Wir haben gelernt, dass Menschen drei Arten von Farbzäpfchen in ihren Augen haben, die das Farbsehen ermöglichen (siehe Exkurs zum menschlichen Auge). Aufgrund dieser Anzahl an Zäpfchen werden Menschen auch „Trichromaten“ genannt (aus dem Griechischen: „tria chroma“ – auf Deutsch: „drei Farben“). Die Zäpfchen auf der Netzhaut sind empfindlich auf rotes, grünes und blaues Licht und ermöglichen zusammen das Sehen von vielen verschiedenen Mischfarben. Möchtest du mehr über Mischfarben erfahren? Dann kannst du dir diesen Exkurs ansehen.
Hunde hingegen haben nur zwei Arten von Farbzäpfchen und werden deshalb „Dichromaten“ genannt. Sie können Mischfarben sehen, die mit Gelb und Blau zusammenhängen, aber sie können kein richtiges Rot wahrnehmen. Bewege den Schieber und entdecke, wie der bunte Blumenstrauß für einen Hund aussieht.
Viele Vogelarten hingegen sind „Tetrachromaten“. Sie haben sogar vier verschiedene Arten von Farbzäpfchen in ihren Augen. Das bedeutet, Vögel können sogar mehr Farben sehen als wir Menschen! Eine dieser Zäpfchenarten reagiert besonders gut auf ultraviolettes (UV) Licht. Das hilft den Vögeln dabei Nahrung zu finden, da Insekten oder reife Früchte oft UV-Licht reflektieren und somit für Vögel leicht zu entdecken sind.
