeugflotte erm\u00f6glicht. Die erste von der ICS bereitgestellte Tranche bel\u00e4uft sich auf mehr als 3,1 Millionen DM (ca. 1,5 Millionen Euro) bei einem maximalen Gesamtbetrag von 10,3 Millionen DM (ca. 5,6 Millionen Euro) bis Mitte 2004.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ist-Zustand<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Laufzeit der Implementierung beim italienischen Carsharing l\u00e4uft bis Mitte 2004. Die Kunden des Car-Sharing werden zun\u00e4chst in Rom, Florenz, Turin, Genua, Venedig und Bologna mittels eines vollautomatischen Vermietsystems gemeinsam eine Flotte von Fahrzeugen benutzen k\u00f6nnen. Die Betreiber des Projektes planen, schrittweise den Gro\u00dfteil der italienischen St\u00e4dte einzubeziehen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wirkungsabsch\u00e4tzung<\/h3>\n\n\n\n<p>Nach Aussagen der Entwickler optimiert die Software den Einsatz bei Carsharing-Betrieben, so dass Ressourcen geschont werden und Carsharing m\u00f6glicherweise f\u00fcr die Kunden attraktiver wird.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Informationsquellen<\/h3>\n\n\n\n<p>http:\/\/www.ivu.de\/cms\/cms_seite_suchen.pl?seiten_id=D1_6_34de, 08.06.01.<br>http:\/\/www.ivu.de\/cms\/cms_seite_suchen.pl?seiten_id=1_3_17de, 02.07.02.<br>http:\/\/www.rentalsfleet.de.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ansprechpartner<\/h3>\n\n\n\n<p>IVU Traffic Technologies AG<br>Unified Rental Systems<br>Bundesallee 88<br>12161 Berlin<br>Axel Stirl Projektleiter<br>Tel.: 030 \/ 85 906-270<br>Fax: 030 \/ 85 906-222<br>E-Mail: rentalsfleet@ivu.de<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>COMBITOUR &#8211; Entsorgungslogistiksoftware<\/summary>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">COMBITOUR &#8211; Entsorgungslogistiksoftware<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Schl\u00fcsselworte<\/h3>\n\n\n\n<p>Entsorgungsverkehr, Tourenoptimierung<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Raumbezug<\/h3>\n\n\n\n<p>Siedlungsgebiete, insbesondere Ballungsr\u00e4ume<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Strukturelle Merkmale<\/h3>\n\n\n\n<p>Die IVU Traffic Technologies AG ist ein f\u00fchrender Anbieter f\u00fcr branchenspezifische IT-Softwaresysteme. Eine offene Systemarchitektur, in die alle betriebsinternen Informationsstr\u00f6me integriert werden k\u00f6nnen, erlaubt flexible und individuelle L\u00f6sungen f\u00fcr alle Unternehmen, die im Bereich Logistik, Dienstleistung und Verkehr t\u00e4tig sind.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Beteiligte Akteure<\/h3>\n\n\n\n<p>IVU Traffic Technologies AG, \u00d6KODATA GmbH (Essen), Stadtreinigung Hamburg (SRH)<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ausgangssituation<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Stadtreinigung Hamburg ist mit mehr als 2.600 Mitarbeitern das zweitgr\u00f6\u00dfte kommunale Unternehmen seiner Art in Deutschland und entsorgt \u00fcber 900.000 Haushalte und Gewerbebetriebe auf einer Fl\u00e4che von 700 Quadratkilometern. Durch die Liberalisierung des Abfallmarktes wurden die kommunalen Entsorger vor neue Herausforderungen gestellt. Die SRH beauftragte die Unternehmen IVU und \u00d6KODATA mit der vollst\u00e4ndigen Neuorganisation ihres IT-basierten Planungssystems zur Abfallentsorgung, um den Betrieb konkurrenzf\u00e4hig zu machen. Dazu wurde die IT-L\u00f6sung COMBITOUR an die betrieblichen und lokalen Besonderheiten angepasst.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Zielsystem<\/h3>\n\n\n\n<p>Ziel des Einsatzes von COMBITOUR ist die Optimierung der gesamten logistischen Prozesse zur Verbesserung des Dienstleistungsangebotes und zur Erschlie\u00dfung betriebswirtschaftlicher Einsparpotenziale.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ma\u00dfnahmen<\/h3>\n\n\n\n<p>COMBITOUR ist eine integrierte Softwarel\u00f6sung f\u00fcr die Entsorgungswirtschaft, welche die verschiedenen Aufgabenbereiche der Entsorgung von der Auftragsverwaltung \u00fcber das Fuhrparkmanagement bis hin zur Rechnungslegung unterst\u00fctzt. COMBITOUR ist in der Lage, die optimierte Ablauf- und Tourenplanung mit der vorhandenen betriebswirtschaftlichen Software auf SAP &#8211; Basis zu verkn\u00fcpfen. Die Software besteht aus verschiedenen Modulen, die je nach Bedarf kombinierbar sind. Die Tourenplanung f\u00fcr s\u00e4mtliche Entsorgungsarten wird mit Hilfe eines Geoinformationssystems (GIS) auf digitalisierten Karten abgebildet. Auf diese Weise lassen sich die einzelnen Dienste (Container- und Sperrgutabholung, Haus- und Problemm\u00fcll) verkehrsg\u00fcnstig disponieren und \u00fcbersichtlich koordinieren.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Umsetzung<\/h3>\n\n\n\n<p>COMBITOUR wurde 1980 erstmals erstellt und seit dem weiterentwickelt. Sie kommt heute europaweit zum Einsatz. Zur Anpassung an ein Unternehmen sind verschiedene Schritte erforderlich.In der Konzeptionsphase wird der Ist-Zustand erfasst und Schritt f\u00fcr Schritt in ein optimiertes Zielmodell umgeformt. Die Anpassung der Soft- und Hardware-Komponenten werden dann an lokale Besonderheiten angepasst.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ist-Zustand<\/h3>\n\n\n\n<p>COMBITOUR wird in \u00fcber 50 Entsorgungsunternehmen eingesetzt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wirkungsabsch\u00e4tzung<\/h3>\n\n\n\n<p>Durch bessere Tourenplanung kann die Effizienz gesteigert und m\u00f6glicherweise auch Verkehr eingespart werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Informationsquellen<\/h3>\n\n\n\n<p>http:\/\/www.ivu.de\/cms\/cms_seite_suchen.pl?seiten_id=D1_6_25de, 22.12.01.<br>http:\/\/www.ivu.de\/cms\/cms_seite_suchen.pl?seiten_id=D1_3_2de, 02.07.02.<br>http:\/\/www.combitour.de.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ansprechpartner<\/h3>\n\n\n\n<p>IVU Traffic Technologies AG<br>Bundesallee 88<br>12161 Berlin<br>Erik Burow<br>Tel.: 030 \/ 85 906-324<br>Fax: 030 \/ 85 906-313<br>E-Mail: bur@ivu.de<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>FILIALINFO &#8211; Standortplanung und Vertriebsoptimierung<\/summary>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">FILIALINFO &#8211; Standortplanung und Vertriebsoptimierung<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Schl\u00fcsselworte<\/h3>\n\n\n\n<p>Software, Standortplanung, Vertriebsoptimierung, Filialnetz<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Raumbezug<\/h3>\n\n\n\n<p>Geographisches Informationssystem f\u00fcr alle Ma\u00dfstabsebenen<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Strukturelle Merkmale<\/h3>\n\n\n\n<p>Die IVU Traffic Technologies AG ist ein f\u00fchrender Anbieter f\u00fcr branchenspezifische IT-Softwaresysteme. Eine offene Systemarchitektur, in die alle betriebsinternen Informationsstr\u00f6me integriert werden k\u00f6nnen, erlaubt flexible und individuelle L\u00f6sungen f\u00fcr alle Unternehmen, die im Bereich Logistik, Dienstleistung und Verkehr t\u00e4tig sind.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Beteiligte Akteure<\/h3>\n\n\n\n<p>IVU Traffic Technologies AG (Entwickler), Deutsche Post AG (Anwender)<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ausgangssituation<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Deutsche Post AG hat den Auftrag zur Entwicklung von IT-L\u00f6sungen und Dienstleistungen zur Optimierung ihres Filialnetzes im Jahr 2000 der IVU Traffic Technologies AG erteilt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Zielsystem<\/h3>\n\n\n\n<p>Standortoptimierung f\u00fcr Filialbetriebe, Optimierung der Transportstr\u00f6me<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ma\u00dfnahmen<\/h3>\n\n\n\n<p>FILIALINFO stellt die Daten, Auswertungen und Analysen (Einzugsgebiete, Filialnetze, Logistikstr\u00f6me etc.) raumbezogen zur Verf\u00fcgung und unterst\u00fctzt so Standortplanung und Vertriebsoptimierung von Filialbetrieben.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Umsetzung<\/h3>\n\n\n\n<p>Das System wird bereits in verschiedenen Organisationseinheiten des Unternehmensbereichs Finanzdienstleistungen der Deutschen Post AG eingesetzt. Nach der Weiterentwicklung zum Produkt FILIALINFO wird dieses System auch anderen Interessenten zur Verf\u00fcgung gestellt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ist-Zustand<\/h3>\n\n\n\n<p>Im Einsatz (Stand: 03.05.2002)<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wirkungsabsch\u00e4tzung<\/h3>\n\n\n\n<p>Filialnetze von Unternehmen und \u00f6ffentlichen Dienstleistungen k\u00f6nnen an die Kundenstruktur angepasst werden und erm\u00f6glichen unter Ber\u00fccksichtigung der vorgegebenen Faktoren ein kundennahes Filialnetz.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Informationsquellen<\/h3>\n\n\n\n<p>http:\/\/www.ivu.de\/cms\/cms_seite_suchen.pl?seiten_id=7_5_5de, 03.05.02.<br>http:\/\/www.ivu.de\/cms\/cms_seite_suchen.pl?seiten_id=1_6_24de, 08.12.01.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ansprechpartner<\/h3>\n\n\n\n<p>IVU Traffic Technologies AG<br>Bundesallee 88<br>12161 Berlin<br>Claudia Feix<br>stellv. Bereichsleiterin<br>Tel.: 030 \/ 85 906 &#8211; 260<br>Fax: 030 \/ 85 906 &#8211; 499<br>E-Mail: cf@ivu.de<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Umweltbewusster Fuhrpark<\/h2>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>Stavanger: ELCIDIS &#8211; Electric Vehicle City Distribution System, Norwegen<\/summary>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Stavanger: ELCIDIS &#8211; Electric Vehicle City Distribution System, Norwegen<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Schl\u00fcsselworte<\/h3>\n\n\n\n<p>Stra\u00dfeng\u00fcterverkehr, Distributionsverkehr, Eigen- und Fremdverkehr, Elektrofahrzeuge, Kleinmengentransport, KEP-Dienst<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Raumbezug<\/h3>\n\n\n\n<p>Das Projekt bezieht sich auf die norwegische Stadt und Region Stavanger.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Strukturelle Merkmale<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Stadt Stavanger ist an der S\u00fcdwestk\u00fcste Norwegens gelegen. Die Stadt hat rund 100.000 Einwohner. Inklusive des direkten Umlandes sind es 225.000 Einwohner. Die Stadt ist Teil des Bezirks Rogaland mit 360.000 Einwohnern und einer Fl\u00e4che von rund 9.000 Quadratkilometern. F\u00fcr das Projekt werden insgesamt acht Elektrofahrzeuge (Vans) eingesetzt, die gr\u00f6\u00dftenteils f\u00fcr den Eigentransport von zwei Unternehmen (LYSE Energi AS, POSTEN) und der \u00f6ffentlichen Verwaltung (Stadtverwaltung Stavanger, Statens Vegevesen Rogaland) eingesetzt werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Beteiligte Akteure<\/h3>\n\n\n\n<p>Ein regionales Energieversorgungsunternehmen LYSE Energi AS (Koordination), die norwegische Post (POSTEN), die Stadtverwaltung (City of Stavanger) sowie die staatliche Stra\u00dfenverwaltung (Statens Vegvesen Rogaland).<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ausgangssituation<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Verkehrspolitik Stavangers konzentriert sich auf die Interaktion und Integration verschiedener Arten des Transports, um die negativen Effekte des Verkehrs auf ein Minimum zu reduzieren. Die Einf\u00fchrung von Elektrofahrzeugen ist ein Teil dieser integrierten Transportpolitik. Im letzten Jahrzehnt hat Stavanger bereits elektrobetriebene Minibusse sowie elektrobetriebene Privatfahrzeuge eingef\u00fchrt. Ein Schwerpunkt der Verkehrspolitik konzentriert sich auf eine sauberere und effizientere Warendistribution. So d\u00fcrfen u. a. Fahrzeuge die Innenstadt Stavangers nur noch vor 11 Uhr befahren. Die Einf\u00fchrung von Elektrofahrzeugen wird als ein weiterer Schritt in Richtung der Verringerung der Belastung der Innenstadt durch den Lieferverkehr gesehen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Zielsystem<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Vorteile der Warendistribution mit Elektrofahrzeugen in st\u00e4dtischen Gebieten sollen f\u00fcr alle betroffenen Parteien, wie z. B. Transportunternehmen, Ladenbesitzer, Wirtschaft, Bewohner und Eink\u00e4ufer, transparent gemacht werden und \u00fcberpr\u00fcft werden.Um dies zu erreichen, ist das Hauptziel des europaweiten ELCIDIS-Projektes die Bewertung der Effizienz und der Auswirkungen auf die Umwelt eines auf Elektrofahrzeugen basierenden Warendistributionssystems.Zur Zielerreichung wurden mehrere Unterziele formuliert:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Es sollen die \u00f6konomische, technische sowie soziale Realisierbarkeit von Warendistribution in St\u00e4dten durch den Gebrauch von Elektrofahrzeugen demonstriert werden.<\/li>\n\n\n\n<li>Die daraus entstehenden Umweltvorteile sollen analysiert werden.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Die technische Spezifizierung von Elektrofahrzeugen, die f\u00fcr Warendistribution in St\u00e4dten eingesetzt werden k\u00f6nnen sollen ermittelt werden.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Die logistische Effizienz neuer Distributionszentren f\u00fcr St\u00e4dte soll analysiert werden.<\/li>\n\n\n\n<li>Dar\u00fcber hinaus soll aufgezeigt werden, welche Anreize f\u00fcr die F\u00f6rderung umweltfreundlicher Fahrzeuge bestehen.<\/li>\n\n\n\n<li>Schlie\u00dflich soll gekl\u00e4rt werden, welche Vorteile die Warendistribution mit Elektrofahrzeugen f\u00fcr alle betroffenen Parteien (Transportunternehmen, Ladenbesitzer, Wirtschaft, Bewohner und Konsumenten) mit sich bringt.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Das angestrebte Endresultat des gesamten Versuchsprojektes ist die Erstellung von Richtlinien und Empfehlungen zur erfolgreichen Nutzung von Elektrofahrzeugen f\u00fcr Distributionsaktivit\u00e4ten in St\u00e4dten, um so den Markt f\u00fcr Elektrofahrzeuge zu erweitern.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ma\u00dfnahmen<\/h3>\n\n\n\n<p>In Stavanger wurden acht elektrobetriebene Vans eingesetzt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Umsetzung<\/h3>\n\n\n\n<p>ELCIDIS ist eines der &#8222;Integrierten Transportprojekte&#8220;, welche durch das THERMIE-Programm der Europ\u00e4ischen Kommission unterst\u00fctzt werden. Das gesamte ELCIDIS-Projekt ist eine Kooperation zwischen sieben europ\u00e4ischen St\u00e4dten und CITELEC (European association of cities interested in the use of electric vehicles). Die Projektkoordination liegt bei der umweltpolitischen Abteilung der Stadt Rotterdam. Die beteiligten St\u00e4dte sind Rotterdam, Stockholm (vgl. entsprechendes Fallbeispiel), LaRochelle, Erlangen, Mailand, Lombardia und Stavanger.Die Fahrzeuge sollen jeweils 30 Monate vor Ort im Einsatz bleiben. Die erfolgreichen Projekte sollen verl\u00e4ngert und ausgebaut werden.Drei beteiligten Unternehmen und Verwaltungen stehen diese Vans f\u00fcr die hausinterne Warendistribution zwischen den verschiedenen Stand- und Einsatzorten zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Die LYSE Energi AS nutzt ihre zwei Vans von einem neuer\u00f6ffneten Distributionszentrum aus.<\/li>\n\n\n\n<li>Bei POSTEN ersetzen die vier Elektrofahrzeuge alte Postvans.<\/li>\n\n\n\n<li>Die Stadtverwaltung Stavangers nutzt die Vans f\u00fcr den internen Transport von Dokumenten.<\/li>\n\n\n\n<li>Bei der Staatlichen Stra\u00dfenverwaltung (Statens Vegvesen Rogaland) werden die Elektrovans f\u00fcr den Transport von Ausr\u00fcstung eingesetzt.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>\u00dcber den derzeitigen Stand des Gesamtprojektes ist keine Aussage m\u00f6glich. Das Stavangerprojekt endet in der zweiten H\u00e4lfte des Jahres 2002.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ist-Zustand<\/h3>\n\n\n\n<p>Das gesamte EU-Projekt lief offiziell vom 01.03.1998 bis 31.08.2001, wurde jedoch innerhalb der Projektlaufzeit bis zum 31.07.2002 verl\u00e4ngert.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wirkungsabsch\u00e4tzung<\/h3>\n\n\n\n<p>Der Endbericht des Projektes liegt noch nicht vor. Dieser evaluiert das Projekt umfassend und wertet die gesammelten technischen Daten aus, um so zu Handlungsempfehlungen bei der \u00dcbertragung auf andere St\u00e4dte geben zu k\u00f6nnen.Mit sieben von acht Fahrzeugen wurden bisher durchweg positive Erfahrungen gemacht, w\u00e4hrend ein Fahrzeug Batterieprobleme aufweist.Bei dem Projekt wird deutlich, dass die Einf\u00fchrung der Elektrofahrzeuge ein Baustein eines Gesamtkonzeptes zur Reduzierung der Umweltbelastung durch Lieferverkehr sein kann.Wie gro\u00df die Auswirkungen des Projektes auf Stavanger und die Region sein werden, ist aufgrund fehlender n\u00e4herer Angaben und Kenntnisse des Ortes momentan schwer einzusch\u00e4tzen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Informationsquellen<\/h3>\n\n\n\n<p>ELCIDIS: 8th Progress Report, 8th Half year report, September 2001 &#8211; March 2002, April 2002 o. O.<br>http:\/\/www.elcidis.org, 22.10.02.<br>http:\/\/www.elcidis.org\/stavanger.htm, 22.10.02 (ELCIDIS Homepage, Stavangerprojekt).<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ansprechpartner<\/h3>\n\n\n\n<p>Gesamtprojekt ELCIDIS:<br>Municipality of Rotterdam<br>Ton Vermie (Projektkoordination)<br>Tel.: (+31) 10 489 6185<br>Fax: (+31) 10 489 6231<br>E-Mail: elcidis@gw.rotterdam.nl<\/p>\n\n\n\n<p>Projekt Stavanger:<br>LYSE ENERGI AS<br>Harald N. R\u00f8stvik<br>Tel.: (+47) 51 53 3442<br>Fax: (+47) 51 52 4062<br>E-Mail: sunlab@rl.telia.no<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>Stockholm: ELCIDIS &#8211; Electric Vehicle City Distribution System, Schweden<\/summary>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Stockholm: ELCIDIS &#8211; Electric Vehicle City Distribution System, Schweden<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Schl\u00fcsselworte<\/h3>\n\n\n\n<p>Distributionsverkehr, Elektrofahrzeuge<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Raumbezug<\/h3>\n\n\n\n<p>Stockholmer Innenstadt<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Strukturelle Merkmale<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Stadt Stockholm hat rund 750.000 Einwohner. Im Ballungsraum von Stockholm leben rund 1,6 Millionen Menschen. Die Innenstadt Stockholms umfasst ein Gebiet von ca. 35 Quadratkilometern und z\u00e4hlt 250.000 Einwohner. Zus\u00e4tzlich arbeiten ca. 280.000 Menschen im Innenstadtgebiet.Im Rahmen des Projekts haben vier Transportunternehmen und eine Wohnungsgesellschaft Elektrofahrzeuge eingesetzt. Insgesamt waren f\u00fcr die Warenauslieferung im Stadtzentrum neun Fahrzeuge, davon sechs Mercedes-Benz ATEGO 1217 hybrid (Gewicht 12 t, Lastkapazit\u00e4t etwa 2,3 Tonnen bzw. 30 Kubikmeter, Reichweite einer Batterieladung 30 Kilometer, Diesel) und drei Elektro-Lieferwagen vom Typ Citro\u00ebn Berlingo (Lastkapazit\u00e4t 450 kg, Reichweite 60 Kilometer) im Einsatz.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Beteiligte Akteure<\/h3>\n\n\n\n<p>Stadt Stockholm, Umwelt- und Gesundheitsschutzverwaltung (Koordination),Danzas ASG Eurocargo AB (Transportunternehmen), Green Cargo Road &amp; Logistics AB (Logistik- und Transportunternehmen), Gr\u00f6nsakshallen Sorunda AB (Gro\u00dfh\u00e4ndler f\u00fcr Obst und Gem\u00fcse), Trab\u00e9 AB (Transportunternehmen), Riksbyggen Stockholm (Immobilien- und Wohnungsgesellschaft), LeasePlan Protima (Fahrzeuginhaber und Evaluator des Energieverbrauchs und Serviceaufwand), Birka Energy (Bereitstellung der Ladestationen f\u00fcr die Fahrzeugbatterien), TFK Transportforschungsinstitut (logistische Evaluation des Projektes).<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ausgangssituation<\/h3>\n\n\n\n<p>Die durch Lieferfahrzeuge verursachte L\u00e4rmbelastung und Luftverunreinigung der Innenstadt Stockholms ist sehr hoch. Aus diesem Grund f\u00fchrte die Stadt 1996 f\u00fcr Diesel-Lkw und -busse \u00fcber 3,5 Tonnen eine Zugangsbeschr\u00e4nkung f\u00fcr die Innenstadt ein. Nur Fahrzeuge, die zu einer spezifizierten Umweltklasse geh\u00f6ren, sind von dieser Zugangsbeschr\u00e4nkung ausgeschlossen. Als Ergebnis dieser Restriktionen haben sich L\u00e4rmpegel und Luftverunreinigung in der Stockholmer Innenstadt deutlich verringert. Basierend auf diesem Erfolg setzt die Stadt auf die Einf\u00fchrung von Elektro-Lkw, die vor allem schwere Diesel-Lkw ersetzen sollen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Zielsystem<\/h3>\n\n\n\n<p>Im Rahmen dieses durch die Europ\u00e4ischen Union gef\u00f6rderten Projekts soll bewertet werden, wie sich der Einsatz von Elektrofahrzeugen in einem Warendistributionssystem auswirkt. Die Auswirkungen auf die Effizienz sowie der Einfluss auf die Umwelt sollen untersucht werden.Zur Zielerreichung wurden mehrere Unterziele formuliert:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Es soll die \u00f6konomische, technische sowie soziale Realisierbarkeit von Warendistribution in St\u00e4dten durch den Gebrauch von Elektrofahrzeugen demonstriert werden.<\/li>\n\n\n\n<li>Die daraus entstehenden Umweltvorteile sollen analysiert werden.<\/li>\n\n\n\n<li>Die technische Spezifizierung von Elektrofahrzeugen, die f\u00fcr Warendistribution in St\u00e4dten eingesetzt werden k\u00f6nnen, soll ermittelt werden.<\/li>\n\n\n\n<li>Die logistische Effizienz neuer Distributionszentren f\u00fcr St\u00e4dte soll analysiert werden.<\/li>\n\n\n\n<li>Dar\u00fcber hinaus soll aufgezeigt werden, welche Anreize f\u00fcr die F\u00f6rderung umweltfreundlicher Fahrzeuge bestehen.<\/li>\n\n\n\n<li>Schlie\u00dflich soll gekl\u00e4rt werden, welche Vorteile die Warendistribution mit Elektrofahrzeugen f\u00fcr alle betroffenen Parteien (Transportunternehmen, Ladenbesitzer, Wirtschaft, Bewohner und Konsumenten) mit sich bringt.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Anhand der gewonnenen Erkenntnisse sollen Richtlinien und Empfehlungen erarbeitet werden, welche die Nutzung von Elektrofahrzeugen f\u00fcr Distributionsaktivit\u00e4ten erfolgreich gestalten sollen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ma\u00dfnahmen<\/h3>\n\n\n\n<p>In Stockholm werden sechs Hybrid-Elektro-Lkw f\u00fcr die Warendistribution im Stadtzentrum eingesetzt. Weiterhin kommen drei Elektro-Lieferwagen f\u00fcr das Immobilienunternehmen Riksbyggen Stockholm als Servicefahrzeuge f\u00fcr den Transport von Ausr\u00fcstung und Waren zwischen den verschiedenen Geb\u00e4uden in der Innenstadt zum Einsatz. Der Einsatz der Wagen wird begleitet von einer umfassenden, technischen Datenerhebung und Evaluation der Einsatzf\u00e4higkeit und Probleme der Fahrzeuge im t\u00e4glichen Gebrauch.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Umsetzung<\/h3>\n\n\n\n<p>ELCIDIS ist eines der &#8222;Integrierten Transportprojekte&#8220;, welche durch das THERMIE-Programm der Europ\u00e4ischen Kommission unterst\u00fctzt werden. Das gesamte ELCIDIS-Projekt ist eine Kooperation zwischen sieben europ\u00e4ischen St\u00e4dten und CITELEC (European association of cities interested in the use of electric vehicles). Die Projektkoordination liegt bei der umweltpolitischen Abteilung der Stadt Rotterdam. Die beteiligten St\u00e4dte sind Rotterdam, Stockholm (vgl. entsprechendes Fallbeispiel), LaRochelle, Erlangen, Mailand, Lombardia und Stavanger.Die Umsetzungsphase begann im Juni 2000 mit der Inbetriebnahme der drei Elektro-Berlingo. Die sechs Mercedes-Benz Lkw wurden nacheinander in Betrieb genommen (der erste im Februar 2001 und der letzte im Dez. 2001).<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ist-Zustand<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Fahrzeuge sind eingef\u00fchrt und die Projektevaluation findet momentan durch das Transportforschungsinstitut TFK statt. Das Gesamtprojekt endete am 31.07.2002.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wirkungsabsch\u00e4tzung<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Evaluation f\u00fcr Stockholm, l\u00e4uft momentan noch, so dass \u00fcber die Auswirkungen noch keine endg\u00fcltigen Erkenntnisse vorliegen. Allerdings ist dem Zwischenbericht zu entnehmen, dass das Unternehmen Riksbyggen mit den Berlingos zufrieden ist. Hauptnachteil der Fahrzeuge ist deren limitierte Reichweite aufgrund der geringen Batterieleistung.Die Erfahrungen der Atego Hybrid Lkw von Mercedes-Benz ist ebenfalls positiv. Hauptnachteil ist die geringe Geschwindigkeit beim Befahren von Steigungen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Informationsquellen<\/h3>\n\n\n\n<p>Experteninterview Haide Backmann, TFK Transportforskningsinstitut, 22.08.2002.<br>ELCIDIS: 8th Progress Report, 8th Half year report, September 2001 &#8211; March 2002, April 2002 o. O.<br>http:\/\/www.elcidis.org\/stockholm.htm, 04.04.02.<br>http:\/\/www.miljobilar.stockholm.se\/english\/projektet_elcidis.asp, 04.04.02.<br>http:\/\/www.tfk.se\/projects\/projekt.asp?310098, 04.04.02.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ansprechpartner<\/h3>\n\n\n\n<p>Milj\u00f6f\u00f6rvaltning (Verwaltung f\u00fcr Umwelt und Gesundheitsschutz)<br>Box 38024<br>S-10064 Stockholm<br>Schweden<br>Jessica \u00c5gren (Koordinatorin)<br>Tel.: (++46) 8 \/ 508 28 915<br>Fax: (++46) 8 \/ 508 28 993<br>E-Mail: jessica.agren@miljo.stockholm.se<br>Haide Backmann (Evaluation)<br>TFK Transportforskningsinstitut<br>Pipersgatan 27<br>Box 12667<br>S-11293 Stockholm<br>Schweden<br>Tel.: (++46) 8 \/ 652 4423<br>Fax: (++46) 8 \/ 652 5498<br>E-Mail: haide@tfk.se<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>Fuhrparkmanagement<\/summary>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fuhrparkmanagement<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Schl\u00fcsselworte<\/h3>\n\n\n\n<p>Fuhrparkmanagement<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Raumbezug<\/h3>\n\n\n\n<p>Bundesweit<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Strukturelle Merkmale<\/h3>\n\n\n\n<p>Fuhrparks gro\u00dfer und mittlerer Unternehmen werden h\u00e4ufig geleast, inzwischen aber z. T. auch komplett von externen Dienstleistern organisiert. Kleinere Fuhrparks werden meistens von den Unternehmen selbst verwaltet.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Beteiligte Akteure<\/h3>\n\n\n\n<p>Fuhrpark-Dienstleister, Deutsche Umwelthilfe e.V., Umweltbundesamt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ausgangssituation<\/h3>\n\n\n\n<p>Nicht nur Transportunternehmen, sondern auch viele Unternehmen aus anderen Branchen m\u00fcssen einen Fuhrpark betreiben.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Zielsystem<\/h3>\n\n\n\n<p>Ziel des Fuhrparkmanagements ist es, den Fuhrpark entsprechend der sich ver\u00e4ndernden Anforderungen m\u00f6glichst \u00f6konomisch zu betreiben. Aufgrund der hohen Laufleistung vieler Fahrzeuge rentieren sich dabei h\u00e4ufig auch \u00f6kologisch sinnvolle Ma\u00dfnahmen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ma\u00dfnahmen<\/h3>\n\n\n\n<p>Professionelles Fuhrparkmanagement f\u00fcr Unternehmen, die dies selbst nicht zu ihrer Kernkompetenz z\u00e4hlen, wird von externen Dienstleistern (z. B. von Autovermietern) angeboten, die sich auf die Optimierung solcher Fahrzeugflotten spezialisiert haben.Je nach Ma\u00dfnahme sind unterschiedliche Umsetzungsschritte notwendig. Die Fuhrparkmanagementseminare der Deutschen Umwelthilfe finden in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden statt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Umsetzung<\/h3>\n\n\n\n<p>Das Ziel dieser Unternehmen ist es, anderen Unternehmen mit einem Fuhrpark wirtschaftlichere L\u00f6sungen f\u00fcr das Management ihrer Fahrzeugflotten anzubieten. Die Dienstleister versprechen dabei gro\u00dfe finanzielle und zeitliche Einsparungen, da administrative Aufgaben im Fall der Verwaltungsabgabe auf den Dienstleister entfallen. Es lassen sich zwei unterschiedliche Arten von Dienstleistern erkennen. Zum einen gibt es Unternehmen, die mit den vorhandenen Flotten der Unternehmen arbeiten und daraus Einsparungspotenziale entwickeln, die noch ausgesch\u00f6pft werden k\u00f6nnen.Andere Dienstleister gehen weiter, indem sie die Umstellung der eigenen Flotte auf eine geleaste Flotte anbieten. So fallen f\u00fcr das Unternehmen keine Anschaffungs- und Wartungskosten mehr an.Eine andere M\u00f6glichkeit ist es, sich von einem Fuhrparkexperten Optimierungspotenziale des eigenen Fuhrparks aufzeigen zu lassen. So werden beispielsweise interne Abl\u00e4ufe analysiert und neu strukturiert sowie Flottenmanagementsoftware eingef\u00fchrt. Im Rahmen von Fuhrparkmanagement-Seminaren des Umweltbundesamtes und der Deutschen Umwelthilfe werden Fuhrparkverantwortlichen neue Technologien f\u00fcr Fuhrparks vorgestellt. Dazu geh\u00f6ren beispielsweise folgende Ma\u00dfnahmen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Nutzung von Leichtlauf\u00f6l,<\/li>\n\n\n\n<li>Einsatz von rollwiderstandsoptimierten Reifen,<\/li>\n\n\n\n<li>Fahrerschulungen (Sicherheit, Energie und Umwelt),<\/li>\n\n\n\n<li>Nutzung alternativer Antriebe und Treibstoffe,<\/li>\n\n\n\n<li>Einsatz von Abgasreinigungstechnologien,<\/li>\n\n\n\n<li>Routen- und Tourenoptimierung.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ist-Zustand<\/h3>\n\n\n\n<p>Momentan lassen bereits viele Unternehmen ihren Fuhrpark extern organisieren und haben \u00f6kologisch-\u00f6konomisch sinnvolle Ma\u00dfnahmen umgesetzt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wirkungsabsch\u00e4tzung<\/h3>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Unternehmen ergeben sich gro\u00dfe Einsparungspotenziale. Durch die Umsetzung von \u00f6kologisch sinnvollen Ma\u00dfnahmen k\u00f6nnen auch Ressourcen eingespart werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Informationsquellen<\/h3>\n\n\n\n<p>Umweltbundesamt (Hrsg.): Klimagas-Minderung durch umweltorientiertes Pkw-Flottenmanagement: Expertenworkshop im M\u00e4rz 2001. TEXTE 2002 Band 14. Berlin 2002. (online: http:\/\/www.duh.de\/pa034-d.htm, 13.09.02)<br>http:\/\/www.autoflotte.de, 13.09.02.<br>http:\/\/www.fuhrparkmanagement.de, 13.09.02.<br>http:\/\/ag.sixt.de\/news\/newsdpl.php3?NEWSDIR=aktuell&amp;SELFILE=20011203.txt, 14.09.02.<br>http:\/\/www.carad-ohg.de, 12.09.02.<br>http:\/\/www.carprofessional.de, 12.09.02.<br>http:\/\/www.e-sixt.de\/main.php3?\/b2b\/leasing\/fleet.html, 12.09.02.<br>http:\/\/firmenauto.de, 12.09.02.<br>http:\/\/carpool.de, 12.09.02.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ansprechpartner<\/h3>\n\n\n\n<p>Deutsche Umwelthilfe e.V.<br>G\u00fcttinger Stra\u00dfe 19<br>78315 Radolfzell<br>Christina Schaper<br>Tel.: 07732 \/ 9995 &#8211; 61<br>Fax: 07732 \/ 9995 &#8211; 77<br>E-Mail: schaper@duh.de<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>Hermes &#8211; Fahrerschulungen<\/summary>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Hermes &#8211; Fahrerschulungen<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Schl\u00fcsselworte<\/h3>\n\n\n\n<p>Fahrerschulung, Fahrstil, Kraftstoffverbrauchssenkung<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Raumbezug<\/h3>\n\n\n\n<p>Bundesweit<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Strukturelle Merkmale<\/h3>\n\n\n\n<p>Die heutige Hermes Versand Service GmbH &amp; Co wurde 1972 von dem inzwischen weltweit gr\u00f6\u00dften Versandhandelsunternehmen Otto als Paketdienst f\u00fcr die Endkundenbelieferung gegr\u00fcndet. Sie wickelt mit Hilfe von 65 Depots und 570 St\u00fctzpunkten bzw. Satellitendepots f\u00fcr den Otto Versand als gr\u00f6\u00dften Kunden t\u00e4glich rund 630.000 Zustellungen an 530.000 Haushalte und 112.000 Retouren von 90.000 Haushalten ab. Daf\u00fcr sind t\u00e4glich rund 8.000 Zusteller bzw. Boten zumeist mit dem Lkw bzw. Pkw unterwegs.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Beteiligte Akteure<\/h3>\n\n\n\n<p>Hermes (Personalabteilung), Hermes (Depotleitung), Schulungsabteilung, Fuhrpark, fahrende Zusteller<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ausgangssituation<\/h3>\n\n\n\n<p>Ausl\u00f6ser f\u00fcr die Durchf\u00fchrung der Fahrerschulungen war die Feststellung, dass die Fortschritte in der technologischen Entwicklung der Fahrzeuge, insbesondere der Motoren, durch die Fahrer nicht voll genutzt werden. H\u00e4ufig ist der Fahrstil noch an die Anforderungen alter Motoren angepasst (Zwischengas, Ausfahren der G\u00e4nge usw.).<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Zielsystem<\/h3>\n\n\n\n<p>Zu den Zielen des Fahrertrainings z\u00e4hlen eine Erh\u00f6hung der Verkehrssicherheit, die Vermittlung von erweiterten Kenntnissen der fahrphysikalischen Grundlagen sowie die Schonung der Fahrzeuge und Einsparungen von Kosten und Emissionen durch die Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ma\u00dfnahmen<\/h3>\n\n\n\n<p>An insgesamt zwei Tagen wird eine theoretische und praktische Fahrerschulung durchgef\u00fchrt. Im theoretischen Teil werden den Fahrern fahrphysikalische Grundlagen vermittelt und neue technische Entwicklungen vorgestellt. Im praktischen Teil werden Kenntnisse \u00fcber das vorausschauende Fahren, das langsame Beschleunigen und das Abstellen des Motors w\u00e4hrend Wartezeiten vermittelt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Umsetzung<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Finanzierung erfolgt durch beide Seiten. Von der zweit\u00e4gigen Fahrerschulung wird dem Besch\u00e4ftigten ein Tag als Arbeitstag anerkannt. Den zweiten Tag muss der Fahrer beisteuern, beispielsweise in Form eines Urlaubstags. Zumeist finden die Kurse am Freitag und Samstag statt, so dass der Arbeitnehmer die M\u00f6glichkeit hat, &#8222;lediglich&#8220; auf einen Wochenendtag zu verzichten.Da die Fahrer auch bei Fahrten mit ihrem privaten Pkw von der Schulung profitieren, wird diese Vorgehensweise bei der Aufwandsentsch\u00e4digung als ein fairer Kompromiss von beiden Seiten wahrgenommen. Nach der probeweise durchgef\u00fchrten Fahrerschulung in einigen Depots, sollen nun an allen Depotstandorten Schulungen durchgef\u00fchrt werden. Dazu werden derzeit die Erkenntnisse aus den ersten Schulungen in die Konzeption eingearbeitet.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ist-Zustand<\/h3>\n\n\n\n<p>Seit 1999 wurden an mehreren Standorten (u. a. L\u00fcbeck, Hamburg) Schulungen durchgef\u00fchrt. Eine fl\u00e4chendeckende Umsetzung ist bisher nicht erfolgt. Erst im Umweltprogramm 2002\/03 von Otto ist die Durchf\u00fchrung einer Fahrerschulung aller Kundenbetreuer des Hermes-Depots Mannheim im zweiten Halbjahr 2002 als Ziel aufgenommen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wirkungsabsch\u00e4tzung<\/h3>\n\n\n\n<p>Neben der Reduzierung der transportbedingten Emissionen wird die Fahrerschulung auch als Bewusstseinsbildung und Kompetenzf\u00f6rderung angesehen. Durch die Schulung gehen die Fahrer nun bewusster mit dem Fahrzeug um, sowohl im Betrieb (ver\u00e4nderte Fahrweise) als auch in der Wartung und Pflege (z. B. regelm\u00e4\u00dfige \u00dcberpr\u00fcfung des Reifendrucks). Bisher erfolgte Messungen nach der Schulung im Depot L\u00fcbeck ergaben eine durchschnittliche Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs um 4 Prozent. Bei einer durchschnittlichen Tagestour von 180 Kilometern bedeutet dies eine Verringerung des Kraftstoffverbrauchs um rund 1,1 Liter. Als positiv ist zudem der Multiplikatoreffekt zu bewerten: Die Fahrer wenden ihr Wissen auch im privaten Bereich an und geben es auch an Freunde und Verwandte weiter, so dass \u00fcber den Unternehmensbereich hinaus ein umweltfreundliches Verhalten vorgelebt wird.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Informationsquellen<\/h3>\n\n\n\n<p>Experteninterview mit dem Fachreferenten Peer Seipold (Otto), 30.10.2002 &amp; 08.01.2003.<br>Experteninterview mit dem Umweltbeauftragten Carlheinz Lindenau sowie Manuela Buerschaper und John Mager (Hermes), 12.12.2002.<br>Otto Versand (Hrsg.): Report 2000. Nachhaltigkeit im Otto Versand (inkl. Beilage Daten und Fakten). Hamburg 2000.<br>Otto Versand (Hrsg.): Gesch\u00e4ftsbericht 2001. Hamburg 2002.<br>http:\/\/www.otto.com.<br>http:\/\/hermes-vs.de.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ansprechpartner<\/h3>\n\n\n\n<p>Hermes Versand Service GmbH &amp; Co. KG<br>Essener Stra\u00dfe 89<br>22419 Hamburg<br>Umweltbeauftragter<br>Herr Carlheinz Lindenau<br>Tel.: 040 \/ 53755-0<br>Fax: 040 \/ 53755-800<br>E-Mail: carlheinz.lindenau@hermes-vs.de Otto GmbH &amp; Co.<br>Umwelt- und Gesellschaftspolitik<br>Wandsbeker Stra\u00dfe 3-7<br>22179 Hamburg<br>Fachreferent Transport und Verkehr<br>Herr Peer Seipold<br>Tel.: 040 \/ 6422-3628\/29<br>Fax: 040 \/ 6461-6666<br>E-Mail: peer.seipold@otto.de<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>WIHAG, BPW und SAF &#8211; Technische Innovationen zur Gewichtsreduktion von Trailern<\/summary>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">WIHAG, BPW und SAF &#8211; Technische Innovationen zur Gewichtsreduktion von Trailern<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Schl\u00fcsselworte<\/h3>\n\n\n\n<p>Leergewichtsreduktion, Bremsen, Achsen, Aufbauten, Kapazit\u00e4tssteigerung<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Raumbezug<\/h3>\n\n\n\n<p>Bundesweit<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Strukturelle Merkmale<\/h3>\n\n\n\n<p>Mittelst\u00e4ndische Unternehmen in der Automobilzulieferindustrie.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Beteiligte Akteure<\/h3>\n\n\n\n<p>WIHAG Nutzfahrzeugtechnik GmbH &amp; Co. KG, BPW Bergische Achsen KG, SAF Otto Sauer Achsenfabrik Keilberg KG<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ausgangssituation<\/h3>\n\n\n\n<p>Das Eigengewicht der Trailer ist hoch, so dass es erheblich zum Kraftstoffverbrauch des Fahrzeuges beitr\u00e4gt und die Fahrzeuge in Relation zu ihrem Eigengewicht nur eine relativ geringe Nutzlast bef\u00f6rdern k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Zielsystem<\/h3>\n\n\n\n<p>Verringerung des Leergewichtes von Trailern zur Erh\u00f6hung der Nutzlast und zur Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ma\u00dfnahmen<\/h3>\n\n\n\n<p>Das Bielefelder Unternehmen WIHAG hat den extrem leichten Werkstoff Monopan f\u00fcr Lkw-Koffer-Aufbauten entwickelt. Der Werkstoff ist aus Polypropylen mit Deckschichten aus Glasfaser und wiegt nur etwa 4,5 kg\/Quadratmeter im Gegensatz zu beispielsweise konventionellem Plywood-Aufbau mit etwa 16 kg\/Quadratmeter.Von den Herstellern BPW und SAF gibt es neue Trailer-Achsen, die etwa 90 kg leichter sind als konventionelle Trailer-Achsen. Diese Gewichtsreduktion ist unter anderem darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren, dass die Bremsen nicht mehr pneumatisch, sondern elektronisch betrieben werden. So werden keine Druckluftkompressoren, Druckleitungen etc. gebraucht. Stattdessen kommen leichtere elektronische Komponenten zum Einsatz. Der positive, technische Nebeneffekt ist die Verk\u00fcrzung des Bremsweges. Ebenfalls eingespart werden Komponenten wie der Bremszylinder und Zuspannvorrichtungen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Umsetzung<\/h3>\n\n\n\n<p>Das Unternehmen WIHAG baute in Rottenbach\/Th\u00fcringen eine neue Fabrik zur Herstellung des Materials.Die neuesten Achs- und Bremsenentwicklungen der Unternehmen SAF und BPW sollen erst in einigen Jahren Marktreife erlangen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ist-Zustand<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Produktion des Werkstoffes Monopan ist angelaufen.Die leichteren Achsen sind noch im Entwicklungsstadium.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wirkungsabsch\u00e4tzung<\/h3>\n\n\n\n<p>Bei der Benutzung des neuen Werkstoffes Monopan hat VW im Bereich der KEP-Dienste erste Erfolge verzeichnet. Der Werkstoff wurde bei einem Fahrzeug mit 3,5 Tonnen zul\u00e4ssigem Gesamtgewicht eingesetzt; wodurch ein Nutzlastgewinn von etwa 600kg erzielt wurde. Ein 7,5-Tonner f\u00fcr die Citydistribution k\u00f6nnte unter Verwendung des Monopan-Werkstoffes etwa 700kg mehr Nutzlast aufnehmen.Durch die Entwicklung von Technologien, die Nutzfahrzeuge leichter gestalten, kann davon ausgegangen werden, dass die Wirtschaftlichkeit der Fahrzeuge erh\u00f6ht wird. Auf einzelnen Touren kann bei gleichem Gesamtgewicht von Transportfahrzeugen, sowohl im Citydistributionsbereich als auch auf dem Sektor der Langstrecken, eine Erh\u00f6hung der Fahrzeugnutzung erzielt werden. Es werden Fahrten eingespart, woraus i.a. eine effizientere, ressourcensparende Nutzung resultiert.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Informationsquellen<\/h3>\n\n\n\n<p>Aufbauten &#8211; Neue technische L\u00f6sungen f\u00fcr Trailer. In: Internationales Verkehrswesen. H. 4. 2001, S. 154.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ansprechpartner<\/h3>\n\n\n\n<p>WIHAG Nutzfahrzeugtechnik GmbH &amp; Co. KG<br>Artur-Ladebeck-Stra\u00dfe 171<br>33647 Bielefeld<br>Tel.: 0521 \/ 14 55-0<br>Fax: 0521 \/ 14 55-114<br>E-Mail: post@wihag.de<\/p>\n\n\n\n<p>BPW Bergische Achsen KG<br>Ohlerhammer<br>51674 Wiehl<br>Tel.: 02262 \/ 78-0<br>Fax: 02262 \/ 78-1516<br>E-Mail: info@bpw.de<\/p>\n\n\n\n<p>SAF Otto Sauer Achsenfabrik Keilberg KG<br>Hauptstra\u00dfe 26<br>63856 Bessenbach<br>Tel.: 06095 \/ 301 &#8211; 0<br>Fax: 06095 \/ 301 &#8211; 200<br>E-Mail: info@saf-achsen.de<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>DaimlerChrysler &#8211; Fahrzeugkonzepte<\/summary>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">DaimlerChrysler &#8211; Fahrzeugkonzepte<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Schl\u00fcsselworte<\/h3>\n\n\n\n<p>Nutzfahrzeugbau, Entwicklung alternativer Antriebssysteme<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Raumbezug<\/h3>\n\n\n\n<p>Der Einsatz der Fahrzeuge erfolgt im Stra\u00dfenverkehr<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Strukturelle Merkmale<\/h3>\n\n\n\n<p>Im Jahr 1999 wuchs der Absatz bei Nutzfahrzeugen um 15 Prozent. Mit Transportern f\u00fcr den gewerblichen als auch privaten Gebrauch ist DaimlerChrysler im Bereich der Transporter seit 1997 Marktf\u00fchrer in Westeuropa.Weltweit hat DaimlerChrysler eine f\u00fchrende Position bei der Herstellung von Lkw mit einem zul\u00e4ssigen Gesamtgewicht von \u00fcber 6 Tonnen und von Bussen mit einem zul\u00e4ssigen Gesamtgewicht von \u00fcber 8 Tonnen inne.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Beteiligte Akteure<\/h3>\n\n\n\n<p>DaimlerChrysler,<br>diverse Gro\u00dfkunden (z. B. Hermes Versand, Hamburg)<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ausgangssituation<\/h3>\n\n\n\n<p>Begrenzte Roh\u00f6lvorr\u00e4te auf der einen Seite und sich global wie lokal auswirkende Schadstoffemissionen durch erd\u00f6lbasierte Kraftstoffe f\u00fchrten zur Suche nach alternativen Antriebstechnologien, um den motorisierten Stra\u00dfenverkehr langfristig sicherzustellen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Zielsystem<\/h3>\n\n\n\n<p>Um die Fahrzeuge wirtschaftlich, leistungsf\u00e4hig und umweltvertr\u00e4glich zu gestalten, werden sie technisch laufend weiterentwickelt. Zudem werden alternative Antriebssysteme entwickelt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ma\u00dfnahmen<\/h3>\n\n\n\n<p>Alternative Antriebstechniken, wie beispielsweise die Erdgas-Technologie mit sequenzieller Gaseinblasung, werden inzwischen serienm\u00e4\u00dfig in Transportern angeboten. Der weltweit erste Transporter mit Brennstoffzellen-Technik wird in einem zweij\u00e4hrigen Feldversuch beim Hermes-Versand getestet. Die Grundlage dieses &#8222;Sprinters&#8220; und der Technologie der sogenannten New Electric Car Fahrzeuge (NECAR-Fahrzeuge) bildet die Kombination von Brennstoffzelle und Elektroantrieb.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Umsetzung<\/h3>\n\n\n\n<p>Der Hersteller unterh\u00e4lt Forschungs- und Entwicklungsabteilungen und testet Prototypen zum Teil auch mit Hilfe von (Gro\u00df-) Kunden in der Praxis.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ist-Zustand<\/h3>\n\n\n\n<p>St\u00e4ndige Weiterentwicklung<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wirkungsabsch\u00e4tzung<\/h3>\n\n\n\n<p>Je nach alternativem Treibstoff (Erdgas, Wasserstoff, Strom) und dessen Herstellung f\u00fchrt die Nutzung zu geringeren Schadstoffemissionen (bei Erdgas: Keine Ru\u00dfpartikel, kein Schwefeldioxid, sehr niedrige Emissionen von NOx und HC).<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Informationsquellen<\/h3>\n\n\n\n<p>http:\/\/www.mercedes-benz.com\/d\/ecars\/transporter\/sprinter\/alternative\/ erdgas_umwelt.htm, 13.06.02.<br>http:\/\/www.mercedes-benz.com\/, 13.06.02.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ansprechpartner<\/h3>\n\n\n\n<p>DaimlerChrysler AG<br>Epplestra\u00dfe 225<br>70567 Stuttgart<br>Tel.: 0711 \/ 17-0<br>E-Mail: dialog@daimlerchrysler.com<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>Hermes &#8211; Kontinuierliche Flottenerneuerung<\/summary>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Hermes &#8211; Kontinuierliche Flottenerneuerung<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Schl\u00fcsselworte<\/h3>\n\n\n\n<p>Fuhrpark, Leasing, KEP-Dienst, Technische Neuerungen, Fahrzeuggestaltung, Abgasnormen<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Raumbezug<\/h3>\n\n\n\n<p>Bundesweit<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Strukturelle Merkmale<\/h3>\n\n\n\n<p>Die heutige Hermes Versand Service GmbH &amp; Co wurde 1972 von dem inzwischen weltweit gr\u00f6\u00dften Versandhandelsunternehmen Otto als Paketdienst f\u00fcr die Endkundenbelieferung gegr\u00fcndet.Sie wickelt mit Hilfe von 65 Depots und 570 St\u00fctzpunkten bzw. Satellitendepots f\u00fcr den Otto Versand als gr\u00f6\u00dften Kunden t\u00e4glich rund 630.000 Zustellungen an 530.000 Haushalte und 112.000 Retouren von 90.000 Haushalten ab. Daf\u00fcr sind t\u00e4glich rund 8.000 Zusteller bzw. Boten zumeist mit dem Lkw bzw. Pkw unterwegs.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Beteiligte Akteure<\/h3>\n\n\n\n<p>Hermes (Fuhrpark), Leasinggeber (Mercedes Benz Charterway)<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ausgangssituation<\/h3>\n\n\n\n<p>Vor der Einf\u00fchrung des Fuhrpark-Leasings wurden die Fahrzeuge von Hermes gekauft.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Zielsystem<\/h3>\n\n\n\n<p>Durch eine kontinuierliche Erneuerung soll der Fuhrpark von Hermes m\u00f6glichst schnell technische Neuerungen \u00fcbernehmen, die der Steigerung der \u00d6koeffizienz dienen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ma\u00dfnahmen<\/h3>\n\n\n\n<p>Kontinuierliche Erneuerung des Fuhrparks bei Hermes.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Umsetzung<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Umstellung des Fuhrparks von eigenen Fahrzeugen zu einer ausschlie\u00dflich geleasten Flotte wurde zur Optimierung der Kostenstruktur durchgef\u00fchrt. Leasingvertr\u00e4ge werden in der Regel \u00fcber eine Laufzeit von drei Jahren abgeschlossen.Hermes beeinflusst die Ausgestaltung der gelieferten Serienfahrzeuge, indem regelm\u00e4\u00dfig Anforderungen gegen\u00fcber dem Leasinggeber definiert werden. Teilweise handelt es sich um Hermes-spezifische Themen, wie R\u00fcckfahrkameras, Schl\u00f6sser oder Autoradios. Teilweise geht es aber auch um W\u00fcnsche, die die grunds\u00e4tzliche Gestaltung des Fahrzeuges betreffen, wie die Anzahl und Lage von Sicherungs\u00f6sen oder die Auslegung der Radst\u00e4nde oder -k\u00e4sten hinsichtlich der Ladefl\u00e4che, deren Begehbarkeit und Beladung.Die M\u00f6glichkeit des Leasings ist eine wichtige Umsetzungsvoraussetzung f\u00fcr die kontinuierliche Erneuerung der Flotte. Gef\u00f6rdert wird diese wiederum durch einen geringen Verwaltungsaufwand und durch die geringen Fixkosten bzw. den geringeren Werteverlust, der mit dem Leasen verbunden ist.Durch Fahrerschulungen wird die Ma\u00dfnahme unterst\u00fctzt, da in der Regel nur durch eine Anpassung des Fahrverhaltens an die neuen Technologien die Potenziale voll ausgenutzt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ist-Zustand<\/h3>\n\n\n\n<p>Aktiv<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wirkungsabsch\u00e4tzung<\/h3>\n\n\n\n<p>Innerhalb der geleasten Hermes-Flotte betr\u00e4gt die Einsatzzeit eines Fahrzeuges ca. drei Jahre.Das Durchschnittsalter der Hermes-Flotte betr\u00e4gt anderthalb Jahre. Neue Abgasnormen werden dadurch innerhalb von drei Jahren von allen Hermesfahrzeugen erreicht.Heute zielen die meisten technischen Neuerungen auf die Minimierung der Verbr\u00e4uche, Verl\u00e4ngerung der Haltbarkeit und Verringerung der Wartungszyklen und Reparaturanf\u00e4lligkeit ab. Zudem bestehen vor allem bei der Antriebstechnik und bei den sonstigen konstruktionsbezogenen Ma\u00dfnahmen weitere Optimierungspotenziale, die durch die Hersteller, mit denen Hermes zusammenarbeitet, auch genutzt werden. Damit werden auch \u00fcber die Abgaswerte hinausgehende entlastende \u00f6kologische Wirkungen erzielt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Informationsquellen<\/h3>\n\n\n\n<p>Experteninterview mit dem Fachreferenten Peer Seipold (Otto), 30.10.2002 &amp; 08.01.2003.<br>Experteninterview mit dem Umweltbeauftragten Carlheinz Lindenau sowie Manuela Buerschaper und John Mager (Hermes), 12.12.2002.<br>Otto Versand (Hrsg.): Report 2000. Nachhaltigkeit im Otto Versand (inkl. Beilage Daten und Fakten). Hamburg 2000.<br>Otto Versand (Hrsg.): Gesch\u00e4ftsbericht 2001. Hamburg 2002.<br>http:\/\/www.otto.com.<br>http:\/\/hermes-vs.de.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ansprechpartner<\/h3>\n\n\n\n<p>Hermes Versand Service GmbH &amp; Co. KG<br>Essener Stra\u00dfe 89<br>22419 Hamburg<br>Umweltbeauftragter<br>Herr Carlheinz Lindenau<br>Tel.: 040 \/ 53755-0<br>Fax: 040 \/ 53755-800<br>E-Mail: carlheinz.lindenau@hermes-vs.de Otto GmbH &amp; Co.<br>Umwelt- und Gesellschaftspolitik<br>Wandsbeker Stra\u00dfe 3-7<br>22179 Hamburg<br>Fachreferent Transport und Verkehr<br>Herr Peer Seipold<br>Tel.: 040 \/ 6422-3628\/29<br>Fax: 040 \/ 6461-6666<br>E-Mail: peer.seipold@otto.de<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>Hermes &#8211; Einsatz von rollwiderstandsoptimierten Reifen<\/summary>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Hermes &#8211; Einsatz von rollwiderstandsoptimierten Reifen<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Schl\u00fcsselworte<\/h3>\n\n\n\n<p>Kraftstoffeinsparung, Emissionsminderung, Fuhrpark, KEP-Dienst<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Raumbezug<\/h3>\n\n\n\n<p>Bundesweit<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Strukturelle<\/h3>\n\n\n\n<p>Merkmale Die heutige Hermes Versand Service GmbH &amp; Co wurde 1972 von dem inzwischen weltweit gr\u00f6\u00dften Versandhandelsunternehmen Otto als Paketdienst f\u00fcr die Endkundenbelieferung gegr\u00fcndet. Sie wickelt mit Hilfe von 65 Depots und 570 St\u00fctzpunkten bzw. Satellitendepots f\u00fcr den Otto Versand als gr\u00f6\u00dften Kunden t\u00e4glich rund 630.000 Zustellungen an 530.000 Haushalte und 112.000 Retouren von 90.000 Haushalten ab. Daf\u00fcr sind t\u00e4glich rund 8.000 Zusteller bzw. Boten zumeist mit dem Lkw bzw. Pkw unterwegs.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Beteiligte Akteure<\/h3>\n\n\n\n<p>Hermes (Fuhrpark), Reifenhersteller, Leasinggeber (Mercedes Charterway)<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ausgangssituation<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Beschaffung der Reifen f\u00fcr den Fuhrpark orientierten sich vorher nicht an \u00f6kologischen Kriterien.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Zielsystem<\/h3>\n\n\n\n<p>Durch den Einsatz von rollwiderstandsoptimierten Reifen soll die \u00d6koeffizienz im Bereich der Feinverteilung gesteigert und langfristig optimiert werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ma\u00dfnahmen<\/h3>\n\n\n\n<p>Einsatz von rollwiderstandsoptimierten Reifen bei Hermes unter besonderer Beachtung eines korrekten Reifendrucks.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Umsetzung<\/h3>\n\n\n\n<p>Die \u00dcberpr\u00fcfung und Auswechslung der Reifen geh\u00f6rt bei Hermes schon seit Bestehen der eigenen Flotte zur Routine. Nach der Markteinf\u00fchrung der rollwiderstandsoptimierten Reifen wurden diese im Zuge dieses Prozesses kontinuierlich in der Fahrzeugflotte ausgewechselt, so dass innerhalb von rund zwei Jahren alle Fahrzeuge ohne zus\u00e4tzlichen zeitlichen Aufwand mit diesen Reifen ausger\u00fcstet wurden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ist-Zustand<\/h3>\n\n\n\n<p>Seit 1999 setzt Hermes rollwiderstandsoptimierte Reifen ein. Seit Ende 2001 sind alle geleasten Fahrzeuge mit diesen Reifen ausger\u00fcstet.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wirkungsabsch\u00e4tzung<\/h3>\n\n\n\n<p>Je geringer die Reibung der Reifen am Asphalt ist, desto geringer ist der Kraftstoffverbrauch. Durch die Umr\u00fcstung der Fahrzeugflotte auf rollwiderstandsoptimierte Reifen konnte der Kraftstoffverbrauch um bis zu 6 Prozent reduziert werden, mit entsprechender Reduzierung des CO2-Aussto\u00dfes. Auch die L\u00e4rmemissionen w\u00e4hrend der Fahrt wurden durch die neuen Reifen verringert. Reifen erzeugen w\u00e4hrend der Fahrt auch eine geringere L\u00e4rmemissionen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Informationsquellen<\/h3>\n\n\n\n<p>Experteninterview mit dem Fachreferenten Peer Seipold (Otto), 30.10.2002 &amp; 08.01.2003.<br>Experteninterview mit dem Umweltbeauftragten Carlheinz Lindenau sowie Manuela Buerschaper und John Mager (Hermes), 12.12.2002.<br>Otto Versand (Hrsg.): Report 2000. Nachhaltigkeit im Otto Versand (inkl. Beilage Daten und Fakten). Hamburg 2000.<br>Otto Versand (Hrsg.): Gesch\u00e4ftsbericht 2001. Hamburg 2002.<br>http:\/\/www.otto.com.<br>http:\/\/hermes-vs.de.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ansprechpartner<\/h3>\n\n\n\n<p>Hermes Versand Service GmbH &amp; Co. KG<br>Essener Stra\u00dfe 89<br>22419 Hamburg<br>Umweltbeauftragter<br>Herr Carlheinz Lindenau<br>Tel.: 040 \/ 53755-0<br>Fax: 040 \/ 53755-800<br>E-Mail: carlheinz.lindenau@hermes-vs.de<\/p>\n\n\n\n<p>Otto GmbH &amp; Co.<br>Umwelt- und Gesellschaftspolitik<br>Wandsbeker Stra\u00dfe 3-7<br>22179 Hamburg<br>Fachreferent Transport und Verkehr<br>Herr Peer Seipold<br>Tel.: 040 \/ 6422-3628\/29<br>Fax: 040 \/ 6461-6666<br>E-Mail: peer.seipold@otto.de<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>Hermes &#8211; Einsatz von Leichtlauf\u00f6l<\/summary>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Hermes &#8211; Einsatz von Leichtlauf\u00f6l<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Schl\u00fcsselworte<\/h3>\n\n\n\n<p>Motortechnik, Kraftstoffeinsparung, Emissionsminderung, Fuhrpark<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Raumbezug<\/h3>\n\n\n\n<p>U. a. Gro\u00dfraum Hamburg<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Strukturelle Merkmale<\/h3>\n\n\n\n<p>Die heutige Hermes Versand Service GmbH &amp; Co wurde 1972 vom dem inzwischen weltweit gr\u00f6\u00dften Versandhandelsunternehmen Otto als Paketdienst f\u00fcr die Endkundenbelieferung gegr\u00fcndet. Sie wickelt mit Hilfe von 65 Depots und 570 St\u00fctzpunkten bzw. Satellitendepots f\u00fcr den Otto Versand als gr\u00f6\u00dften Kunden t\u00e4glich rund 630.000 Zustellungen an 530.000 Haushalte und 112.000 Retouren von 90.000 Haushalten ab. Daf\u00fcr sind t\u00e4glich rund 8.000 Zusteller bzw. Boten zumeist mit dem Lkw bzw. Pkw unterwegs.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Beteiligte Akteure<\/h3>\n\n\n\n<p>Depots (Hamburg u. a.), Hermes (Fuhrpark)<br>Hersteller des Leichtlauf\u00f6ls<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ausgangssituation<\/h3>\n\n\n\n<p>Vor dem Einsatz von Leichtlauf\u00f6l wurde herk\u00f6mmliches Motor\u00f6l genutzt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Zielsystem<\/h3>\n\n\n\n<p>Durch den Einsatz von Leichtlauf\u00f6l im Bereich der Feinverteilung soll die \u00d6koeffizienz gesteigert und langfristig optimiert werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ma\u00dfnahmen<\/h3>\n\n\n\n<p>Das herk\u00f6mmliche Motor\u00f6l wird bei den Fahrzeugen der Hermes-Flotte durch Leichtlauf\u00f6l ersetzt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Umsetzung<\/h3>\n\n\n\n<p>Bei Hermes wurde man durch die Information der Vertriebsabteilung eines Herstellers von Leichtlauf\u00f6len auf das Produkt aufmerksam.Im Februar 2001 wurde im Depot Hamburg die erste Testphase mit Leichtlauf\u00f6l abgeschlossen. Die anschlie\u00dfende erste Auswertungsphase fiel nur teilweise positiv aus. Daraufhin wurde ein weiterer Testlauf an drei Depotstandorten (u. a. in Hamburg) durchgef\u00fchrt und ausgewertet. Dieser 19 Fahrzeuge umfassende Test ist inzwischen abgeschlossen und ebenfalls ausgewertet. Diese Auswertung ergab keine statistisch nutzbaren Daten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ist-Zustand<\/h3>\n\n\n\n<p>Ab Februar 2001 wurde der Einsatz von Leichtlauf\u00f6len in zwei Phasen erfolgreich getestet.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wirkungsabsch\u00e4tzung<\/h3>\n\n\n\n<p>Leichtlauf\u00f6l f\u00fchrt potenziell zur Einsparung von Kraftstoff und kann so zur Reduzierung des CO2-Ausstosses um 1 bis 5 Prozent beitragen. Die Partikelemissionen k\u00f6nnen um 50 Prozent und der sonstige Schadstoffaussto\u00df kann generell verringert werden. Der Motorverschlei\u00df kann durch die bessere Viskosit\u00e4t verlangsamt und die \u00d6lwechselintervalle verl\u00e4ngert werden.Neben den umweltrelevanten Verbesserungen reduzierten sich durch den Einsatz der Leichtlauf\u00f6le bei Hermes die Kosten um 1 bis 5 Prozent. Diese Einsparungen ergeben sich aus dem reduzierten Kraftstoffverbrauch, den verringerten Materialkosten, den l\u00e4ngeren Reparatur- und Wartungszyklen, k\u00fcrzeren Standzeiten und verringerten Personalkosten trotz h\u00f6herer Kosten pro Liter Leichtlauf\u00f6l.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Informationsquellen<\/h3>\n\n\n\n<p>Experteninterview Otto-Fachreferent Peer Seipold, 30.10.02 &amp; 08.01.03.<br>Experteninterview mit dem Umweltbeauftragten Carlheinz Lindenau sowie Manuela Buerschaper und John Mager (Hermes), 12.12.02.<br>Otto Versand (Hrsg.): Report 2000. Nachhaltigkeit im Otto Versand (inkl. Beilage Daten und Fakten). Hamburg 2000.<br>Otto Versand (Hrsg.): Gesch\u00e4ftsbericht 2001. Hamburg 2002.<br>http:\/\/www.otto.com.<br>http:\/\/hermes-vs.de.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ansprechpartner<\/h3>\n\n\n\n<p>Hermes Versand Service GmbH &amp; Co. KG<br>Essener Stra\u00dfe 89<br>22419 Hamburg<br>Umweltbeauftragter<br>Herr Carlheinz Lindenau<br>Tel.: 040 \/ 53755-0<br>Fax: 040 \/ 53755-800<br>E-Mail: carlheinz.lindenau@hermes-vs.de<\/p>\n\n\n\n<p>Otto GmbH &amp; Co.<br>Umwelt- und Gesellschaftspolitik<br>Wandsbeker Stra\u00dfe 3-7<br>22179 Hamburg<br>Fachreferent Transport und Verkehr<br>Herr Peer Seipold<br>Tel.: 040 \/ 6422-3628\/29<br>Fax: 040 \/ 6461-6666<br>E-Mail: peer.seipold@otto.de<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>Hermes &#8211; Einsatz von Elektrofahrzeugen<\/summary>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Hermes &#8211; Einsatz von Elektrofahrzeugen<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Schl\u00fcsselworte<\/h3>\n\n\n\n<p>Alternative Antriebstechnik, Endkundenbelieferung, KEP-Dienst<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Raumbezug<\/h3>\n\n\n\n<p>k. A.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Strukturelle Merkmale<\/h3>\n\n\n\n<p>Die heutige Hermes Versand Service GmbH &amp; Co wurde 1972 von dem inzwischen weltweit gr\u00f6\u00dften Versandhandelsunternehmen Otto als Paketdienst f\u00fcr die Endkundenbelieferung gegr\u00fcndet. Sie wickelt mit Hilfe von 65 Depots und 570 St\u00fctzpunkten bzw. Satellitendepots f\u00fcr den Otto Versand als gr\u00f6\u00dften Kunden t\u00e4glich rund 630.000 Zustellungen an 530.000 Haushalte und 112.000 Retouren von 90.000 Haushalten ab. Daf\u00fcr sind t\u00e4glich rund 8.000 Zusteller bzw. Boten zumeist mit dem Lkw bzw. Pkw unterwegs.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Beteiligte Akteure<\/h3>\n\n\n\n<p>Hermes (Fuhrpark), Hermes (Depot), Fahrzeughersteller<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ausgangssituation<\/h3>\n\n\n\n<p>Vor der Erprobung des Elektrofahrzeugs nutzten die Zusteller die herk\u00f6mmliche Diesel-Lieferfahrzeuge.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Zielsystem<\/h3>\n\n\n\n<p>Der Testlauf von Elektrofahrzeugen kann als eine Erprobung von alternativen Antrieben angesehen werden, wird jedoch nicht in den Umweltprogrammen erw\u00e4hnt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ma\u00dfnahmen<\/h3>\n\n\n\n<p>Bei der Kundenbelieferung kommen Fahrzeuge mit einem Elektroantrieb zum Einsatz. Die Lieferfahrzeuge werden mit Akkumulatoren betrieben, die einen Elektromotor antreiben. Die Aufladung erfolgt in den Depots.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Umsetzung<\/h3>\n\n\n\n<p>Im Jahr 1995 f\u00fchrte Hermes erste Versuche mit Elektrofahrzeugen in der Kundenbelieferung durch. Die Fahrzeuge erwiesen sich als zu anf\u00e4llig f\u00fcr Reparaturen. \u00dcber den gesamten Praxistest musste ein Begleitfahrzeug bereitgestellt werden, um die Auslieferungsqualit\u00e4t sicherzustellen. Zudem erbrachte eine Batterieladung eine zu geringe Reichweite. Der Praxistest wurde im Jahr 1997 eingestellt. Da die Technik unausgereift und die Akkumulatoren zu schwer sind, wird der Einsatz von batteriebetriebenen Elektrofahrzeugen nicht weiter verfolgt. Allerdings wird seit 2001 ein wasserstoffbetriebenes Brennstoffzellenfahrzeug mit Elektromotor betrieben.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ist-Zustand<\/h3>\n\n\n\n<p>Praxistest ist eingestellt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wirkungsabsch\u00e4tzung<\/h3>\n\n\n\n<p>Im Jahr 1995 startete der Hermes die Erprobung von Elektrofahrzeuge. Der Praxistest wurde im Jahr 1997 eingestellt.Elektrofahrzeuge verursachen weniger Luft- und L\u00e4rmemissionen am Verbrauchsort, der Schadstoffaussto\u00df wird zum Produktionsort der elektrischen Energie verlagert (wenn diese nicht aus regenerativen Quellen stammt).Da das Projekt abgebrochen wurde, sind keine Emissionsreduzierungen feststellbar.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Informationsquellen<\/h3>\n\n\n\n<p>Experteninterview mit dem Fachreferenten Peer Seipold (Otto), 30.10.2002 &amp; 08.01.2003.<br>Experteninterview mit dem Umweltbeauftragten Carlheinz Lindenau sowie Manuela Buerschaper und John Mager (Hermes), 12.12.2002.<br>Otto Versand (Hrsg.): Umweltbericht 1996. Hamburg, 1996.<br>Otto Versand (Hrsg.): Report 2000. Nachhaltigkeit im Otto Versand (inkl. Beilage Daten und Fakten). Hamburg 2000.<br>Otto Versand (Hrsg.): Gesch\u00e4ftsbericht 2001. Hamburg 2002.<br>http:\/\/www.otto.com.<br>http:\/\/hermes-vs.de.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ansprechpartner<\/h3>\n\n\n\n<p>Hermes Versand Service GmbH &amp; Co. KG<br>Essener Stra\u00dfe 89<br>22419 Hamburg<br>Umweltbeauftragter<br>Herr Carlheinz Lindenau<br>Tel.: 040 \/ 53755-0<br>Fax: 040 \/ 53755-800<br>E-Mail: carlheinz.lindenau@hermes-vs.de Otto GmbH &amp; Co.<br>Umwelt- und Gesellschaftspolitik<br>Wandsbeker Stra\u00dfe 3-7<br>22179 Hamburg<br>Fachreferent Transport und Verkehr<br>Herr Peer Seipold<br>Tel.: 040 \/ 6422-3628\/29<br>Fax: 040 \/ 6461-6666<br>E-Mail: peer.seipold@otto.de<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>Hermes &#8211; Einsatz von Erdgasfahrzeugen<\/summary>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Hermes &#8211; Einsatz von Erdgasfahrzeugen<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Schl\u00fcsselworte<\/h3>\n\n\n\n<p>Alternative Antriebstechnik, Endkundenbelieferung, KEP-Dienst<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Raumbezug<\/h3>\n\n\n\n<p>Hamburg, Berlin, L\u00fcneburg, Hannover, Bremen, Augsburg<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Strukturelle Merkmale<\/h3>\n\n\n\n<p>Die heutige Hermes Versand Service GmbH &amp; Co wurde 1972 von dem inzwischen weltweit gr\u00f6\u00dften Versandhandelsunternehmen Otto als Paketdienst f\u00fcr die Endkundenbelieferung gegr\u00fcndet. Sie wickelt mit Hilfe von 65 Depots und 570 St\u00fctzpunkten bzw. Satellitendepots f\u00fcr den Otto Versand als gr\u00f6\u00dften Kunden t\u00e4glich rund 630.000 Zustellungen an 530.000 Haushalte und 112.000 Retouren von 90.000 Haushalten ab. Daf\u00fcr sind t\u00e4glich rund 8.000 Zusteller bzw. Boten zumeist mit dem Lkw bzw. Pkw unterwegs.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Beteiligte Akteure<\/h3>\n\n\n\n<p>Hermes (Fuhrpark), Hermes (Depot), Hersteller Mercedes Benz, Leasingpartner (Mercedes Benz Charterway)<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ausgangssituation<\/h3>\n\n\n\n<p>Vor der Erprobung der Erdgasfahrzeuge nutzten die Zusteller die herk\u00f6mmliche Diesel-Lieferfahrzeuge.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Zielsystem<\/h3>\n\n\n\n<p>Ausbau der Flotte erdgasbetriebener Fahrzeuge (Otto Versand 1997, S. 19). Die Anzahl wurde im Jahr 1998 auf 20 Fahrzeuge konkretisiert (Otto Versand 1998, S. 23).<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ma\u00dfnahmen<\/h3>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Kundenbelieferung werden Fahrzeuge mit Erdgasantrieb eingesetzt. Die Lieferfahrzeuge werden mit Gasflaschen best\u00fcckt, deren Gas einen umgebauten Dieselmotor antreibt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Umsetzung<\/h3>\n\n\n\n<p>Im Jahr 1995 wurden die ersten 5 Sprinter mit einem Erdgasantrieb von Mercedes-Benz an Hermes ausgeliefert und kamen in Hamburg und Berlin zum Einsatz (Arretz 1998, S. 48).Diese waren mit der neuentwickelten sequentiellen Gaseinblasung ausgestattet. Die Fahrzeugtechnik ist dadurch einfacher aufgebaut und hat eine geringere St\u00f6ranf\u00e4lligkeit als die herk\u00f6mmliche Technik. In der ersten Phase entstanden durch die Erprobung hohe Kosten. Beispielsweise mussten die Erdgasfahrzeuge anf\u00e4nglich von einem konventionellen Fahrzeug begleitet werden, um bei eventuellen St\u00f6rungen die Auslieferung sicherzustellen.Im Jahr 1998 wurde zun\u00e4chst beschlossen, die Flotte nicht weiter auszubauen, da die Umr\u00fcstungskosten mit 15.000 DM je Fahrzeug zu hoch waren.Im Jahr 1999 befanden sich bei Hermes neun Fahrzeuge mit Gasbetrieb im regul\u00e4ren Einsatz. Die Fahrzeuge haben jetzt die Altersgrenze erreicht und werden ausgesondert.Einer umfangreichen Nutzung weiterer Gasfahrzeuge standen in der Vergangenheit vor allem zwei Gr\u00fcnde entgegen. Hermes wollte keine weiteren Gasfahrzeuge mehr kaufen, sondern ebenso wie die restliche Flotte leasen. Das Leasingunternehmen war jedoch damals noch nicht bereit, Erdgasfahrzeuge in das Programm aufzunehmen.Seit kurzer Zeit ist es m\u00f6glich, bei dem Leasingpartner (Mercedes-Benz Charterway) auch Erdgasfahrzeuge zu leasen, der diese inzwischen als Standardprodukt anbietet. Von Hermes und dem Fuhrparkbereich wird momentan gepr\u00fcft, ob und wie viel Mehrkosten anfallen w\u00fcrden. Problematisch ist nach wie vor die geringe Reichweite von 150 Kilometer (gegen\u00fcber dieselbetriebenen Fahrzeugen mit 400 bis 500 Kilometer) sowie die geringe Tankstellendichte. Bei durchschnittlichen Tourenl\u00e4ngen von 100 Kilometer im st\u00e4dtischen Bereich und bis zu 350 bzw. 400 Kilometer bei den Landtouren w\u00e4ren die Gasfahrzeuge nicht auf allen Touren einsetzbar.Au\u00dferdem muss der Fuhrpark hinreichend flexibel bleiben. Eine m\u00f6gliche Ausweitung auf einen Anteil der Gasfahrzeuge am gesamten Fuhrpark von 10 Prozent scheint damit die Obergrenze zu sein. Auch wenn Hermes den Einsatz von Fahrzeugen mit Erdgasantrieb ausweitet, wird dieser von Otto bzw. Hermes nur als \u00dcbergangstechnologie zum Brennstoffzellenantrieb angesehen. Mehrere Realisierungsstufen:<br>1995: 5 Fahrzeuge (Hamburg, Berlin)<br>1996: 5 Fahrzeuge (L\u00fcneburg, Hannover, Bremen)<br>1997: 4 Fahrzeuge (Augsburg)<br>Nach aktueller Auskunft von Hermes wurden im Jahre 1996 nur 2 Fahrzeuge beschafft und somit wurden insgesamt 11 Erdgasfahrzeuge gekauft, w\u00e4hrend der Report 2000 von 15 Fahrzeugen berichtet.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ist-Zustand<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Fahrzeuge sind z. Zt. Noch im Einsatz.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wirkungsabsch\u00e4tzung<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Abgasemissionen von Erdgasfahrzeugen sind besonders niedrig und die Energieausbeute ist sehr hoch. Im Vergleich zum Dieselbetrieb ergibt sich durch den Erdgasbetrieb eine 10-prozentige CO2-Einsparung. Allerdings hat der Erdgas-Sprinter aufgrund der Gasflaschen eine um 200 kg verminderte Nutzlast im Vergleich zum Dieselfahrzeug. Eine Evaluation durch Hermes hat nicht stattgefunden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Informationsquellen<\/h3>\n\n\n\n<p>Experteninterview mit dem Fachreferenten Peer Seipold (Otto), 30.10.2002 &amp; 08.01.2003.<br>Experteninterview mit dem Umweltbeauftragten Carlheinz Lindenau sowie Manuela Buerschaper und John Mager (Hermes), 12.12.2002.<br>Arretz, Michael: Logistik-Konzept des Otto Versand zur Einsparung vom CO2-Emissionen. In: Umweltbundesamt (Hrsg.): Symposium Verkehrsvermeidung im G\u00fcterverkehr. Nachhaltige, effiziente Konzepte zum Transportmanagement am 29.01.1998 in Berlin. Texte 78\/98. Berlin 1998. S. 35-50.<br>Otto Versand (Hrsg.): Gesch\u00e4ftsbericht 1996. Hamburg 1997.<br>Otto Versand (Hrsg.): Umweltbericht und Umwelterkl\u00e4rung 1998. Hamburg Juli 1998.<br>Otto Versand (Hrsg.): Report 2000. Nachhaltigkeit im Otto Versand (inkl. Beilage Daten und Fakten). Hamburg 2000.<br>Otto Versand (Hrsg.): Gesch\u00e4ftsbericht 2001. Hamburg 2002.<br>http:\/\/www.otto.com.<br>http:\/\/hermes-vs.de.<br>http:\/\/www.mercedes-benz.de\/mbd\/t28\/0,1341,C34_5_1D,00.html?, 14.11.02.<br>http:\/\/www.umweltdaten.de\/uba-datenbanken\/verkehrgesamt.pdf, 13.11.02.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ansprechpartner<\/h3>\n\n\n\n<p>Hermes Versand Service GmbH &amp; Co. KG<br>Essener Stra\u00dfe 89<br>22419 Hamburg<br>Umweltbeauftragter<br>Herr Carlheinz Lindenau<br>Tel.: 040 \/ 53755-0<br>Fax: 040 \/ 53755-800<br>E-Mail: carlheinz.lindenau@hermes-vs.de Otto GmbH &amp; Co.<br>Umwelt- und Gesellschaftspolitik<br>Wandsbeker Stra\u00dfe 3-7<br>22179 Hamburg<br>Fachreferent Transport und Verkehr<br>Herr Peer Seipold<br>Tel.: 040 \/ 6422-3628\/29<br>Fax: 040 \/ 6461-6666<br>E-Mail: peer.seipold@otto.de<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>Hermes &#8211; Einsatz von wasserstoffbetriebenen Fahrzeugen<\/summary>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Hermes &#8211; Einsatz von wasserstoffbetriebenen Fahrzeugen<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Schl\u00fcsselworte<\/h3>\n\n\n\n<p>Endkundenbelieferung, KEP-Dienst, Nullemission, Alternative Antriebstechnik<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Raumbezug<\/h3>\n\n\n\n<p>Ballungsraum Stuttgart<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Strukturelle Merkmale<\/h3>\n\n\n\n<p>Die heutige Hermes Versand Service GmbH &amp; Co wurde 1972 von dem inzwischen weltweit gr\u00f6\u00dften Versandhandelsunternehmen Otto als Paketdienst f\u00fcr die Endkundenbelieferung gegr\u00fcndet. Sie wickelt mit Hilfe von 65 Depots und 570 St\u00fctzpunkten bzw. Satellitendepots f\u00fcr den Otto Versand als gr\u00f6\u00dften Kunden t\u00e4glich rund 630.000 Zustellungen an 530.000 Haushalte und 112.000 Retouren von 90.000 Haushalten ab. Daf\u00fcr sind t\u00e4glich rund 8.000 Zusteller bzw. Boten zumeist mit dem Lkw bzw. Pkw unterwegs.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Beteiligte Akteure<\/h3>\n\n\n\n<p>Hermes (Fuhrpark), Hermes (Depot), DaimlerChrysler, Ballard, Hamburger Wasserstoffgesellschaft e. V.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ausgangssituation<\/h3>\n\n\n\n<p>Vor der Erprobung von wasserstoffbetriebenen Fahrzeugen hatte Hermes bereits mit Erdgas- und Elektrofahrzeugen Erfahrungen gesammelt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Zielsystem<\/h3>\n\n\n\n<p>Bis zum Jahr 1997 (Otto Versand 1997, S. 19) bzw. bei Verf\u00fcgbarkeit (Otto Versand 1998, S. 23) soll ein Testlauf mit einem wasserstoffbetriebenen Fahrzeug durchgef\u00fchrt werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ma\u00dfnahmen<\/h3>\n\n\n\n<p>Bei der Kundenbelieferung kommt ein Fahrzeug mit Wasserstoffantrieb zum Einsatz. Das erste wasserstoffbetriebene Fahrzeug verf\u00fcgte \u00fcber eine Antriebstechnologie, die auf einem SI-Verbrennungsmotor (4-Zylinder; 2,3 Liter Kubikraum) basierte.Daf\u00fcr wurde ein konventioneller Mercedes-Benz-Sprinter f\u00fcr den Wasserstoffbetrieb umgebaut und mit konventionellen Druckgasflaschen (mit einem Druck von etwa 200 bar) f\u00fcr 345 Kubikmeter gasf\u00f6rmigen industriell hergestellten Wasserstoff best\u00fcckt.In einem zweiten Versuch wurde der weltweit erste Brennstoffzellen-Prototyp des Mercedes-Benz-Sprinter eingesetzt, bei dem das Brennstoffzellensystem im Unterflurbereich angeordnet ist, um den Laderaum nicht einzuschr\u00e4nken. F\u00fcr den Frontantrieb sorgt ein Elektro-Asynchron-Motor mit 55 kW Leistung. Die H\u00f6chstgeschwindigkeit betr\u00e4gt 120 Stundenkilometer. Als Kraftstoff wird hochkomprimierter Wasserstoff (350 bar) in sechs Drucktanks mitgef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Umsetzung<\/h3>\n\n\n\n<p>Sehr fr\u00fch hat sich Hermes bereit erkl\u00e4rt, die Entwicklung von Wasserstofffahrzeugen zu unterst\u00fctzen. Bereits im ersten Umweltprogramm des Otto Versands war die Erprobung von wasserstoffbetriebenen Fahrzeugen vorgesehen.Durch deren Erprobung in der Praxis sollten Erkenntnisse \u00fcber die Einsatztauglichkeit gewonnen werden. Zu diesem Zweck ist Hermes der Hamburger Wasserstoffgesellschaft e. V. beigetreten, um gemeinsam mit anderen Unternehmen auf dem Gebiet zukunftsweisender Antriebe Erfahrungen zu sammeln. F\u00f6rdergelder der \u00f6ffentlichen Hand sind im Rahmen dieser Forschungsprojekte nicht geflossen. Allerdings wurde die Erprobung beim ersten Praxistest im Jahr 1999 durch die Initiative der Hamburger Wasserstoffgesellschaft e. V. unterst\u00fctzt.Der erste auf Wasserstoffantrieb umger\u00fcstete Kleintransporter (Verbrennungsmotor mit Gas) war mit einem hohen Reparaturaufwand und einer zu geringen Reichweite verbunden. Unter anderem kam es zu Verpuffungen, die auch von einem eigens aus den USA eingeflogenen Entwickler nicht schlussendlich gel\u00f6st werden konnten. Der Versuch wurde im Jahr 1999 abgebrochen.Der zweite Versuch, der im Sommer 2001 begonnen wurde, erfolgte in Kooperation mit DaimlerChrysler und dem Unternehmen Ballard, dass das Brennstoffzellensystem entwickelte.Den Ansto\u00df, umweltfreundliche Technologien im Nutzfahrzeugbereich voranzubringen, gab Hermes als Gro\u00dfkunde von DaimlerChrysler.Der Entscheidung \u00fcber eine weiterhin intensive Besch\u00e4ftigung mit dem Brennstoffzellenfahrzeug durch Hermes ging eine lange Diskussion innerhalb von Hermes und mit der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung von Hermes und Otto voraus. Promoter war der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Hermes, Dr. Wolfgang F\u00fcrwentsches, der daf\u00fcr gesorgt hat, dass die Initiative f\u00fcr dieses Projekt auf oberster Ebene unterst\u00fctzt wird, obwohl mit dem Projekt hohe Kosten verbunden waren. Die Testfahrten wurden anf\u00e4nglich im Stuttgarter Stadtgebiet durchgef\u00fchrt und jeweils von einem herk\u00f6mmlichen Fahrzeug begleitet, um bei eventuellen Komplikationen in der N\u00e4he des Fahrzeugherstellers zu sein. Erst sp\u00e4ter sollte der Wagen nach Hamburg, zum Unternehmenssitz von Hermes, verlegt werden.Die Zusammenarbeit mit einem Hersteller trug dazu bei, dass die Fahrzeugtechnik mit Hilfe der Brennstoffzelle inzwischen soweit ausgereift ist, dass sie in einem gr\u00f6\u00dferen Umfang eingesetzt werden k\u00f6nnte. Neben dem Laderaumproblem konnte auch das Reichweitenproblem verringert werden. Mit mehr als 150 Kilometern entspricht die Reichweite in etwa den Anforderungen des t\u00e4glichen Lieferverkehrs.Durch die Nutzung der neuesten Brennstoffzellentechnologie konnte in der zweiten Versuchsreihe das Fahrzeug innerhalb eines Jahres eine Laufleistung von 16.000 Kilometern ohne nennenswerte Probleme erzielen. Auch im Fahrverhalten (einfache und bequeme Bedienung sowie dynamisches Anfahrverhalten) sind die Fahrzeuge heute f\u00fcr den Stop-and-go-Lieferbetrieb geeignet.Gegen einen fl\u00e4chendeckenden Einsatz von wasserstoffbetriebenen Brennstoffzellen-Fahrzeugen sprechen die hohen Investitionen, die derzeit etwa das Dreifache derjenigen f\u00fcr ein dieselbetriebenes Fahrzeug entsprechen, und die Kraftstoffkosten, die im Durchschnitt doppelt so hoch sind wie die Kosten f\u00fcr Dieselkraftstoff.Der Testlauf bei Hermes ist abgeschlossen. Das Fahrzeug wurde inzwischen in die USA an DHL ausgeliehen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ist-Zustand<\/h3>\n\n\n\n<p>Der erste Testlauf mit einem wasserstoffbetriebenen Fahrzeug, der f\u00fcr den Juni 1998 anvisiert war, konnte im Jahr 1999 abgeschlossen werden.Ein zweiter Versuch startete 2001 und befindet sich in der Endphase.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wirkungsabsch\u00e4tzung<\/h3>\n\n\n\n<p>Das Fahrzeug k\u00f6nnte ein echtes Nullemissionsfahrzeug sein, da es mit reinem regenerativen Wasserstoff betrieben werden kann, wodurch lediglich Wasserdampf als Output entsteht. Der Brennstoffzellen-Antrieb hat einen rund doppelt so hohen Wirkungsgrad wie der Otto-Motor und ist sehr leise sowie kaum verschlei\u00dfanf\u00e4llig, so dass das Fahrzeug gut f\u00fcr den Stadtverkehr geeignet w\u00e4re. Da keine Wasserstofffahrzeuge dauerhaft im Einsatz sind, konnten bisher keine Emissionsminderungen erreicht werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Informationsquellen<\/h3>\n\n\n\n<p>Experteninterview mit dem Fachreferenten Peer Seipold (Otto), 30.10.2002 &amp; 08.01.2003.<br>Experteninterview mit dem Umweltbeauftragten Carlheinz Lindenau sowie Manuela Buerschaper und John Mager (Hermes), 12.12.2002.<br>Hermes Versand Service 2002<br>Hoffmann, Peter: Ground is Broken for H2 Fueling Station for Six-Van Delivery Fleet. In: Hydrogen &amp; Fuel Cell Letter.<br>http:\/\/www.hfcletter.com\/letter\/january98\/feature.html, 08.11.02<br>Otto Versand (Hrsg.): Gesch\u00e4ftsbericht 1996. Hamburg 1997.<br>Otto Versand (Hrsg.): Umweltbericht und Umwelterkl\u00e4rung 1998. Hamburg Juli 1998.<br>Otto Versand (Hrsg.): Report 2000. Nachhaltigkeit im Otto Versand (inkl. Beilage Daten und Fakten). Hamburg 2000.<br>Otto Versand (Hrsg.): Gesch\u00e4ftsbericht 2001. Hamburg 2002.<br>http:\/\/www.otto.com;<br>http:\/\/hermes-vs.de.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ansprechpartner<\/h3>\n\n\n\n<p>Hermes Versand Service GmbH &amp; Co. KG<br>Essener Stra\u00dfe 89<br>22419 Hamburg<br>Umweltbeauftragter<br>Herr Carlheinz Lindenau<br>Tel.: 040 \/ 53755-0<br>Fax: 040 \/ 53755-800<br>E-Mail: carlheinz.lindenau@hermes-vs.de<\/p>\n\n\n\n<p>Otto GmbH &amp; Co.<br>Umwelt- und Gesellschaftspolitik<br>Wandsbeker Stra\u00dfe 3-7<br>22179 Hamburg<br>Fachreferent Transport und Verkehr<br>Herr Peer Seipold<br>Tel.: 040 \/ 6422-3628\/29<br>Fax: 040 \/ 6461-6666<br>E-Mail: peer.seipold@otto.de<\/p>\n<\/details>\n<\/details>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-50","page","type-page","status-publish","hentry"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v26.9 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Integrierte Logistik in Unternehmen - Wirtschaftsverkehr in Ballungsr\u00e4umen<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www3.tuhh.de\/vpl\/gv\/integrierte-logistik-in-unternehmen\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Integrierte Logistik in Unternehmen - 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